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Junge oder Mädchen?

Chinesischer Empfängniskalender: Geschlecht bestimmen mit dem Mond-Orakel

Babybauch Junge oder Mädchen.jpg
© GettyImages/Roy McMahon

Der chinesische Empfängniskalender soll werdenden Eltern das Geschlecht ihres Babys verraten. Probiere das Mond-Orakel hier aus und lass Dir weissagen, ob Ihr einen Jungen oder ein Mädchen erwartet!

Junge oder Mädchen? Über das Geschlecht des Babys zu spekulieren, macht einfach Spaß. Während manche die Form des Bauches oder gewisse Gelüste der Mutter in der Schwangerschaft einem Geschlecht zuordnen, bedienen sich andere des Chinesischen Empfängniskalenders. Dabei handelt es sich um eine zeitlose Tabelle, auf deren Achsen das Mondalter der (werdenden) Mama und die Kalendermonate aufgetragen sind. Wo diese Achsen sich treffen, findest Du entweder ein rosarotes (für ein Mädchen) oder ein blaues Feld (für einen Jungen). Eine Anleitung, wie Du Dein Mondalter berechnest, findest Du unterhalb der Tabellen.

Artikel-Inhalte im Überblick:

Tipps für Dein Wunschgeschlecht

Chinesischer Empfängniskalender für Frauen von 18 bis 31 Jahre (Mondalter)

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Chinesischer Empfängniskalender für Frauen von 32 bis 45 Jahre (Mondalter)

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Mondalter berechnen: So funktioniert es

Ob für das Jahr 2022, 2021 oder jedes andere: Der Chinesische Empfängniskalender ist zeitlos. Alles, was Du brauchst, um ihn auszuprobieren, ist das Mondalter der Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis. Dieses errechnet sich für alle, die nach dem 22. Februar Geburtstag haben, wie folgt:

Alter der Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis plus neun Monate. Ein Beispiel: Wenn Du bei der Zeugung Eures Babys 33 Jahre und sechs Monate alt bist und im Mai Geburtstag hast, beträgt Dein Mondalter zum Zeitpunkt der Empfängnis 34 Jahre und drei Monate (33,5 Jahre plus neun Monate).

Für alle, die ihren Geburtstag vor dem 22. Februar feiern, gestaltet sich das Ganze jedoch etwas komplizierter: Zunächst gilt es, den Zeitpunkt des Chinesischen Neujahrs in Deinem Geburtsjahr herauszufinden. Liegt Dein Geburtstag vor diesem Stichtag, musst Du zu den neun noch mal zwölf Monate hinzuaddieren, also insgesamt 21 Monate draufschlagen, um Dein Mondalter zu berechnen. 

Woher kommt der Chinesische Mondkalender zur Bestimmung des Geschlechts?

Die Urform des Chinesischen Empfängniskalenders gibt es schon seit rund 800 Jahren, sie wurde im 13. Jahrhundert erdacht und beruht auf dem Bauernkalender (Xià Lì). Der ursprüngliche Zweck des Empfängniskalenders war wohl, dem Kaiser Chinas die Zeugung eines (männlichen) Thronfolgers zu erleichtern.

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Chinesischer Empfängniskalender: Wie treffsicher ist sein Ergebnis?

Was die Treffsicherheit der Tabellen anbelangt, so gehen die Meinungen weit auseinander. Zwischen 50 Prozent (also nicht besser als Raten) und rund 80 Prozent schwanken die Angaben. Eine große wissenschaftliche Studie wies dem Empfängniskalender eine Trefferquote nach, die nicht über den zufälligen Münzwurf hinausgeht. Dasselbe gilt übrigens für andere Formen des Orakelns, zum Beispiel anhand der Form des Babybauchs.

Die Umfrage unter vielen Tausenden 9monate.de-Nutzer*innen ergab immerhin eine Erfolgsquote von fast 60 Prozent. Ob das Ergebnis nun zutrifft oder nicht: Spaß macht es in jedem Fall, dem Chinesischen Empfängniskalender eine Chance zu geben.

Mädchen oder Junge: Wann ist das Geschlecht eindeutig zu erkennen?

Manche Eltern wollen sich bei der Geburt überraschen lassen, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen als Familienzuwachs begrüßen dürfen. Falls Du eher zum Team ungeduldig gehörst: Es gibt unterschiedliche Methoden, um schon während der Schwangerschaft das Geschlecht zu erfahren. Ultraschall, aber auch Bluttests, können es verraten.

Einen für alle Babys gültigen Zeitpunkt gibt es hier jedoch nicht, denn unter anderem die Position des Babys, die ärztliche Erfahrung und die Qualität der verwendeten Geräte beeinflussen das Timing. So erfahren manche Eltern im Rahmen der pränatalen Diagnostik schon in der 13. Woche das Geschlecht, während andere noch bis zur 20. Woche auf ein Outing warten müssen – oder sogar länger, falls das Baby den Intimbereich beim Ultraschall "versteckt" oder sich vom Schallkopf wegdreht.

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