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Frauengesundheit

Bestimmte Erkrankungen kommen naturgemäß nur bei Frauen vor. Deshalb haben wir die wichtigsten Themen zur Frauengesundheit für Sie zusammengestellt.

Frauengesundheit
Gesundheit und Gesundheitsvorsorge sind für Frauen umfangreiche Themen
© iStock/gruizza

Frauenkrankheiten oder Erkrankungen, die nur Frauen betreffen, werden in den meisten Fällen von Gynäkologen behandelt. Dazu gehören Erkrankungen der Brust oder der weiblichen Geschlechtsorgane.

Einige Krankheiten betreffen zwar besonders häufig Frauen, aber nicht nur. Statistisch gesehen sind Frauen jedoch häufiger davon betroffen. Dazu gehören viele sogenannte Stresserkrankungen wie Tinnitus, Rückenschmerzen oder Migräne. Bei Kopfschmerzen und Migräne wird oft ein hormoneller Zusammenhang vermutet, treten diese Beschwerden jedoch häufig im Zusammenhang mit dem Prämenstruellen Syndrom (PMS) oder gar den Wechseljahren auf.

Vorsorge-Untersuchungen als wichtiger Baustein für die Frauengesundheit

Vorsorge-Untersuchungen beim Gynäkologen sind für Frauen ein wichtiger Baustein ihrer Gesundheitsvorsorge. Bei den mindestens jährlich stattfindenden Terminen können Fragen und Beschwerden besprochen und Veränderungen entdeckt werden. Besonders bei bösartigen Krebsarten wie dem Mammakarzinom (Brustkrebs) oder Gebärmutterkrebs kommt es auf die frühzeitige Entdeckung an. Je eher eine Krebserkrankung entdeckt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Auch gutartige Wucherungen wie Myome können Beschwerden verursachen. Es ist daher wichtig, sie zu erkennen und zu beobachten. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt oder der Frauenärztin sind wichtig.

Auch Geschlechtskrankheiten können Frauen betreffen. Infektionen wie Syphilis, mit Chlamydien oder mit Gonokokken (Tripper oder Gonorrhöe) werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Bei Beschwerden sollte daher ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden. Viele Geschlechtskrankheiten können über mit dem gynäkologischen Abstrich identifiziert werden. Auch durch Geschlechtsverkehr übertragbar sind Humane Papilloma-Viren (HPV). Mittels Abstrich oder Gewebeentnahme vom Gebärmutterhals lässt sich HPV diagnostizieren. Da einige wenige Formen des HPV (es gibt mehrere hundert Arten) zu bösartigen Veränderungen am Gebärmutterhals führen können (Gebärmutterhalskrebs) sollten die Intervalle der Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt oder der Frauenärztin engmaschiger erfolgen. Seit 2007 gibt es die HPV-Impfung für junge Mädchen. Diese steht jedoch im Verdacht, schwere Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen auszulösen und ist daher nicht unumstritten.

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Letzte Aktualisierung: 25. April 2017

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