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Samstag, 04. Juli 2015
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Entbindung & Kaiserschnitt

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Ob Entbindung oder Kaiserschnitt - nach der Geburt ist die Nähe der Mutter das Beste fürs Neugeborene
© iStock/RobHainer

Die Geburt eines Kindes ist jedes Mal aufs Neue ein Wunder. Ob natürliche Geburt oder Kaiserschnitt - heutzutage ist die menschliche und medizinische Betreuung von Schwangeren bei der Entbindung umfassend und sicher.

Vor der Entbindung: Klinik, Hausgeburt oder Geburtshaus? Die Qual der Wahl...

Es gibt verschiedene Arten der Entbindung. Viele schwangere Frauen wünschen sich eine möglichst natürliche Entbindung in angenehmer Atmosphäre ohne Krankenhaus-Atmosphäre. Dem tragen Geburtshäuser Rechnung oder Hebammen, die Hausgeburten betreuen. Es gibt auch noch weitere Varianten der Entbindung wie Wassergeburt oder sitzende Geburt.

Die meisten Schwangeren in Deutschland entbinden immer noch in Kliniken. Hier spielt auch das Sicherheitsbedürfnis eine Rolle, sind doch Kliniken medizinisch gut ausgestattet. Sollte es Komplikationen geben, kann hier einfach schneller gehandelt werden. Schwangeren Frauen, deren Geburt als Risikogeburt eingestuft wird, sollten auf jeden Fall in einer Klinik entbinden.

Welche Möglichkeiten der Entbindung gibt es?

Die meisten Frauen möchten natürlich entbinden. Das ist aber nicht immer möglich, etwa, wenn aus medizinischen Gründen ein Kaiserschnitt nötig ist oder wenn Geburtskomplikationen eintreten. Manche Frauen entscheiden sich für einen (Wunsch-)Kaiserschnitt. Bei der spontanen Entbindung stehen in Kliniken häufig verschiedene Hilfsmittel, wie ein Wasserbecken oder ein Geburtsrad zur Verfügung.

Wie ist das mit den Schmerzen bei der Geburt?

Die Schmerzen bei einer Geburt empfinden alle Frauen unterschiedlich und deshalb werden auch verschiedene Schmerzmittel bei einer Geburt angeboten. Leider - eine schmerzfreie Geburt kommt eher selten vor. Eine häufig angewandte Methode der Schmerzlinderung während der Geburt ist die PDA (Periduralanästhesie). Als natürliche Schmerzlinderung während der Geburt bieten viele Hebammen  Akupunktur an.

Manchmal wird die Geburt auch eingeleitet. Für eine Geburtseinleitung gibt es verschiedene Gründe, zum Beispiel, weil sich keine Wehen einstellen wollen, bei Schwangerschaftserkrankungen oder einer Mehrlingsschwangerschaft.

Ablauf der natürlichen Geburt

Die Geburt beginnt mit der Eröffnungsphase. Der Muttermund öffnet sich nach und nach, die Wehen beginnen. Beim ersten Kind dauert die Eröffnungsphase etwas länger als bei Frauen, die schon einmal geboren haben: Zwischen zehn und 14 Stunden. In der Übergangsphase kommen die Wehen schneller und werden schmerzhafter, der Kopf des Kindes rutscht tiefer ins Becken. Für die meisten Frauen ist diese Phase die anstrengendste der Geburt. In der Austreibungsphase wird das Kind geboren: Das Kind wird durch die Scheide nach außen "gepresst" oder "gedrückt". Sobald das Köpfchen durch ist, ist der anstrengende Teil geschafft. Nach dem Abnabeln kommt es erneut zu mehr oder weniger starken Wehen, wenn die Plazenta (Mutterkuchen) sich löst und geboren wird.

Männer bei der Geburt?

Übrigens: Der Großteil der Väter (nämlich etwa 90 Prozent) ist heute bei der Entbindung des Babys dabei. Wichtig ist, dass sie sich mental auf Geburt oder Kaiserschnitt vorbereiten, damit sie Ihrer Partnerin die notwendige Stütze und für sie da sein können.

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