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Lymphozytäre Choriomeningitis (LCM)

Eine Ansteckung mit dem lymphozytären Choriomeningitis-Virus (LCMV), welches von Nagetieren (z.B. dem Hamster) übertragen wird, kann für Schwangere bzw. für das ungeborene Kind gefährlich sein. Dies hat eine Untersuchung einer Universität von Arizona gezeigt.

Lymphozytäre Choriomeningitis (LCM)
Die Symptome bei einer LCM ähneln einem grippalen Infekt
iStockphoto

Wie steckt man sich mit der lymphozytären Choriomeningitis (LCM) an?

Die Übertragung des Virus erfolgt durch Einatmen der Viren (Tröpfcheninfektion) oder direkten Kontakt mit befallenen Tieren (Kontaktinfektion). Es handelt sich bei der Krankheit also um eine typische Zoonose.

Symptome

Die Symptome einer Infektion bei Erwachsenen sind ähnlich der Toxoplasmose, die hauptsächlich von Katzen übertragen wird: Entweder es passiert gar nichts oder es entwickelt sich ein leichter grippaler Infekt.

Symptome bei Schwangeren

Problematisch ist die Erkrankung für schwangere Frauen. Zwar wurde die Infektion selten nachgewiesen - weltweit ist dies bei nicht mehr als 49 Babys dokumentiert - aber die möglichen Schäden beim Kind, nämlich Sehstörungen, Krämpfe oder geistige Zurückgebliebenheit, waren nicht unerheblich.

Häufigkeit der Erkrankung beim Hamster

Lymphozytäre Choriomeningitis ist bislang nur bei Jungtieren vorgekommen. Zwerghamster und Hamster ab dem 5. Lebensmonat sind von LCM noch nicht betroffen gewesen (laut Fachliteratur). Die Krankheits-Anzeichen beim jungen Hamster können unterschiedlich sein. Im Zweifelsfall sollten Sie den Tierarzt befragen, der den Hamster auf Lymphozytäre Choriomeningitis testen kann.

Fazit

Schwangere Frauen sollten sich sehr wohl überlegen, ob sie sich einen jungen Hamster anschaffen. Wer sich trotz Schwangerschaft für einen Hamster entscheidet, sollte darauf achten, dass der Hamster schon mindestens 5 Monate alt ist oder aus einer LCM-freien Zucht kommt.

Autor:
Letzte Aktualisierung: 01. Mai 2014

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