Ein Angebot von Lifeline
Samstag, 01. Oktober 2016
Menu
Schutz vor Fehlbildungen und Herzleiden

Folsäure: Mangel in der Schwangerschaft besonders riskant

Folsäure
Folsäure ist beispielsweise in Linsen enthalten
(c) iStockphoto

Die meisten Deutschen leiden unter Folsäure-Mangel, ohne es zu wissen. Das B-Vitamin schützt vor verschiedenen Krankheiten und verhindert Fehlbildungen beim Baby. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf. Welche Lebensmittel viel Folsäure enthalten, für wen Tabletten sinnvoll sind und ob eine Folsäure-Überdosierung gefährlich ist, können Sie hier nachlesen.

Folsäure ist ein lebenswichtiges Vitamin. Der Körper kann es nicht selbst herstellen, es muss also durch die Nahrung zugeführt werden. Bei Folsäure handelt es sich um ein Vitamin aus der Gruppe der B-Vitamine, es wird auch Vitamin B9 genannt. Manchmal liest man in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung Folat.

Beide Namen stehen dabei für Vitamin B9, Folsäure ist jedoch synthetisch hergestellt, Folat das natürliche Vorbild. Im Sprachgebrauch durchgesetzt hat sich aber die Bezeichnung Folsäure. Der Name stammt vom lateinischen Wort folium für Blatt. Denn grünes Blattgemüse ist der Hauptlieferant von Folat.

Folsäure-Tabletten schon bei Kinderwunsch dringend empfohlen

Allerdings reichen natürliche Nahrungsmittel nicht in allen Lebenslagen aus, um den täglichen Bedarf an Vitamin B9 zu decken. Wichtig sind Folsäure-Tabletten deshalb vor allem für Frauen, die eine Schwangerschaft planen. Sie sollten möglichst frühzeitig, idealerweise schon einige Wochen vor der Empfängnis, mit der Einnahme von 600 Mikrogramm (µg) Folsäure pro Tag beginnen.

Denn Vitamin B9 ist vom ersten Tag an für eine gesunde Entwicklung des Embryos unersetzlich. Innerhalb der ersten vier Wochen der Schwangerschaft schließt sich beim Embryo das sogenannte Neuralrohr, die Vorstufe zum zentralen Nervensystem des Kindes mit Rückenmark und Gehirn. Voraussetzung dafür ist ausreichend Folsäure, weshalb schon Frauen mit Kinderwunsch auf entsprechende Präparate zurückgreifen sollten.

Neuralrohrdefekte durch Folsäure-Mangel in der Schwangerschaft

Ist zu wenig Folat vorhanden, besteht die Gefahr, dass sich das Neuralrohr nicht richtig schließt. Man spricht dann von einem Neuralrohrdefekt(offener Rücken, Spina bifida (Offener Rücken)). Diese schwerwiegende Fehlbildung in unterschiedlicher Ausprägung betrifft eines bis fünf von 1.000 Neugeborenen in Deutschland. Zusätzlich sind weitere Defekte beim Baby durch Folsäure-Mangel in der Schwangerschaft möglich:

  • Herzfehler
  • Harnwegsdefekte
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Folsäure-Bedarf vor, in und nach der Schwangerschaft

Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Erwachsenen aller Altersstufen empfiehlt, täglich mindestens 300 Mikrogramm Folat zu sich zu nehmen, rät sie schwangeren und stillenden Frauen zu 550 beziehungsweise 450 Mikrogramm.

Frauen mit dem Plan, schwanger zu werden, sollten deshalb rechtzeitig mit ihrem Arzt über Nahrungsergänzung durch Folsäure-Tabletten sprechen. Über die Ernährung lässt sich ihr hoher Bedarf an Folat nicht oder nur sehr schwer decken. Die Einnahme von Folsäure-Präparaten in Schwangerschaft und Stillzeit ist für Mutter und Kind sicher, wie Untersuchungen zeigen. Folsäure: Mangel in der Schwangerschaft besonders riskant

Folsäure spielt eine Rolle bei der Bildung von Erbmaterial

Die Aufnahme der empfohlenen Tagesdosis ist nötig, damit das Vitamin seine Aufgaben im Körper erfüllen kann. Die wichtigste Funktion der Folsäure ist die Bildung der Erbsubstanz (DNA) in jeder Zelle. Ebenso ist das B-Vitamin unersetzlich für:

  • Blutbildung
  • gesunde Zellteilung
  • Wachstum
  • Abbau von Homocystein

Homocystein ist eine Aminosäure und ein toxisches Stoffwechsel-Abbauprodukt. Der Eiweißbaustein greift die Zellwände an, beschleunigt die Verengung der Blutgefäße (Arteriosklerose) und soll im Gehirn den Verfall von Nervenzellen vorantreiben. Folsäure kann im Verbund mit den Vitaminen B6 und B12 den Homocystein-Spiegel deutlich senken.

Folsäure: Diese Lebensmittel enthalten besonders viel davon

Vor allem Gemüse ist reich an dem B-Vitamin, aber auch bestimmte Obstsorten, Vollkornprodukte und Eier:

Lebensmittel Portionsgröße in Gramm Gehalt pro Portion in Mikrogramm
Gemüse
Tomaten 100 45
Paprika, roh 100 60
Chinakohl 100 66
Kopfsalat 100 75
Blumenkohl 100 125
Feldsalat 100 145
Spinat 100 145
Rosenkohl 100 182
Grünkohl 100 187
Gurken 200 54
Hülsenfrüchte
Linsen 75 77
Bohnen 75 96
Sojabohnen, getrocknet 75 172,5
Getreideprodukte
Vollkornknäckebrot 50 44
Weizenvollkornbrot 175 44
Weizenbrötchen 175 63
Weizenkeime 30 (3 EL) 156
Haferflocken             100 85
Eier
  60 (ein Ei) 40
Obst
Erdbeeren 100 65
Süßkirschen 100 75
Sauerkirschen 100 80

 

Folsäure-Mangel: Unspezifische Symptome von Durchfall bis Reizbarkeit

Die Anzeichen eines Folsäure-Mangels können sehr unterschiedlich und recht allgemein ausfallen. Dazu zählen etwa:

  • Appetitlosigkeit
  • Blässe
  • depressive Verstimmung
  • Durchfall
  • Haarausfall
  • Konzentrationsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Schleimhautentzündungen, etwa wunde Stellen im Mund

Mit einem Bluttest kann der Arzt feststellen, wie gut der Körper mit Folsäure versorgt ist. Denn Folsäure-Mangel ist weit verbreitet: Nach Zahlen der DGE sind rund vier von fünf Deutschen betroffen.

Folsäure-Mangel, Schlaganfall und Herzinfarkt: Gibt es einen Zusammenhang?

Experten diskutieren deshalb, ob Vitamin-B9-Mangel eine der vielen Ursachen sein könnte, dass Bluthochdruck und seine Folgen Schlaganfall und Herzinfarkt so häufig sind. Im Umkehrschluss könnte also die Einnahme von Folsäure-Tabletten diesen Krankheiten gezielt vorbeugen. Eine Studie mit 20.000 Bluthochdruckpatienten hat untersucht, ob diese Vermutung zutrifft.

Die Studie dauerte fünf Jahre, die Probanden nahmen währenddessen zusätzlich zu ihren Blutdrucksenkern täglich Folsäure-Tabletten (800 Mikrogramm) ein. Ein Teil der Patienten erhielt anstelle der Folsäure nur ein Placebo (unwirksames Scheinmedikament), wusste davon aber natürlich nichts. Das Ergebnis: Innerhalb der Studiendauer erlitten in der Folsäure-Gruppe nur 282 Probanden einen Schlaganfall, also 2,2 Prozent.

In der Gruppe ohne Folsäure betraf das 355 Versuchsteilnehmer (entspricht 3,4 Prozent). Während der Studie traten bei vielen Probanden zudem Herzinfarkte auf, und zwar in der Folsäure-Gruppe bei 2,2 Prozent, in der Placebo-Gruppe dagegen bei 2,8 Prozent. Eine gewisse Schutzwirkung der Folsäure vor Herzinfarkt und Schlaganfall scheint damit bewiesen.

Ursachen für Folsäure-Mangel

Doch warum haben so viele Menschen einen Folsäure-Mangel, obwohl das Vitamin in einer Reihe von Lebensmitteln steckt? Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Die Folsäure in der Nahrung ist äußerst lichtempfindlich. Lebensmittel, die ursprünglich reich an Folsäure waren, jedoch erst lange nach der Ernte gegessen werden, enthalten kaum noch wirksame Mengen an Vitamin B9. Die Substanz ist unter dem Lichteinfluss zerfallen.
  • Der Darm kann am besten ungebundene Folsäure aufnehmen. In der Nahrung ist Folat allerdings an andere Stoffe gebunden. So kann der Körper nur einen Teil davon verwerten, der andere verlässt ungenutzt den Körper. Synthetische Folsäure in Form von Tabletten bietet hier den Vorteil, ungebundenes Vitamin B9 zu liefern, das der Organismus weitaus besser nutzen kann.
  • Auch Menschen, die viel Alkohol trinken und/oder rauchen, geraten leicht in einen Folsäure-Mangelzustand.

Zusätzlich gibt es Medikamente, die bei Dauereinnahme zu einem Folsäure-Mangel führen können, etwa:

  • Acetylsalicylsäure (ASS, zum Beispiel in Aspirin)
  • manche Antibabypillen
  • bestimmte Antibiotika
  • einige Diabetesmedikamente
  • Entwässerungstabletten (Diuretika)

Wer sollte Folsäure-Tabletten nehmen?

Folsäure als Nahrungsergänzungsmittel ist deshalb neben schwangeren und stillenden Frauen wichtig für alle, die eines oder mehrere der aufgeführten Medikamente dauerhaft nehmen. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn das auf Sie zutrifft.

Sinnvoll sind Folsäure-Tabletten darüber hinaus für ältere Menschen. Außerdem profitieren alle, die sich wenig vitaminreich ernähren, Alkohol trinken oder rauchen, von Nahrungsergänzungsmitteln mit Folsäure.

Folsäure: Nebenwirkungen durch Überdosierung?

Allein durch die Ernährung kann Folsäure nicht überdosiert werden. Und auch eine etwas höhere Dosierung von Folsäure-Tabletten hat meist keine negativen Folgen. Denn das wasserlösliche Vitamin wird einfach über die Nieren wieder ausgeschieden.

Anders verhält es sich, wenn außerhalb der Schwangerschaft über längere Zeit eine Menge von mehr als 500 Mikrogramm Folsäure eingenommen wird. Dann sind durch die Überdosierung folgende Nebenwirkungen möglich:

  • Nervosität
  • Verdauungsstörungen
  • Übelkeit

Daneben existierte lange der Verdacht, zu viel Folsäure könne Krebs begünstigen. Diese Bedenken gab es vor allem in den USA, weil dort seit den Achtzigerjahren alle Getreideprodukte mit Folsäure angereichert werden, um Neuralrohrdefekte zu verhindern. Spätere Studien hatten allerdings gezeigt, dass Folsäure nicht nur positive Wirkungen aufweist, sondern auch Brustkrebs und die Bildung von Darmpolypen anregen könnte. Polypen enthalten häufig Vorläuferzellen von Darmkrebs und können sich deshalb über Jahre hinweg zu einem bösartigen Tumor auswachsen.

Eine Metaanalyse von 13 Studien zum Thema, ob Folsäure Darmkrebs begünstigen kann, gibt hier vorerst Entwarnung. Alle Teilnehmer der Untersuchungen hatten mehr als die empfohlenen 300 bis 400 Mikrogramm Folsäure pro Tag zu sich genommen, und zwar zwischen 500 Mikrogramm und fünf Milligramm. In einer der Studien schluckten die Probanden sogar 40 Milligramm pro Tag. Die Auswertung der Daten zeigte, dass Darmkrebs bei den Folsäure-Anwendern nicht häufiger auftrat als in Kontrollgruppen, die kein Vitamin B9 einnahmen.

Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg sehen das jedoch differenzierter. Sie interpretieren die Metaanalyse so, dass Folsäure die Bildung von Darmkrebs-Vorstufen anregt, die Entstehung des Tumors selbst jedoch verhindert. Eine allgemeine Anreicherung von Getreideprodukten mit Folsäure, wie es in den USA vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, lehnen sie für Deutschland deshalb ab.

Fazit: Folsäure-Tabletten sind wichtig vor allem für Schwangere, ältere Menschen und alle, die regelmäßig bestimmte Medikamente nehmen oder gerne Alkohol trinken. Eine Überdosierung ist unbedenklich, wenn Sie nicht mehr 300 bis 400 Mikrogramm pro Tag einnehmen. Für Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Stillende gelten, was den täglichen Folsäure-Bedarf angeht, wesentlich höhere Empfehlungen.

Quellen:

Folsäure auch für Männer mit Kinderwunsch

Männer mit Kinderwunsch sollten womöglich genau wie Frauen besonders auf ihre Ernährung achten. Das legt zumindest eine Studie an Mäusen nahe. Wissenschaftler zeigten, dass Folsäure-Mangel bei männlichen Tieren vor der Zeugung die Gesundheit des Nachwuchses beeinträchtigen kann. Fehlt es bei Männern an Folsäure: Mangel in der Schwangerschaft besonders riskant, verändere sich die Markierung des Erbguts in den Spermien und damit die Aktivität von Genen. Dies wurde in der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert.

Folsäure ist ein Vitamin, das zum Beispiel in Hefe, Weizenkeimen, grünem Blattgemüse, Fleisch und Fisch vorkommt. Oft wird es auch Kochsalz zugesetzt. Frauen mit Kinderwunsch wird empfohlen, frühzeitig vermehrt Folsäure in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu sich zu nehmen. Es ist nachgewiesen, dass dadurch das Risiko bestimmter Fehlbildungen beim Nachwuchs gesenkt wird, zum Beispiel ein sogenannter Spina bifida (Offener Rücken).

Genetische Veränderungen bei Mangel an Folsäure

Die Forscher untersuchten nun an Mäusen, ob auch Männer über die Ernährung einen vergleichbaren Einfluss auf die Gesundheit ihrer Kinder haben. Sie verabreichten dazu unter anderem schwangeren Mäusen und dem aus ihnen hervorgehenden männlichen Nachwuchs eine Kost mit besonders wenig Folsäure. Die Untersuchung der Spermien zeigte bei diesen Tieren eine veränderte epigentische Markierung des Erbguts. Unter epigenetischen Veränderungen werden chemische Modifizierungen der DNA zusammengefasst, zum Beispiel das Anhängen einer Methylgruppe an einen DNA-Baustein. Sie werden durch Umweltfaktoren oder das Verhalten mit beeinflusst, etwa durch Rauchen, Alkohol oder die Ernährung, und verändern die Aktivität der Gene. Erst kürzlich hatten Wissenschaftler an Mäusen gezeigt, dass auf diesem Wege Eltern offenbar Erfahrungen an ihre Kinder weitergeben können.

Mehr Fehlbildungen bei Folsäure-Mangel

Die Forscher fanden nun bei Folsäure-Mangel etliche Veränderungen an Genen, die bei der Entwicklung und der Entstehung von einigen chronischen Krankheiten, wie Krebs oder Diabetes, eine Rolle spielen. Zwei solcher Gene waren sowohl in den Spermien verändert, als auch bei Weibchen in der Plazenta, was eine Weitergabe der Veränderungen plausibel mache.

Der Nachwuchs der Nager, die wenig Folsäure bekommen hatten, kam dann auch deutlich häufiger mit einer Fehlbildungen zur Welt als der von Kontrolltieren, die eine Nahrung mit ausreichend Folsäure bekommen hatten: 27 Prozent der Jungtiere von Vätern mit Folsäure-Mangel hatten sichtbare anatomische Fehlbildungen, vor allem am Skelett, wie dem Schädel oder der Wirbelsäule. Bei den Kontrolltieren waren es nur drei Prozent.

Die Studie lege nahe, dass es Regionen des Spermas gebe, die auf Umwelteinflüsse wie die Ernährung reagieren, schreiben die Forscher. Es könne auch sein, dass diese Regionen eine sogenannte epigentische Karte weitergeben, die die Entwicklung und möglicherweise auf lange Sicht den Stoffwechsel des Nachwuchses und seine Krankheiten beeinflussen.

Die häufigsten Fragen zur Folsäure

Warum ist die Einnahme von Folsäure schon vor der Schwangerschaft wichtig?

Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie bereits acht Wochen vor dem beabsichtigten Eintritt der Schwangerschaft mit der Einnahme von Folsäure beginnen, so dass eine ausreichende Versorgung mit Folsäure schon bei Beginn der Schwangerschaft gewährleistet ist. Untersuchungen haben ergeben, dass eine optimale Versorgung mit Folsäure das Risiko senkt, ein Kind mit einem Neuralrohrdefekt zu bekommen.

Reicht es nicht, wenn ich mich gesund und ausgewogen ernähre?

Zur Vorbeugung von Missbildungen wird schon einige Monate vor Eintritt der Schwangerschaft die Einnahme 0,4-0,8 Milligramm Folsäure empfohlen. Im westlichen Europa beträgt die durchschnittliche tägliche Einnahme durch die Nahrung weniger als 0,3 Milligramm, bei jungen Frauen sogar weniger als 0,2 Milligramm.

Die empfohlene Dosis kann kaum über die Nahrung allein erreicht werden.

Soll ich ein Multivitaminpräparat mit Folsäure oder nur Folsäure einnehmen?

Die Empfehlungen hierzu sind sehr unterschiedlich. Es gibt Hinweise, die allerdings noch nicht gesichert sind, dass nicht allein der Mangel am Vitamin Folsäure, sondern auch der Mangel an anderen Vitaminen und Mineralstoffen für auftretende Missbildungen verantwortlich ist. Neben der Folsäure wurden zusätzlich weitere Nährstoffe, wie zum Beispiel das Vitamin B12, möglicherweise auch Vitamin B6, als unabhängige Risikofaktoren für Neuralrohrdefekte identifiziert.

Für die Einnahme von folsäurehaltigen Multivitaminpräparaten spricht auch die Tatsache, dass der Vitamin- und Mineralstoffstatus junger Frauen im gebärfähigen Alter oft mangelhaft ist. Untersuchungen im westlichen Europa zeigen, dass oftmals junge und/oder schwangere Frauen einen Mangel an mehreren Vitamine und Mineralstoffen (z.B. Vitamine B1, B2, B6, Folsäure, Niacin, Vitamin D sowie Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink) aufweisen.

Darf ich bei einem Kinderwunsch Mönchspfeffer und Folsäure gemeinsam einnehmen?

Ja, Mönchspfeffer und Folsäure: Mangel in der Schwangerschaft besonders riskant können bei einem bestehenden Kinderwunsch gemeinsam eingenommen werden. Bei einem Kinderwunsch sollten Sie einige Monate im Voraus mit der Einnahme von Folsäure beginnen, um das Risiko zu vermindern, dass Ihr Baby einen Neuralrohrdefekt bekommt.

Autor:
Letzte Aktualisierung: 16. Juni 2016
Quellen: Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) für Folat (https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/folat/) Pietrzik, K., Golly, I., Loew, D.: Handbuch Vitamine. Urban & Fischer/Elsevier 2007. Informationen des Berufsverbands der Frauenärzte

9monate Top-Tool

Tragen Sie Ihren Entbindungstermin ein und verfolgen Sie Woche für Woche die Entwicklung Ihres Babys.

Zum Tool > Alle Tools & Services
9monate Top Tool

Der chinesische Empfängniskalender sagt angeblich das Geschlechts Ihres Kindes voraus. Stimmt es bei Ihnen? Probieren...

Zum Tool > Alle Tools & Services

Ratgeber Folsäure

Schwangerschaft und Stillzeit

Mit dem Kinderwunschgedanken beginnen Frauen ihren Körper neu wahrzunehmen. Ein erster Schritt ist eine bewusstere Ernährung. Für eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen raten... Mehr...

Kinderwunsch - Schwangerschaft - Stillzeit

Der Ratgeber Folsäure informiert Sie über die Bedeutung der Folsäure für Ihre Gesundheit. Lesen Sie hier, wieso der Folsäurespiegel entscheidend für Ihren Kinderwunsch sein kann, wie die Gesundheit des Babys in... Mehr...

Kombipräparate mit Folsäure, DHA und EPA

Schwangere und stillende Frauen wünschen sich eine optimale Versorgung für Ihr Baby. Dazu achten Sie ganz besonders auf ihre Ernährung, um den erhöhten Bedarf an Mineral- und Nährstoffen zu decken.... Mehr...

Kombipräparate: Wie Sie mit Nahrungsergänzungsmitteln die optimale Versorgung Ihres Babys sichern

mehr lesen...

Warum DHA und EPA für Ihr Baby unverzichtbar sind

mehr lesen...

Hier finden Sie eine Übersicht der Experten-Foren, in denen Sie sich mit Experten unterhalten können.

Zum Experten-Forum
9monate Top-Tool

Normalgewicht, Über- oder Untergewicht? Wie steht es um Ihr Körpergewicht? Bestimmen Sie schnell und unkompliziert Ihren...

Zum Tool > Alle Tools & Services
9monate Top-Tool

Sehen Sie, wann die Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Kind durchgeführt werden sollten und was dabei überprüft wird.

Zum Tool > Alle Tools & Services
9monate Top Tool

Sie möchten schwanger werden? Berechnen Sie die fruchtbaren Tage und Ihren Eisprung bei Kinderwunsch.

Zum Tool > Alle Tools & Services