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Mandeln, Milch & mehr

Sodbrennen adé: 7 schnelle Hausmittel für Schwangere

Sodbrennen in der Schwangerschaft ist eine ziemlich lästige Angelegenheit. Die gute Nachricht: Natürliche Hausmittel können dir Linderung verschaffen. Von Buttermilch bis Zwieback: Hier erfährst du, wie du das Brennen in der Speiseröhre sanft, aber effektiv bekämpfst.

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© AdobeStock/nata_vkusidey

Sanfte Säurestopper: Diese 7 Hausmittel haben das Zeug, Reflux – so lautet der Fachbegriff für Sodbrennen – zu reduzieren und sind auch während der Schwangerschaft geeignet.

Sodbrennen in der Schwangerschaft ganz natürlich lindern

1. Mandeln: Ganze Mandeln gründlich zu zerkauen, gilt als ultimatives Hausmittel gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft. Der Grund: Der entstandene Brei bindet überschüssige Magensäure. Du kannst alternativ auch zu (ungesüßter) Mandelmilch greifen und diese in kleinen Schlucken trinken. Falls du keine Mandeln magst, weiche auf ungesalzene Haselnüsse, Sonnenblumen- oder Cashewkerne aus.

2. Lebensmittel clever kombinieren: Neben Nüssen und Kernen sind noch weitere Lebensmittel in der Lage, leichtes Sodbrennen zu lindern. Dazu gehören Zwieback, Kartoffeln, Haferflocken, Sauerkraut sowie reife Bananen. Du könntest dir zum Beispiel aus Haferflocken, zerdrückter Banane und etwas (Pflanzen-)Milch ein Frühstück zubereiten oder als Snack zwischendurch eine Scheibe Zwieback und ein paar Nüsse knabbern.

3. Viel trinken: Stilles Wasser und ungesüßter Tee tun bei Sodbrennen in der Schwangerschaft besonders gut. Hebammen empfehlen vor allem Mineralwassersorten mit einem hohen Gehalt an Hydrogencarbonat (HCO3-). In Sachen Tee helfen Kamillen- und Fencheltee oder auch eine Mischung aus Fenchel, Anis und Kümmel.

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4. Leinsamen-"Tee": Dieses Hausmittel gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft vereint gleich mehrere Pluspunkte. Die Schleimstoffe in gequollenen Leinsamen schützen vor Magensäure. Zudem verdünnst du die Säure, indem du Flüssigkeit aufnimmst. Gib dazu einen Teelöffel Leinsamen mit kochendem Wasser in ein Glas (etwa 200 ml). Sobald die Mischung abgekühlt ist, kannst du sie trinken.

5. Buttermilch statt Kuhmilch: Kuhmilch galt lange Zeit als Geheimtipp gegen Sodbrennen. Inzwischen geht die Forschung allerdings davon aus, dass sie die Symptome sogar verschlimmern könnte! Probiere stattdessen lieber ein Glas Buttermilch oder Molke aus. Beide haben leicht basische Eigenschaften und neutralisieren somit die Magensäure, die bei Sodbrennen Beschwerden hervorruft.

6. Kaugummi: Das ausdauernde Kauen regt den Speichelfluss an und hilft, die Magensäure zurück in den Bauch zu befördern.

7. Heilerde: Als traditionelles Hausmittel bei Sodbrennen gilt auch Heilerde: Bereite sie nach den Herstellerangaben mit etwas Wasser zu.

Sodbrennen in der Schwangerschaft: Bitte ärztliche Rücksprache halten!

Wichtig: Nicht alle genannten Hausmittel wirken bei jeder Schwangeren gleich gut. Bevor du eines versuchst, halte bitte Rücksprache mit deiner ärztlichen Ansprechperson oder Hebamme. Wenn dein Sodbrennen nicht auf Hausmittel anspricht, kannst du dich an die betreuende gynäkologische Praxis oder eine Apotheke wenden. Die Fachleute dort empfehlen dir Arzneimittel, die du während der Schwangerschaft einnehmen darfst.

Grundsätzlich solltest du bei Sodbrennen in der Schwangerschaft auf fettiges und stark gewürztes Essen verzichten. Zudem kann es helfen, mehrere kleine statt drei großer Mahlzeiten zu sich zu nehmen und nachts mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen.

Wieso haben Schwangere so häufig Sodbrennen?

Sodbrennen zählt zu den klassischen Schwangerschaftsbeschwerden. Vor allem im letzten Drittel haben viele werdende Mamas damit zu tun, schließlich drückt das wachsende Baby den Magen mehr und mehr zusammen. Die Schwangerschaftshormone tun ihr Übriges und fördern das unangenehme Aufsteigen von Magensäure in die Speiseröhre.

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