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Was tut sich bei Bauch und Baby?

25. SSW: Willkommen im siebten Monat!

In der 25. Schwangerschaftswoche (25. SSW) ist dir dein Bauch vielleicht manchmal im Weg. Doch selbst wenn du irgendwo anstoßen solltest, ist dein Baby durch das Fruchtwasser bestens geschützt. Dein Nachwuchs öffnet in dieser Woche die Augen, auch wird sein Gehör immer besser und das Aussehen immer "babyhafter". Als werdende Mama hast du womöglich mit Sodbrennen, Rückenschmerzen, Wadenkrämpfen und Wasser in den Beinen zu tun. Unsere Tipps zur aktuellen Woche!

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© shutterstock/FotoDuets

Artikel-Inhalte:

Wie groß ist mein Baby? Der Vergleich in Bildern!

Tipps und Überblick zur 25. SSW

  • Du befindest dich ab dieser Woche im 7. Schwangerschaftsmonat, dein Baby ist nun so groß wie eine Salatgurke.
  • Käme dein Kind in der 25. SSW als Frühchen zur Welt, hätte es schon gute Überlebenschancen auch wenn es ihm in deinem Bauch natürlich deutlich besser gefällt!
  • Im umgebenden Fruchtwasser trainiert das Baby jetzt schon seine Atmung und die Atemmuskulatur.
  • Wenn du schon Kinder hast, beziehe sie am besten stark mit ein. Lass das/die Geschwisterkind(er) deinen Bauch fühlen und erkläre altersgerecht, dass ein neues Baby kommt und wie sich euer Alltag verändern wird. Hier haben wir Tipps, wie aus Geschwistern ein gutes Team wird!
  • Möglicherweise hast du nun verstärkt mit Wadenkrämpfen zu tun. Besprich mit deiner Praxis oder Hebamme, ob die Einnahme von Magnesium in deinem Fall sinnvoll sein könnte.

Größe und Entwicklung des Babys in der 25. SSW

In der 25. Schwangerschaftswoche (24+0 bis 24+6) ist das Baby im Durchschnitt 33 Zentimeter groß und 800 Gramm schwer. Außerdem bist du ab jetzt im 7. Monat schwanger! Im winzigen Mund des Babys entwickeln sich in dieser SSW allmählich die ersten Zähnchen in Form von Knospen. Bis das Kleine diese Zähne benutzt, werden aber noch einmal etwa sechs Jahre vergehen, da zunächst die Milchzähne ausfallen müssen, bevor die bleibenden Zähne zum Vorschein kommen. In der 25. SSW werden auch die Nerven rund um die Lippen des Babys empfindlicher. Das ist wichtig, damit es gleich nach der Geburt mit seinem Mund deine Brustwarzen ertasten kann.

In dieser Schwangerschaftswoche öffnet das Kind schon seine Augen, auch ist seine Haut nicht mehr so faltig, weil es mehr und mehr Unterhautfett einlagert. Die klitzekleinen Organe des Babys, die ihre Arbeit schon aufgenommen haben, würde man durch die leicht durchsichtige Haut in der 25. SSW durchschimmern sehen.

Die Nabelschnur ist in der 25. SSW besonders kräftig ausgebildet. Die Blutgefäße, die in ihr verlaufen, werden von einer Art Gelee geschützt. Es bewahrt die Nabelschnur davor, abzuknicken, und ermöglicht einen optimalen Stoffaustausch zwischen der Plazenta und dem ungeborenen Kind. Das Baby schluckt zwischen 200 und 760 Milliliter Fruchtwasser am Tag und scheidet dieses natürlich auch über den Urin wieder aus.

Sollte in dieser Woche ein Ultraschall von deinem Kind gemacht werden, siehst du ein äußerlich "fertiges" Menschlein. Körper und Gesichtszüge bekommen immer stärkere Ähnlichkeit mit einem Neugeborenen. Es streckt sich in deinem Bauch und gähnt. Womöglich siehst du mithilfe des Ultraschalls auch, wie dein Baby seinen Daumen oder mit seinen Minifüßen spielt. Übrigens hat dein Baby schon jetzt einen sehr festen Griff und könnte theoretisch beinahe sein eigenes Körpergewicht damit halten.

Ultraschallbilder in der Schwangerschaft: 4. SSW bis 41. SSW

Frühgeburt in der 25. SSW

Durch die enormen medizinischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte haben sich auch die Überlebenschancen sogenannter Extremfrühchen stetig verbessert. Die jüngsten überlebenden Frühgeborenen überhaupt kamen schon in der 22. Woche zur Welt. Mit jeder weiteren Woche in der Gebärmutter steigt die Wahrscheinlichkeit auf ein Leben ohne stärkere Einschränkungen.

In der 25. Woche sind die Organe bereits so weit ausgebildet und gereift, dass das Baby etwa einen Tag lang selbstständig atmen könnte. Dennoch würden der Mutter im Fall einer drohenden Frühgeburt Spritzen verabreicht, um die Lungenreifung zu beschleunigen. Im Brutkasten könnte dein Baby dann schon überleben.

Mamas Bauch, Gewicht und Körper in der 25. SSW

Ab der 25. SSW wächst dein Bauch deutlich schneller. Es bildet sich nicht nur mehr Fruchtwasser und kindliches Fettgewebe, sondern auch dein Körper legt ein paar Reserven an. Diese Pölsterchen braucht er für die Stillzeit, die sehr viel Energie verbraucht. Statt 250 bis 300 Gramm pro Woche nehmen werdende Mütter ab der 25. SSW wöchentlich etwa 400 Gramm zu.

Die bisherige Gewichtszunahme liegt durchschnittlich bei fünf bis sechs Kilo. Bis zur Geburt bringt eine Schwangere im Mittel zehn bis 17 Kilo mehr auf die Waage als vor ihrer Schwangerschaft. Der genaue Wert ist dabei sehr individuell! Er hängt unter anderem vom Ausgangsgewicht einer Frau ab, aber auch von Wassereinlagerungen und vielen weiteren Faktoren.

Sodbrennen und schwere Beine: Typische Symptome und Beschwerden im 7. Monat

Die Gebärmutter der werdenden Mama dehnt sich weiter nach oben aus und schiebt somit Organe wie Magen und Lunge hoch. Daher kann es sein, dass du jetzt nur noch kleinere Portionen zu dir nehmen kannst, bevor ein unangenehmes Druckgefühl entsteht. In der 25. SSW sind Sodbrennen und Kurzatmigkeit typische Symptome. Auch Rückenschmerzen und bisweilen schon schmerzhafte Kindsbewegungen sind für dieses Stadium der Schwangerschaft typisch!

Zusätzlich kann es ab der 25. Woche zu Wassereinlagerungen (Ödemen) kommen. Der Körper sammelt Flüssigkeit an und dadurch entstehen geschwollene Füße, Fußgelenke, Hände und Finger. Schuld daran sind wie so oft die Hormone: Progesteron hat nämlich eine gewebeauflockernde Wirkung.

Diese Tipps helfen bei Wassereinlagerungen:

  • Weder zu langes Stehen noch zu langes Sitzen tun dir jetzt gut. Sorge also für Abwechslung, bewege dich zwischendrin und ruhe dich dann wieder im Sitzen oder Liegen aus.
  • Lass enge Kleider und Schuhe im Schrank und trage lieber weite und bequeme Kleidung. Stützstrümpfe können zusätzlich für Linderung sorgen. Du kannst dir auch Kompressionsstrümpfe verschreiben lassen. Lege außerdem deine Ringe ab, damit sie nicht einschneiden.
  • Trinke viel, denn dadurch wird überflüssige Flüssigkeit ausgeschwemmt.

Achtung: Sehr starke Wassereinlagerungen können zusammen mit anderen Symptomen wie Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Sehstörungen und Oberbauchschmerzen auf eine sogenannte Schwangerschaftsvergiftung (Gestose oder Präeklampsie) hinweisen. Wenn du unsicher bist, lass dich bitte ärztlich durchchecken und gegebenenfalls behandeln.

Weniger Kindsbewegungen im Zweifel ärztlich abklären

Das Gleiche gilt, wenn du deutlich weniger Kindsbewegungen wahrnimmst als normalerweise. Auch Babys haben mal ruhigere und mal aktivere Phasen. Solltest du dir darüber Sorgen machen, bitte deinen Arzt oder deine Ärztin, einen Blick in den Babybauch zu werfen. Mit der Gewissheit, dass es deinem Kleinen gut geht, lässt es sich viel ruhiger schlafen!

Apropos ärztliche Praxis: Dort steht zwischen der 24. und 28. SSW in aller Regel der kleine Zuckertest an, medizinisch korrekt auch oGTT (oraler Glukosetoleranztest) genannt. Diese Untersuchung dient zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes. Dazu trinkt die Schwangere zunächst 200 Milliliter Traubenzuckerlösung. Nach einer Stunde Wartezeit wird anhand einer Blutabnahme untersucht, wie der Körper auf die Zuckerzufuhr reagiert. Bei auffälligen Werten wird ein Termin für einen umfangreicheren Zuckertest vereinbart.   

Migräne in der Schwangerschaft

Migräne ist schwierig zu behandeln. Das gilt besonders während der Schwangerschaft, weil man dann zusätzlich eine mögliche Gefährdung des Ungeborenen durch Medikamenten im Kopf haben muss. Eine erfreuliche Nachricht gibt es allerdings auch: Die Mehrheit aller Frauen mit Migräne berichtet über eine deutliche Verbesserung der Beschwerden während der Schwangerschaft. Das gilt besonders für die letzten zwei Drittel der Schwangerschaft. Viele bleiben in diesen Monaten sogar ganz von Migräneanfällen verschont.

Wer hat Anspruch auf Elterngeld?

Das Elterngeld gibt es in dieser Form seit 2007. Es soll Eltern nach der Geburt ihres Kindes ermöglichen, ihre Erwerbsarbeit vorübergehend komplett oder teilweise ruhen zu lassen, um mehr Zeit für die Betreuung des Babys zu haben. Elterngeld gibt es unabhängig davon, ob ein Elternteil vor der Geburt gearbeitet hat. Zudem steht es auch Studierenden und Selbstständigen zu. Was du zum Elterngeld-Antrag und den Voraussetzungen wissen musst, kannst du hier nachlesen!

22 erstaunliche Fakten zur Schwangerschaft

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