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Entwicklung: Dein Baby im sechsten Monat

Für viele Eltern markiert der sechste Monat einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung ihres Babys. So fällt spätestens jetzt der Startschuss zur Beikost mit Babybrei. Welche Entwicklung ein Baby im sechsten Monat außerdem macht.

Beikoststart: Baby wird mit Brei gefüttert
© iStock.com/NataliaDeriabina

Solange sie nicht bereits damit begonnen haben, erreichen viele Eltern jetzt im sechsten Monat einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung ihres Babys: Der Beikoststart steht an. Mit dem Einführen von Brei verändert sich die Ernährung des Babys grundlegend.

Artikelinhalte auf einen Blick:

Babybrei-Rezepte: Die besten Zutaten für einen leckeren und gesunden Brei

Babys Entwicklung im sechsten Monat

Das Sehvermögen von Babys verbessert sich merklich Monat für Monat. Im sechsten Monat wird dein Baby schon so weit in seiner Entwicklung sein, dass es gezielt nach Gegenständen und Spielzeug greift, für die sich das Baby interessiert. Einmal in den Händen, wendet das Baby den Gegenstand gründlich und untersucht ihn mit den Händen und natürlich mit dem Mund. Vielen Babys gelingt es im sechsten Monat auch, Spielzeug und andere Gegenstände sicher von einer Hand in die andere zu wechseln.

Kommunikation im sechsten Monat

Viele Babys testen mit wachsender Begeisterung ihre Möglichkeiten zur Kommunikation mit ihren Eltern und Geschwistern: Im sechsten Monat beginnt das Baby vor sich hin zu brabbeln – meist sind es kurze Silben, die es kettenartig aneinander reiht. Auch Babygesänge sind keine Seltenheit, dabei quietschen Babys die Tonleiter rauf und runter.

Eine andere Art der Kommunikation mit deinem Baby ist das gemeinsame Herumalbern und wenn du dein Baby zum Lachen bringst. Bereits im sechsten Monat haben Babys einen eigenen Sinn für Humor. Viele lieben es, spaßige Situationen zu erleben, gekitzelt zu werden oder wenn man ihnen lustige Grimassen schneidet. Probiere aus, was dein Baby zum Lachen bringt.

Eigenständig den Kopf halten klappt immer besser

Fast alle Babys können ihren Kopf in Bauchlage und im Sitzen nun im sechsten Monat ohne große Schwierigkeiten aufrecht halten. Außerdem klappt es immer besser, den Kopf von einer Seite auf die andere zu drehen. Wenn sich dein Baby hier noch etwas schwer tut, kannst du es spielerisch unterstützen: Wecke seine Aufmerksamkeit durch Gegenstände oder Geräusche, die du auf der rechten Seite bewegst oder machst. Dann wechsle die Seite. Animiere dein Baby, den Kopf jeweils in die Richtung des Gegenstandes oder Geräusches zu drehen.

Entwicklung Baby: Das passiert Monat für Monat

Größe und Gewicht im sechsten Monat

  • Durchschnittliches Gewicht: Mädchen 7,3 kg, Jungen 7,9 kg
  • Kopfumfang: 42-46 cm
  • Kleidergröße: 62-74
  • Schuhgröße: 15-18

Beikoststart: Beikost einführen

Spätestens im sechsten Monat beginnt bei vielen Babys die Einführung der Beikost und Eltern füttern den ersten Brei. Wie der Name schon sagt, wird der Brei zusätzlich zum Stillen oder zum Babyfläschchen gegeben – erst mit der Zeit löst der Brei diese dann vollständig ab. Am besten beginnst du die Einführung der Beikost schrittweise anhand eines Beikostplans.

Mehr Infos zum Thema Beikost einführen:

Signale für den Beikoststart

Laut Expert*innen gibt es fünf Anzeichen, die zeigen, dass ein Baby bereit für Beikost ist. Wann du es mit dem Beikoststart versuchen kannst:

  1. Dein Baby sitzt (mit etwas Unterstützung) aufrecht und kann den Kopf halten.

  2. Das Essen von Eltern, Geschwistern oder anderen Personen am Tisch oder im Restaurant sind interessant für dein Baby.

  3. Wenn andere essen, verlangt dein Baby (lautstark) danach.

  4. Wenn du den Löffel an den Mund führst, öffnet dein Baby diesen.

  5. Dein Baby drückt den Brei nicht mehr mit der Zunge heraus.

Fünf Tipps zur Einführung von Beikost

Zahnen: Wenn die ersten Zähne kommen

Bei Frühzahnern bilden sich bereits zwischen dem sechsten und achten Monat erste Zähne aus. Typischerweise macht sich die Entwicklung und der Durchbruch von Zähnen mit Fieber und roten Bäckchen im Gesicht bemerkbar. Viele Babys sind in dieser Zeit auch unruhiger oder weinen und schreien mehr als üblich. In der Regel bilden sich zunächst die unteren Schneidezähne, bevor die beiden oberen Schneidezähne durchbrechen. Sollte es bei deinem Kind jetzt noch nicht so weit sein, mache dir keine Sorgen. Auch beim Zahnen entwickelt sich jedes Baby unterschiedlich – manche bekommen erst nach dem ersten Geburtstag Zähne.

Zahnen bei Babys: Tipps, um dem Baby das Zahnen zu erleichtern

Entwicklung des Babys im 6. Monat spielerisch fördern

  • Sinnestraining: Lasse dein Baby barfuß auf Gras laufen, schüttle eine Rassel oder kitzle seine Fußsohlen mit der Haarbürste. Versuche mit unterschiedlichen Gegenständen alle Sinne deines Babys anzusprechen.
  • Fingerspiele: Mit Fingerspielen lernen Babys neue Wörter kennen und trainieren auf spielerische Art ihre Koordination und Geschicklichkeit. Die Spiele mit den Fingern lassen sich gut mit Reimen oder Kinderliedern begleiten oder zu kleinen Theaterstücken machen.
  • Musik: Kinder sind in der Regel begeistert von allen Arten von Tönen. Spiele ihm Musik vor, trommle mit den Fingern auf verschiedenen Materialien und Untergründen oder bringe Folie zum Knistern. Der Fantasie beim Erzeugen von Tönen und Geräuschen sind keine Grenzen gesetzt.
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