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Medizinisch kontrollierte Geburt

Die wachsenden technischen Möglichkeiten der Kontrolle und Beeinflussung des Geburtsvorgangs haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die natürlichen Bedürfnisse von Mutter und Kind oftmals den technischen Ansprüchen des Klinikpersonals untergeordnet wurden.

Medizinisch kontrollierte Geburt
© iStock.com/Yuri_Arcurs

Bei der medizinisch kontrollierten Geburt, die in vielen Kliniken der Standard ist, übernimmt das Personal - und nicht die Mutter - die Steuerung der Geburt.

Vorteile der kontrollierten Geburt

Der Vorteil einer kontrollierten Geburt besteht darin, dass Mutter und Kind optimal überwacht und kontrolliert werden. Die Geburt wird in der Regel so geplant, dass genügend Personal im Kreißsaal vorhanden ist und der Schwangeren ein häufiger Wechsel von Betreuungspersonal erspart bleibt.

Allerdings wird kein Rücksicht auf die natürlichen Anzeichen und Bedürfnisse von Mutter und Kind genommen.

Wie verläuft eine kontrollierte Geburt?

Die Geburt wird meist durch eine Blasensprengung eingeleitet. Ist zum Zeitpunkt der Geburtseinleitung am Muttermund noch keine Geburtsbereitschaft (Erweichung und Öffnung) festzustellen, wird die Zervixreife mit Prostaglandinen herbeigeführt.

Auf diese Weise bestimmt die Ärztin Zeitpunkt und Dauer der Geburt. Oftmals benötigen die Frauen, die eine kontrollierte Geburt wünschen, eine höhere Dosis an Medikamenten und Schmerzmitteln.

Eine Variante - der Kaiserschnitt

Eine Variante der kontrollierten Geburt ist der geplante "Kaiserschnitt auf Wunsch". Die Befürworterinnen streben mit dem geplanten "Kaiserschnitt auf Wunsch" eine sichere Entbindung an. Es wird versucht, die Unwägbarkeiten einer Geburt durch "Geburtsmanagement" auszuschließen, während die natürliche Geburt immer auch gewisse Überraschungen mit sich bringen kann.

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