Kliniktasche packen

Autor: Jessica Schmid / Miriam Funk
Letzte Aktualisierung: 07. September 2018

Wann ist der richtige Zeitpunkt die Kliniktasche zu packen? Sinnvoll ist in jedem Fall, die Tasche ab der 30.Schwangerschaftswoche gepackt zu haben, denn die wenigsten Babys halten sich an den Entbindungstermin.

Kliniktasche packen in der Schwangerschaft
Wenn die Kliniktasche gepackt wird, wird es langsam ernst udn die Vorfreude steigt
(c) Getty Images/Folio Images RF

Kurz vor der Entbindung kann es hektisch werden. Vielleicht hält sich Ihr Sprössling nicht an den errechneten Geburtstermin und möchte früher auf die Welt kommen. Sinnvoll ist es daher, schon frühzeitig die gepackte Kliniktasche für den Aufenthalt im Krankenhaus bereit stehen zu haben. Hier finden Sie eine Auflistung aller Dinge (auch auf unserer Checkliste), die Sie für Ihren Klinikaufenthalt benötigen oder können sich die übersichtliche Liste zum Ankreuzen herunterladen.

 

Persönliche Dinge für Ihren Klinikaufenthalt:

  • mind. vier bequeme, weite Nachthemden oder Herrenhemden, die sich zum Stillen öffnen lassen
  • Stilleinlagen und zwei Stillbüstenhalten (zwei Nummern größer als bisher)
  • mehrere kochfeste Slips oder Wegwerfslips für die ersten Tage
  • Bademantel oder Sweatshirtjacke
  • Handtücher und Waschlappen
  • eine große Packung starker Binden (Tampons sind beim Wochenfluss tabu!)
  • Toilettenartikel und Feuchttücher, evtl. Klopapapier, da dies in vielen Krankenhäusern rauh und unangenehm ist
  • Weite und bequeme Kleidung (z.B. Jogginganzug oder etwas, das Ihnen im 5./6. Monat gepasst hat) für Spaziergänge in der Klinik und den Heimweg
  • Bücher, Zeitschriften, MP3-Player, Smartphone oder Tablet und die zugehörigen Ladegeräte für den Zeitvertreib
  • Adressbuch und Kleingeld für Anrufe an Freunde und Familie (falls in der Klinik Handyverbot herrscht)
  • Kontaktlinsenträgerinnen sollten an ihre Brille denken

Persönliche Papiere:

  • Mutterpass 
  • Personalausweis
  • Krankenversicherungskarte
  • falls vorhanden: Allergiepass
  • evtl. den Einweisungsschein des Frauenarztes/der Frauenärztin
  • Familienstammbuch oder Heiratsurkunde (wenn Sie verheiratet sind) bzw. Geburtsurkunde und ggf. Vaterschaftsanerkennung (wenn Sie ledig sind)
  • falls vorhanden: Geburtsplan

Nützliches für die Geburt:

  • Ein bis zwei bequeme, weite Hemden oder Shirts zum Wechseln während der Wehen
  • Warme Socken oder Wärmflasche, denn viele Frauen frieren während der Geburt und können sich dann nicht ausreichend entspannen
  • Hausschuhe
  • bei langen Haaren Haarspange oder -gummi, damit die Haare während der Geburt nicht stören
  • Lippenbalsam, Massageöl, Badezusatz
  • Verpflegung für die werdenden Eltern, falls sich die Wehen sehr lange hinziehen. Geeignet sind Tees, Fruchtsäfte, Obst, Traubenzucker, Müsliriegel und andere leichte Snacks
  • Fotoapparat/Kamera für die ersten Babyaufnahmen

Nützliches für das Baby:

Für Ihr Baby wird in den meisten Kliniken die Kleidung und ähnliches für die ersten Tage gestellt, sodass Sie nur das Nötigste für den Heimweg mitzubringen brauchen.

  • zwei bis drei Windeln für den Entlassungstag
  • ein bis zwei Bodys in Größe 50 oder 56
  • ein Strampelanzug und ein Baby-Wickeljäckchen
  • ein Jäckchen (im Winter: Winteroverall)
  • Mützchen und Socken; falls Ihr Baby im Winter geboren wird zusätzlich Handschuhe
  • Spucktücher
  • Trageschale und Decke oder Babyautositz (kann auch zur Abholung bei der Entlassung jemand mitbringen)

Falls Sie Nabelschnurblut spenden/einlagern möchten:

  • das Entnahmeset für das Nabelschnurblut
  • die Erklärung gegenüber der Klinik
  • geben Sie beides bei der Ankunft Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme
Geburtsanzeichen: Zehn erste Hinweise darauf, dass Ihr Baby kommt
Autor: Jessica Schmid / Miriam Funk
Letzte Aktualisierung: 07. September 2018
Quellen
Beiträge im Forum "Geburtstermin Juli/August 2018"
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