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Tipps und Tricks

Vorbereitung auf die Geburt: Alles Wichtige für Entbindung und Wochenbett

Bald ist es so weit? Dann wird es jetzt Zeit, die letzte Vorbereitung auf die Geburt und das Wochenbett zu treffen. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei.

Vorbereitung auf die Geburt: Alles Wichtige für Entbindung und Wochenbett
Treffen Sie rechtzeitig die Vorbereitung für Geburt und Wochenbett. So können Sie die Zeit nach der Geburt mit Ihrem Baby entspannt genießen.
© Getty Images/Jasper Cole

Einige Wochen vor der Geburt wollen die meisten Schwangeren unbedingt noch einmal Ordnung schaffen und treffen die Vorbereitung auf die Geburt und das Wochenbett. Und das ist auch gut so. Nun haben Sie noch genügend Zeit und können all das erledigen, wonach Ihnen der Sinn steht. Nutzen Sie Ihren Enthusiasmus! Die Zeit nach der Geburt können Sie dann ohne Stress genießen, sich von den Anstrengungen erholen und Ihr Baby kennenlernen. Mit unseren Tipps und Tricks ist das kein Problem – so treffen Sie die Vorbereitung auf Geburt und Wochenbett im Handumdrehen.

Ihre Checkliste auf einen Blick:

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Vorbereitung Geburt: wichtige Kontakte

Auch wenn Sie alles noch so gut organisiert haben, plötzlich geht es los und die Ereignisse überschlagen sich. Einen kühlen Kopf zu bewahren, kann da schon einmal schwerfallen. Schreiben Sie sich deshalb als Vorbereitung auf die Geburt alle wichtigen Nummern auf einen Zettel und hängen Sie ihn gut sichtbar auf. Dann brauchen Sie im Fall der Fälle nur noch den Telefonhörer zücken.

  • Kontakt, wenn Ihre Wehen einsetzen: zum Beispiel Hebamme, Geburtsklinik oder Geburtshaus.

  • Kontakt zum Vater des Kindes: Speichern Sie diesen zum Beispiel auf der Kurzwahltaste oder unter Ihren Favoriten im Smartphone ein.

  • Kontakt zu einer vertrauten Person, die ebenfalls helfen könnte: zum Beispiel die Nachbarn, die beste Freundin, die Eltern.

  • Kontakt zu der Person, die sich während Ihrer Zeit in der Klinik um Geschwisterkinder oder Haustiere kümmern soll.

  • Telefonnummer des Taxiunternehmens

  • Notruf-Nummer 112: falls es sich um einen Notfall handelt

Vorbereitung Geburt: für den Entbindungstag

Haben Sie alles, was Sie für Ihren Aufenthalt in der Klinik brauchen? Weil sich Ihr Baby möglicherweise nicht an den errechneten Termin hält, sollten Sie alles Nötige zum Mitnehmen bereits vorbereiten.

  • Kliniktasche: Packen Sie vorab in Ruhe Ihre Kliniktasche. Wenn die Wehen kommen, müssen Sie sich diese nur noch schnappen und nicht mehr darüber nachdenken, welche Kleidungsstücke Sie eigentlich einpacken wollten.

  • Dokumente: Denken Sie auch daran, die notwendigen Dokumente bereitzulegen. Dazu können zum Beispiel Ihre Krankenversicherungskarte, Ihr Personalausweis, Ihr Mutterpass, ärztliche Befunde oder Anmeldungsformulare für die Klinik gehören. Bei der Geburtsanmeldung erhalten Sie von Ihrer Klinik eine Liste, auf der genau steht, was Sie mitbringen sollen.

  • Private Utensilien für den Kreißsaal: Von den ersten Wehen bis zur Entbindung können noch einige Stunden vergehen. Denken Sie daran, sich etwas einzupacken, was Ihnen guttut oder sie ablenkt. Das kann zum Beispiel die Lieblingsserie auf dem Smartphone sein.

  • Snacks: Statten Sie sich auch mit ein paar Snacks wie Fruchtriegeln und mit Getränken aus. Packen Sie ein, was Sie am liebsten mögen.

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Vorbereitung Kaiserschnitt: Besonderheiten

Zur Vorbereitung auf einen Kaiserschnitt kann gegebenenfalls noch Weiteres erforderlich sein. Was genau zu tun ist, sollte mit der Geburtsklinik besprochen werden.

  • Körperliche Vorbereitungen: Mehrere Stunden vor einem geplanten Kaiserschnitt dürfen Sie nichts mehr essen. Den genauen Zeitraum sollten Sie erfragen. Zudem kann es möglich sein, dass Ihnen empfohlen wird, Ihren Intimbereich auf Höhe des Schnittes am Vorabend selbst zu rasieren. Sonst wird dies in der Klinik erledigt. Einläufe zur Darmentleerung sind in der Regel nicht nötig. Sprechen Sie mit der Klinik ab, ob Sie abführende Maßnahmen durchführen sollen.

  • Bonding: Viele Kliniken ermöglichen auch nach einem Kaiserschnitt ein frühes Bonding im Operationssaal. Das heißt, Ihr Baby wird Ihnen schon auf die Brust gelegt, während Sie nach der Geburt noch operationstechnisch versorgt werden. Fragen Sie nach, ob ein solches Bonding möglich ist und ob Sie dazu gegebenenfalls selbst ein Bondingtuch mitbringen sollen oder die Klinik Ihnen eins zur Verfügung stellt.

Wochenbett vorbereiten: Utensilien für Sie und das Baby

Eigentlich braucht ihr Baby gar nicht so viel, wenn sie gemeinsam nach Hause kommen. Stressen Sie sich deshalb also nicht: Wenn Sie bemerken, dass Ihnen etwas fehlt, können Sie diese Dinge jederzeit in der Drogerie oder über das Online-Shopping besorgen.

  • Erstausstattung: Ob Kleidung, Windeln oder Pflegeprodukte – beschaffen Sie sich die Erstausstattung für Ihr Baby und richten Sie den Wickeltisch und das Babybett her.

  • Babynahrung: Sollten Sie nicht stillen wollen oder können, bietet es sich an, eine kleine Grundausstattung in Form von Milchpulver, Fläschchen und Saugern zu Hause zu haben.

  • Still-Ausstattung: Statten Sie sich jetzt schon mit einem gut sitzenden Still-BH aus – auch das gehört zu der Vorbereitung auf Geburt und Wochenbett. Die Größe Ihrer Brüste wird noch einmal zunehmen, wenn es mit der Milchproduktion richtig losgeht und Sie stillen. Sie sollten also eine Körbchengröße größer wählen. Auch Stilleinlagen können Sie sich schon besorgen.

  • Pflegeartikel: Zu den Vorbereitungen für Geburt und Wochenbett gehört auch die Ausstattung mit den wichtigsten Pflegeartikeln für Sie selbst. Kaufen Sie sich dicke Binden, die Ihren Wochenfluss auffangen. Holen Sie sich außerdem eine geruchsfreie Waschlotion. Ihr Baby erkennt Sie an Ihrem Geruch und mag es besonders, wenn Sie nur nach sich selbst riechen.

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Wochenbett vorbereiten: Haushalt

Sie spüren das dringende Bedürfnis den letzten Staub endgültig aus Ihrer Wohnung zu verbannen? Dann hat Sie jetzt wohl der Nestbautrieb gepackt. Es ist normal, dass Sie als Vorbereitung auf das Wochenbett noch einmal für Ordnung und Sauberkeit sorgen möchten, bevor Sie das Baby mit nach Hause bringen. Aber schalten Sie trotzdem einen Gang herunter. Fenster putzen, sich recken und strecken, nur um an das hinterste Staubkorn zu kommen – das ist jetzt tabu. Ein paar sinnvolle Dinge können Sie zur Vorbereitung auf das Wochenbett aber durchaus noch erledigen:

  • Vorräte anlegen: Auf ausgedehnte Supermarkteinkäufe werden Sie und Ihr Partner kurz nach der Geburt weder Zeit noch Lust haben. Außerdem sollten Sie sich nach der Geburt im Wochenbett schonen. Legen Sie sich daher einen Vorrat an. Füllen Sie Ihre Küchenschränke zum Beispiel mit Früchtemüslis, Haferflocken und Trockenfrüchten.

  • Lieferdienste testen: Bei vielen Supermärkten kann man seinen Einkauf auch online erledigen und sich die Ware nach Hause liefern lassen. Probieren Sie ruhig vorab mal aus, ob das eine Option sein könnte, die Ihnen das Leben im Wochenbett leichter macht.

  • Vorkochen: Kochen Sie einfach immer die doppelte Menge und frieren Sie die Reste ein. So stocken Sie portionsweise Ihr Tiefkühlfach auf. Kleiner Tipp: Statt Blumen können Ihre neugierigen Besucher nach der Geburt auch etwas zu essen mitbringen. Das sorgt für zusätzliche Abwechslung auf Ihrem Teller.

  • Kuschelecke einrichten: Die meiste Zeit im Wochenbett werden Sie damit verbringen, es sich gemeinsam mit Ihrem Baby beim Stillen oder Schlafen gemütlich zu machen. Wenn Sie möchten, können Sie sich jetzt schon mal einen Platz auf dem Sofa dafür sichern und ihn mit Stillkissen, Babydecke und einer Abstellmöglichkeit für Getränke, Fläschchen und Co. gestalten.

Unterstützung im Wochenbett

Haben Sie jemanden, der Sie nach der Geburt im Wochenbett unterstützt? Ihr Körper muss sich erst einmal auf die neue Situation einstellen. Ihre Energie brauchen Sie nach der Geburt für Ihr Baby. Da ist es ganz normal, dass Sie alltägliche Dinge nicht ohne Hilfe meisten können. Sollten Sie keine Unterstützung in der Familie oder im Freundeskreis haben, kann auch eine Familienpflegerin im Wochenbett helfen. In bestimmten Fällen werden die Kosten sogar von der Krankenkasse übernommen. Informieren Sie sich hierzu am besten schon vor der Geburt bei pro familia, Caritas oder den Johannitern.

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