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Alpha-Feto-Protein Test (AFP) - Triple-Test

Der Alpha-Feto-Protein-Wert (AFP) wird bei verschiedenen Untersuchungen in der Schwangerschaft ermittelt. Das Alpha-Feto-Protein ist eine Eiweißverbindung, deren Anteil im Blut im Verlauf der Schwangerschaft zwischen hohen und niedrigen Werten wechselt. Daher wird der Alpha-Feto-Protein-Spiegel im Blut für die pränatale Diagnostik genutzt.

Alpha-Feto-Protein Test (AFP) - Triple-Test
Der Alpha-Feto-Protein Test (AFP) dient der pränatalen Diagnostik
© iStock.com/fotostorm

Der Alpha-Feto-Protein-Wert (AFP-Wert) wird u.a. beim Triple-Test ermittelt; er kann aber auch unabhängig von anderen Werten festgestellt werden. Zwischen der 16. und 18. Schwangerschaftswoche ist die Menge des Alpha-Feto-Proteins im allgemeinen niedrig.

Verschlussstörungen des Nervensystems beim Fetus führen meist zu einer Erhöhung der AFP-Werte sowohl im Fruchtwasser als auch im mütterlichen Blut. Daher gilt ein Alpha-Feto-Protein-Test als empfindlicher Marker für Neuralrohrdefekte. Liegt der AFP-Wert unter dem Normalwert, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass der Fötus möglicherweise ein Down-Syndrom hat.

Die Entdeckungsrate bei diesem Bluttest liegt für die Anenzephalie bei ca. 90%, für Spina bifida bei 70% und für Bauchwanddefekte (Laparoschisis) bei ca. 50%.

Da der AFP-Wert jedoch auch bei Zwillingsschwangerschaften erhöht sein kann und mit Fortschreiten der Schwangerschaft ansteigt, können die Laborwerte nur als Hinweise auf mögliche Probleme gewertet werden. Erst die Ultraschall-Untersuchung zeigt, ob die Schwangere wirklich Zwillinge bekommt, und in welchem Stadium sich die Schwangerschaft befindet.

Wird eine Erkrankung vermutet, empfiehlt die Ärztin eine Amniozentese oder Chorionzotten-Biopsie, um eventuelle Chromosomenschäden zu diagnostizieren.

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