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Metoclopramid Belastungstest

Der Metoclopramid-Belastungstest (MCP) dient der Erfassung von Störungen im Prolaktinhaushalt, die die Eireifung beeinflussen können (in Form einer Hemmung, Verzögerungen der Follikelreifung, Lutealinsuffizienzen oder anovulatorischen Zyklen).

Metoclopramid-Belastungstest (MCP)
Beim Metoclopramid-Belastungstest (MCP) wird der Frau Blut abgenommen.
© iStock.com/JackF

Man erfasst mit dem Metoclopramid Belastungstest auch leichtere Formen der Hyperprolaktinämie, die man sonst allein nicht erfassen kann, die jedoch durchaus negative Auswirkungen auf die Follikelreifung haben können. Der Metoclopramid-Belastungstest wird zyklusabhängig beurteilt. Der Test wird in der frühen Follikelreifungsphase und in der mittleren Lutealphase durchgeführt.

Als normal gilt ein Basalspiegel, der in der Follikelphase unter 18 ng/ml liegt und in der Lutealphase unter 25 ng/ml. Der stimulierte Prolaktinwert sollte in der Follikelphase nicht über 230 ng/ml liegen und in der zweiten Zyklushälfte unter 310 ng/ml sein.

Durchführung des Metoclopramid Belastungstests

  • Blutentnahme für den Basalwert vor Testbeginn am nüchternen Patienten
  • danach 10 mg Metoclopramid (z.B. Paspertin®) i.v.
  • zweite Blutentnahme nach etwa 30 Minuten

Nebenwirkungen

Die Metoclopramid-Injektion wird in der Regel gut vertragen. Gelegentlich werden Patientinnen sehr müde, unkonzentriert und von mäßig starkem, vorübergehendem Unwohlsein befallen. Dies muss den Patientinnen auf jeden Fall vor Durchführung des Tests mitgeteilt werden, da sie hierdurch fahruntüchtig werden können.

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