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Ab wann und wie oft?

Übungswehen: Wie fühlen sie sich an?

Übungswehen treten bereits in der Schwangerschaft auf. Die Gebärmutter bereitet sich mit diesen Muskelkontraktionen langsam auf die Geburt vor und auch das Baby spürt, wie es in eine Richtung geschoben und sich somit für die Geburt startklar macht.

Übungswehen
© iStock.com/IPGGutenbergUKLtd

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Übungswehen: Ab wann treten sie auf?

Übungswehen treten in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf, meist etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche. Sie sind ab diesem Zeitpunkt während der gesamten Schwangerschaft hindurch immer mal wieder spürbar und bleiben dann unregelmäßig einige Wochen, bis sie von den Senkwehen abgelöst werden können, welche ein erstes Anzeichen für die bevorstehende Geburt sind.

Wie fühlen sich Übungswehen an?

Übungswehen treten mehrmals am Tag in unregelmäßigen Abständen auf, maximal drei Mal pro Stunde. Sie sollten sich nicht besonders schmerzhaft anfühlen, kein Druckgefühl im Rücken oder Unterleib auslösen und nicht von blutigem Ausfluss begleitet werden. Lediglich das Gefühl eines harten Bauchs kennzeichnet Übungswehen.

Obwohl das Progesteron eine entspannende Wirkung auf die Gebärmuttermuskulatur hat, bleibt sie während der Schwangerschaft immer aktiv. So spüren viele Frauen bereits in der Frühschwangerschaft das typische Ziehen im unteren Bauch.

Es wird zum einen durch die ganz normale Anpassung des Körpers an die Schwangerschaft, aber auch durch den sogenannten Konsistenzwechsel verursacht: Das Gewebe der Gebärmutter wechselt zwischen hart und weich. Erst im weiteren Verlauf der Schwangerschaft treten die als Übungswehen bezeichneten Schwangerschaftswehen auf. Sie lassen sich auch im CTG ableiten.

Übungswehen oder Geburtswehen?

Im Gegensatz zu Geburtswehen sind Übungswehen nicht muttermundwirksam. Sie haben vielmehr eine durchblutungsfördernde Wirkung auf die Gebärmutter und unterstützen deren Wachstum im Laufe der Schwangerschaft.

Übungswehen und vorzeitige echte Wehen können sich sehr ähnlich anfühlen. Dadurch kann die Schwangere selber leider nicht unbedingt erkennen, ob es sich um Übungswehen oder Geburtswehen handelt und sollte es zur Sicherheit von der Hebamme oder frauenärztlich abklären lassen.

Folgende Tabelle zeigt Anhaltspunkte für die Unterscheidung von Übungswehen und echten Wehen:

Übungswehen Geburtswehen
  • unregelmäßiges Auftreten, zuerst zum Beispiel alle drei, dann alle fünf bis zehn Minuten
  • regelmäßiges Auftreten, zum Beispiel alle sechs Minuten; Abstände werden kürzer
  • sind nicht schmerzhaft und die Atmung verändert sich nicht
  • erfordern die gesamte Konzentration und wirken sich auf die Atmung aus
  • werden nicht stärker
  • werden nach und nach stärker
  • bei Bewegung werden sie weniger
  • bleiben gleich stark, egal ob in Ruhe oder Bewegung
  • kein Verlust des Schleimpfropfs und keine blutige Zeichnung
  • Verlust von Teilen des Schleimpfropfs und evtl. leichte Zeichnungsblutung
  • Muttermund bleibt zu, Gebärmutterhals verkürzt sich nicht
  • Gebärmutterhals verkürzt sich und Muttermund öffnet sich

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