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Gesundheit als Grundrecht

Kindergesundheit im Fokus: Eine Lobby für die Kleinen

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen: Sie brauchen eine maßgeschneiderte Gesundheitsversorgung. Dafür setzt sich Novartis seit 2019 ein. Das gesellschaftspolitische Engagement des Pharma-Unternehmens mündete unter anderem in der Kindergesundheitsagenda, die verschiedene namhafte Organisationen veröffentlicht haben. Die Empfehlungen der Agenda haben das Ziel, die medizinische Versorgung der kleinsten Patient*innen nachhaltig zu verbessern.

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© Novartis Pharma GmbH

Überfüllte Kinderarztpraxen – und das nicht erst seit der Pandemie – sowie Lieferengpässe bei wichtigen Arzneimitteln: Um die Kindergesundheit in Deutschland steht es nicht zum Besten. Dabei zählt das Recht auf eine optimale Gesundheitsversorgung zu den in der UN-Kinderrechtskonvention verbrieften Rechten. Zumindest auf dem Papier, denn politische Entscheidungen der vergangenen Jahre trugen den Belangen der kleinsten Bürger*innen nur sehr unzureichend Rechnung.

Und auch in der Praxis zeigt sich, dass das Recht auf eine bestmögliche Gesundheitsversorgung nicht immer umgesetzt wird: So ergab eine repräsentative Befragung aus dem Frühjahr 2021, dass 90 von 100 Kinderärzt*innen diese Vorgabe im Berufsalltag nicht vollständig erfüllen konnten. Dazu passt, dass knapp einem Drittel des befragten Fachpersonals die Kinderrechtskonvention der UN gar nicht bekannt war.

Kindergesundheit wurde schon vor der Pandemie vernachlässigt

41 Prozent der befragten Kinderärzt*innen gaben zudem an, dass die bestmögliche Gesundheitsversorgung schon vor der Pandemie für mehr als ein Zehntel aller Kinder nicht erreichbar war. Mit der Coronavirus-Pandemie und den damit in Verbindung stehenden RSV-Erkrankungswellen der vergangenen Jahre hat sich die Versorgungssituation für Kinder noch weiter verschärft.

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© Novartis AG

Dafür, diesen fatalen Trend umzukehren, setzen sich die renommierten Organisationen Stiftung Kindergesundheit, Deutsches Kinderhilfswerk, Kinderschutzbund und Care-for-Rare Foundation ein und haben die wichtigsten Forderungen in der Kindergesundheitsagenda zusammengefasst.

Dieses Positionspapier gibt konkrete Empfehlungen an die Hand, wie die Gesundheitsversorgung von Kindern nachhaltig verbessert werden kann. So ist es zum Beispiel entscheidend, kindgerechte Medizin zu fördern und spezifische Kinderarzneimittel zu entwickeln.

Denn oft gibt es gar keine eigens für Kinder zugelassene Therapie und Kinderärzt*innen müssen auf Erwachsenenmedikamente zurückgreifen und die Dosierung individuell anpassen. Dieser sogenannte Off-Label-Use birgt Risiken – etwa können unerwünschte Nebenwirkungen gravierender ausfallen.

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So entsteht ein Medikament

Novartis Deutschland via YouTube

Neugeborenen-Screening deckt seltene Stoffwechselerkrankungen auf

Ein weiterer Bereich, in dem Verbesserung notwendig ist, sind seltene Erkrankungen – die sogenannten Rare Diseases: Etwa eines von 1.000 neugeborenen Kindern ist von einer seltenen Stoffwechselkrankheit betroffen, für die es zumeist keine äußerlich sichtbaren Anzeichen gibt.

Die gute Nachricht: Im Rahmen eines sogenannten Neugeborenen-Screenings können solche angeborenen Erkrankungen beispielsweise des Stoffwechsels sowie des Immun- und des neuromuskulären Systems bei Babys aufgedeckt werden. Dafür ist nur eine winzige Blutprobe nötig.

Die Reihenuntersuchung konzentriert sich dabei auf Erkrankungen, die mit hoher Sicherheit diagnostiziert werden können und für die es eine Therapiemöglichkeit gibt. Eine rechtzeitige, passgenaue Behandlung ermöglicht den kleinen Patient*innen dann häufig eine altersgerechte Entwicklung.

„Kinder haben ein Recht auf wirksame und sichere Medikamente“

„Kinder – auch mit seltenen Erkrankungen – haben ein Recht auf wirksame und sichere Medikamente“, sagt dazu Prof. Dr. Oliver Semler, der am Zentrum für Seltene Skeletterkrankungen im Kindes- und Jugendalter des Universitätsklinikums Köln forscht. „Es ist eine politische Aufgabe, dies durch Zusammenarbeit von Selbsthilfegruppen, Fachgesellschaften und Industrie zu gewährleisten.“

Mit freundlicher Unterstützung der
Novartis Pharma GmbH
Roonstraße 25
90429 Nürnberg
Tel.: +49 911 2730
[email protected]

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