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Besonders Kinder sind häufig betroffen

Paukenerguss: Häufige Ursache für Schwerhörigkeit beim Kind

Autor: Karin Wunder, Medizinautorin
Letzte Aktualisierung: 05. Dezember 2018

Beim Paukenerguss kommt es zu einer vermehrten Flüssigkeitsansammlung in der Paukenhöhle im Mittelohr, die nicht mehr abfließen kann. Die Folgen sind Druckgefühl im Ohr sowie Hörminderung. Bei Kindern ist der Paukenerguss eine der häufigsten Ursachen für Ohrenschmerzen.

Paukenerguss: Häufige Ursache für Schwerhörigkeit beim Kind
Wenn Ihr Kind schlecht hört, empfiehlt sich die umgehende Untersuchung beim Ohrenarzt, denn oft ist ein Paukenerguss die Ursache.
© iStock.com/patrickheagney

Das Innere des Mittelohrs ist mit einer Schleimhaut überzogen, die permanent Sekret produziert, das über die Eustach'sche Röhre, eine Verbindung zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum, in den Rachen abfließen kann. Zudem öffnet sich die Ohrtrompete an der Mündungsstelle zum Rachen jedes Mal, wenn wir schlucken, damit die Luft frei fließen kann und der Druck ausgeglichen wird. Für das Hörvermögen ist es enorm wichtig, dass das Sekret aus dem Mittelohr vollständig abfließen und das Mittelohr luftgefüllt bleibt. Nur so bleiben die Gehörknöchelchen beweglich.

Der Paukenerguss ist bei Kindern eine der häufigsten Erkrankungen: Die Hälfte aller Kleinkinder im ersten Lebensjahr leiden mindestens ein Mal unter einem Paukenerguss. Bis zu 80 Prozent aller Kinder unter zehn Jahren haben mindestens ein Mal einen akuten Paukenerguss, wobei die Erkrankungshäufigkeit bei Kindern ab sechs Jahren stark abnimmt. Einen chronischen, also länger als drei Monate andauernden, haben etwa ein Viertel der Kinder unter sieben Jahren.

In diesem Artikel lesen Sie:

Welche Ursachen hat ein Paukenerguss?

Der Paukenerguss tritt meist in Folge oder gemeinsam mit einer Erkältungskrankheit mit Atemwegsinfektion auf - besonders häufig Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung. Eine gestörte Nasenatmung begünstigt die Entstehung eines Paukenergusses. Auch Allergie können einen Paukenerguss auslösen. Bei Kindern und Kleinkindern sind besonders häufig vergrößerte Rachenmandeln ("Polypen") die Ursache. Starke Druckschwankungen, wie sie beispielsweise beim Fliegen durch Start und Landung auftreten, können die Entstehung eines Paukenergusses ebenfalls begünstigen.

Wie entsteht ein Paukenerguss?

Der Paukenerguss tritt häufig bei einer Mittelohrentzündung, wenn das Mittelohr vermehrt Sekret produziert, aber auch im Rahmen von Infektionen der oberen Atemwege wie einer Nasennebenhöhlenentzündung auf. Die Tube schwillt an und lässt nicht mehr genügend Luft in die Paukenhöhle. Durch die unzureichende Belüftung kommt es zu einem vermehrten Druck in der Paukenhöhle und es staut sich Flüssigkeit. Gleichzeitig zieht sich das Trommelfell nach innen. Geschwollene Rachenmandeln, wie sie bei einer Mandelentzündung auftreten, oder vergrößerte Polypen können das Problem noch verschärfen.

Ein nicht behandelter akuter Paukenerguss wird chronisch. Dabei wird die zunächst dünne Flüssigkeit in der Paukenhöhle zäh. Die Schleimhaut der Paukenhöhle verändert sich und produziert Becherzellen, die wiederum vermehrt zähen Schleim herstellen. Neben einer fortschreitenden Hörminderung besteht vor allem das Risiko einer chronischen Mittelohrentzündung für das Kind.

Paukenerguss oder Tubenkatarrh?

Als Tubenkatarrh werden alle entzündlichen Formen von Belüftungsstörungen der Ohrtrompete bezeichnet. Während der Paukenerguss (Serotympanon) für die wesentlich häufigere akute Form des Tubenkatarrhs mit Bildung von Sekret steht, tritt der chronische Tubenkatarrh (Mukotympanon) etwas seltener auf.

Paukenerguss: Symptome sind Hörminderung und Druckgefühl

Typisch für den Paukenerguss ist die Hörminderung auf einem oder beiden Ohren. Weitere Symptome können unspezifische Druckgefühle oder auch das Gefühl von "verstopften Ohren" sein. Ohrgeräusche (Tinnitus) oder Ohrenschmerzen können ebenfalls auf einen Paukenerguss hinweisen. Auch Schwindel kann auftreten.

Die Paukenhöhle ist auch an der Weiterleitung des Schalls beteiligt. So lange der Paukenerguss also nicht behandelt wird, nimmt die Hörminderung weiter zu. Eltern bemerken die Erkrankung bei ihrem Kind häufig zunächst nicht, da der Paukenerguss nur selten Ohrenschmerzen verursacht. Gehen Sie daher Ihrem Verdacht nach, wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kind hört schlechter:

  • Ihr Kind reagiert verzögert oder gar nicht auf Ansprechen.

  • Ihr Kind nimmt leise Geräusche nicht wahr.

  • Ihr (älteres) Kind dreht die Musik oder den Fernseher lauter.

  • Ihr Kind klagt über ein Druckgefühl oder Schmerzen im Ohr.

Tipp: Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kind hört schlecht, reiben Sie doch einfach einmal neben seinem Kopf die Handflächen langsam aneinander (nicht zu schnell, da Sie es dadurch möglicherweise erschrecken). Normalerweise reagieren Kinder auf dieses Geräusch. Nimmt Ihr Kind das Geräusch dagegen nicht wahr, empfiehlt sich die Vorstellung beim HNO-Arzt für weitere Untersuchungen.

Wie wird ein Paukenerguss diagnostiziert?

Nach einem Gespräch über die Krankheitsgeschichte mit dem Hals-Nasen-Ohren-Arzt (Anamnese) wird das Ohr gründlich untersucht. Bei der Ohrenspiegelung (Otoskopie) lassen sich Veränderungen am Trommelfell und Flüssigkeitsansammlungen erkennen.

Hörtest

Um die Funktionen von Trommelfell und Tube besser einschätzen zu können, wird eine Tympanometrie durchgeführt. Die Tympanometrie gehört zu den Impedanzprüfungen. Bei diesen Prüfungen wird der akustische Widerstand des Trommelfells gemessen. Während der Tympanometrie erfolgt dies unter veränderten Druckzuständen.

Paukenerguss behandeln

Etwa 80 Prozent aller Paukenergüsse heilen spontan ab, besonders bei Kleinkindern und Kindern. Trotzdem ist es ratsam, bei Verdacht auf einen Paukenerguss oder anderen Ohrenbeschwerden einen Arzt, idealerweise einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt, aufzusuchen.

Unterstützend zur Behandlung von Paukenergüssen können abschwellende Nasentropfen angewendet werden: Geben Sie Ihrem Kind drei Tage lang tagsüber etwa alle drei Stunden die Tropfen im Liegen. Verwenden Sie die Nasentropfen bitte nicht länger als drei Tage, da sie die Schleimhäute reizen können und verwenden Sie unbedingt Tropfen und kein Spray. Nasentropfen können in den Rachenraum fließen und dort zusätzlich abschwellend wirken. Durch die Abschwellung wird die Belüftung des Mittelohrs wieder ermöglicht. Gegen die Schmerzen wird Ihr Arzt Ihnen eventuell auch Schmerzmittel (Paracetamol oder Ibuprofen) empfehlen. Für Kinder geeigneter, schleimlösender Hustensaft verflüssigt nicht nur Schleim in den Bronchien, sondern auch in der Paukenhöhle. So kann er leichter abfließen. Fragen Sie Ihren Arzt oder in der Apotheke, welche Hustensäfte für Ihr Kind in seinem Alter geeignet sind.

Operative Behandlungsmethoden: Adenotomie und Parazentese

Der chronische Paukenerguss ist hartnäckiger und häufig nur durch operative Verfahren erfolgreich zu behandeln. Sind vergrößerte Rachenmandeln ("Polypen") die Ursache für die Erkrankung, kann deren Entfernung (Adenotomie) hilfreich sein. Dieser Eingriff ist für Erwachsene nur bedingt geeignet, da die möglichen Nebenwirkungen erheblich schwerer sind als bei Kindern.

Bei der Parazentese wird das Trommelfell leicht eingeritzt und die Flüssigkeit aus der Paukenhöhle abgesaugt. Die Parazentese ist relativ risikoarm und kann in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden, in der Regel ist jedoch eine Vollnarkose nötig.

Paukenröhrchen: Stellt die Belüftung des Mittelohrs sicher

Nach einer Parazentese wird häufig noch ein Paukenröhrchen in das Trommelfell eingesetzt. Das Paukenröhrchen oder Paukenbelüftungsröhrchen ist ein kleines Drainageröhrchen, das wie eine Garnrolle aussieht und aus Kunststoff, Silikon oder Edelmetall (meist aus Gold) besteht. Es gewährleistet langfristig eine ausreichende Belüftung des Mittelohrs und fällt, nur lose in das eingeritzte Trommelfell gesetzt, innerhalb von drei bis vier Monaten von allein und oft sogar völlig unbemerkt heraus. Während dieser Zeit kann sich die Schleimhaut des Mittelohrs wieder erholen und die schleimproduzierenden Zellen bilden sich zurück. Wie lange es letztlich dauert, bis das Paukenröhrchen herausfällt, ist vor allem abhängig vom Material. So verbleiben diejenigen aus Edelmetall eher länger im Trommelfell aus solche aus Kunststoff. In seltenen Fällen kann ein Paukenröhrchen auch zur dauerhaften Belüftung fest eingesetzt werden. Es muss später allerdings in einer erneuten Operation entfernt werden.

Sind vergrößerte Polypen die Ursache für den chronischen Paukenerguss, werden sie während der Operation gleich mit entfernt. Das Paukenröhrchen wird - genau wie das Entfernen der Polypen und die Parazentese - ambulant und unter Vollnarkose durchgeführt. Die Operation erfolgt in der Regel bereits morgens, sodass Ihr Kind am Nachmittag wieder nach Hause entlassen werden kann. Ein bis zwei Tage vor dem Einsetzen des Paukenröhrchen wird Ihr Kind noch einmal ohrenärztlich untersucht und es wird ein Hörtest durchgeführt.

Kann mein Kind mit Paukenrörchen schwimmen gehen?

Nach dem Eingriff wird ihr Kind für zwei bis drei Tage krankgeschrieben sein. Sportlich aktiv sollte es mindestens eine Woche nicht sein. Achten Sie darauf, dass bis drei Tage nach der Operation kein Wasser in den Gehörgang gelangt. Auf das Tauchen sollte in den ersten Wochen nach der OP verzichtet werden, ein Gehörgangsstöpsel ist danach unbedingt erforderlich, sofern ein Paukenröhrchen eingesetzt und nicht "nur" eine Parazentese durchgeführt wurde. Auch das Springen ins Wasser empfiehlt sich nur mit Stöpseln im Ohr.

Die Frage, ob Kinder mit einem Paukenröhrchen schwimmen gehen dürfen, ist unter Medizinern oft umstritten. Einige empfehlen, einen Gehörgangsstöpsel zu verwenden, andere wiederum halten es nicht für nötig, die Ohren um jeden Preis trocken zu halten. Das geschieht weniger aus Sorge, es könne Wasser in das Mittelohr laufen (was äußerst unwahrscheinlich ist), sondern eher zur Vorbeugung einer Infektion. Denn in feuchter Umgebung können sich eher Infektionen entwickeln.

Eine Forschungsgruppe aus dem Cochrane-Netzwerk verglich 2015 zwei Studien, in denen untersucht worden war, ob hinsichtlich des Infektionsrisikos von Kindern mit trocken gehaltenen Ohren oder solchen, die mit Paukenröhrchen auch ganz normal schwimmen gegangen waren, Unterschiede gab. Im Ergebnis wurden bei einer Studie leichte Unterschiede hinsichtlich des Infektionsrisikos festgestellt: So sank die Anzahl der Ohrinfektionen der Kinder, die nur mit Ohrstöpseln schwimmen gegangen waren und ihren Kopf möglichst über Wasser hielten, von durchschnittlich 1,2 auf 0,84 innerhalb eines Jahres. In der anderen Studie, der die Experten allerdings ein höheres Risiko für Verzerrungen der Ergebnisse attestierten, wurde dagegen kein Unterschied festgestellt.

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Paukenerguss: Hausmittel ganzheitlich einsetzen

Bei einem Paukenerguss können diverse Hausmittel helfen. Dabei sollte immer ganzheitlich gedacht und zum einen das körpereigene Immunsystem gestärkt und zum anderen die Symptome gelindert werden. Auch natürlich wirkende "Antibiotika" kann man probieren.

Das wohl bekannteste Hausmittel bei Paukenerguss ist das Zwiebelsäckchen bzw. der Zwiebelwickel: Eine Zwiebel kleinschneiden, in ein Stoffsäckchen füllen (zum Beispiel Waschhandschuh oder Geschirrtuch), auf Heizung oder in der Mikrowelle erwärmen und für etwa eine halbe Stunde auf das betroffene Ohr legen.

Bei natürlichen Antibiotika handelt sich selbstverständlich nicht um echte Antibiotika im Sinne eines Arzneimittels. Vielmehr wirken manche Pflanzen viren- oder bakterienhemmend. Sie werden unter dem Namen Phybiotika zusammengefasst. Manche von ihnen, zum Beispiel die bereits im Altertum gegen Infektionen verwendete Brunnenkresse, können auch einfach verzehrt werden. Bei uns bekannte "Küchenantibiotika" sind Knoblauch, Bärlauch, Meerrettich, Zwiebeln, Isländisch Moos, Spitzwegerich, Thymian und Kamille.

Die altbewährte Hühnersuppe, frisch gekocht mit Zwiebeln, Lauch, Sellerie und Karotten, fand schon im 12. Jahrhundert Erwähnung in Medizinbüchern. Nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern auch das schluckweise Verzehren der heißen Suppe ist wohltuend, weil es den Abfluss von Sekreten beschleunigt und die Körpertemperatur leicht erhöht, was wiederum die Wachstumsrate von Viren bremst.

Um das körpereigene Immunsystem zu stärken, empfiehlt sich die ausreichende Versorgung mit Vitamin C. Im Gegensatz zu Vitamin-C-Präparaten mit synthetischer L-Ascorbinsäure wird Vitamin C aus natürlichen Quellen besser verwertet. Gute Vitamin-C-Quellen sind die Acerola-Kirsche, schwarze Johannisbeeren, Sanddorn oder Hagebutten. Auch rote Paprika, Kiwi, Erdbeeren und Chicoree sind reich an Vitamin C.

Pflanzliche Immunstärker wie Echinacea können im Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Da manche Präparate Alkohol enthalten, empfiehlt es sich, die Liste der Inhaltsstoffe genau anzusehen. Ein bewährtes Hausmittel zur Steigerung der Infektabwehr sind heiße Fußbäder mit Heublumenextrakt, Senfmehl, Thymian oder Salz. Wichtig ist, die Füße nach dem Fußbad warm einzupacken, am besten in dicke Socken.

Pflanzen, die den Lymphabfluss und damit den Abfluss der Flüssigkeit aus der Tube fördern, können ebenfalls als Hausmittel bei Paukenerguss eingesetzt werden. Dafür eignen sich Pflanzen mit dem Inhaltsstoff Cumarin, der unter anderem lymphabfluss- und zirkulationsfördernd wirkt. Bekannt und wirkungsvoll ist zum Beispiel ein Heublumensack mit den cumarinhaltigen Pflanzen Ruchgras, Süßklee und echtem Labkraut. Sie wirken lymphabflussfördernd und erwärmend und ein warmes Heublumensäckchen ist eine echte Wohltat fürs Ohr.

Homöopathie bei Paukenerguss

In der Homöopathie werden gegen Paukenerguss drei verschiedene Mittel empfohlen:

  • Apis mellifica D6 gegen die Schmerzen
  • Barium jodatum D6 gegen den zugrunde liegenden Infekt
  • Kalium chloratum D6 vor allem gegen wiederkehrende Ohrenentzündungen

Es ist ratsam, Homöopathie nicht auf eigene Faust anzuwenden, sondern immer mit einem in der Homöopathie bewanderten Arzt abzuklären bzw. sich die Mittel verordnen zu lassen. Homöopathische Mittel werden von einigen Krankenkassen übernommen. Ihre Wirksamkeit konnte bislang jedoch nicht eindeutig bewiesen werden.

Paukenerguss: Verlauf und Dauer

Häufig heilt ein Paukenerguss von alleine wieder ab. Besonders bei Kindern kommt dies oft vor. Wird ein Paukenerguss nicht bemerkt und es kommt zu einer zunehmenden Hörminderung, können sich vor allem für Kinder Komplikationen ergeben: Sie bemerken die zunehmende Schwerhörigkeit oftmals nicht. Das führt langfristig zu Entwicklungsstörungen, betroffene Kinder sind schwerhörig, ihr Sprachvermögen kann sich nicht zeitgerecht entwickeln. Um eine frühzeitige Entdeckung eines Paukenergusses zu gewährleisten, ist deshalb die Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig. Es ist zudem unbedingt ratsam, bei Verdacht auf eine Hörminderung einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufzusuchen.

Die Dauer bis zur Abheilung eines Paukenergusses ist unterschiedlich. Ein unkomplizierter Paukenerguss im Rahmen einer viralen Mittelohrentzündung heilt nach durchschnittlich einer Woche wieder ab. Wird bei einer bakteriellen Mittelohrentzündung mit Antibiotikum behandelt, bildet sich der Paukenerguss meist schneller zurück. Aber auch eine längere Dauer kommt durchaus häufig vor. Manchmal dauert es bis zu einem halben Jahr, bis sich etwa ein chronischer Paukenerguss wieder zurückgebildet hat.

Paukenerguss: Wie kann man ihm vorbeugen?

Passiv- und Aktivrauchen gehört zu den größten Risikofaktoren für die Entstehung eines Paukenergusses. Rauchen sollte in Gegenwart von Kindern selbstverständlich unterlassen werden. Da ein Paukenerguss häufig mit Atemwegsinfektionen einhergeht, ist es sinnvoll, vor allem in der nass-kalten Jahreszeit die Abwehr zu stärken. Gesunde und vitaminreiche Ernährung sowie Bewegung an der frischen Luft können dabei helfen, das Immunsystem zu stärken.

Kinderkrankheiten und ihre typischen Beschwerden

Autor: Karin Wunder, Medizinautorin
Letzte Aktualisierung: 05. Dezember 2018
Quellen

Beiträge im Forum "Babyernährung"
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