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Im schlimmsten Fall tödlich

Meningokokken: Impfungen schützen vor schweren Erkrankungen

Eine Infektion mit Meningokokken ist selten. Doch Erkrankungen, die durch diese Bakterien ausgelöst werden, können innerhalb von wenigen Stunden lebensgefährlich werden. Schutz für Babys und Kleinkinder bieten Meningokokken-Impfungen. So lautet die aktuelle Impfempfehlung!

Meningokokken: Schweren Erkrankungen mit Impfungen vorbeugen
© Getty Images/FatCamera

Kurzübersicht: Meningokokken

Was ist das? Meningokokken sind Bakterien, die in verschiedene Serogruppen eingeteilt werden. In Deutschland werden Infektionen vor allem von der Serogruppe B und seltener von C, W oder Y verursacht. Eine Infektion löst invasive Meningokokken-Erkrankungen (IME) aus. Das Erkrankungsrisiko besteht insbesondere bei Säuglingen, gefolgt von Kindern im Alter zwischen ein und vier Jahren. Erkrankungen sind zwar sehr selten, aber sie können schwere Folgen haben: Je nach Verlauf sind erhebliche Komplikationen mit lebenslangen Einschränkungen oder Todesfolge möglich.

Wie steckt man sich an? Die Bakterien siedeln sich beim Menschen im Nasen-Rachen-Raum an. Eine Übertragung ist durch einen sehr engen Kontakt möglich, bei dem man mit Nasensekret oder Schleim von erkrankten Personen in Berührung kommt oder durch Tröpfcheninfektion. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung liegt bei drei bis vier Tagen, sie kann aber auch zwei bis zehn Tage betragen.

Welche Symptome treten auf? Typisch für eine Meningokokken-Erkrankung ist, dass grippeähnliche Symptome plötzlich auftreten und es innerhalb von kürzester Zeit zu einem äußerst schweren Krankheitsgefühl kommt. Die weiteren Symptome unterscheiden sich je nach Verlaufsform. Bei einer Hirnhautentzündung (Meningitis) treten unter anderem Erbrechen und Nackensteifheit auf, bei einer Blutvergiftung (Sepsis) ist zum Beispiel ein Blutdruckabfall möglich. Bei Säuglingen und Kindern sind die Symptome oft unspezifisch und schwerer zu deuten.

Wie wird behandelt? Da eine Meningokokken-Erkrankung lebensbedrohlich verlaufen kann, wird sie stationär im Krankenhaus behandelt. Je nach Zustand ist eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Erkrankte bekommen ein Antibiotikum verabreicht, auch Kontaktpersonen werden sicherheitshalber damit behandelt.

Gibt es eine Impfung als Vorbeugung? Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt aufgrund der möglichen Schwere einer Erkrankung die Meningokokken-Impfungen für alle Kinder. Die Meningokokken-C-Impfung erfolgt einmalig zu Beginn des zweiten Lebensjahres. Ab einem Alter von zwei Monaten wird die Meningokokken-B-Impfung empfohlen. Hierfür sind drei Impfstoffdosen im Alter von zwei, vier und zwölf Monaten erforderlich. Versäumte Impfungen sollten nachgeholt werden.

Artikelinhalte im Überblick:

Kinderkrankheiten und ihre typischen Beschwerden

Was sind Meningokokken?

Bei Meningokokken (Neisseria meningitidis) handelt es sich um Bakterien. Sie werden in zwölf Serogruppen – also Varianten des Krankheitserregers – unterschieden: A, B, C, E, H, I, K, L, W, X, Y, Z.

Meningokokken siedeln im Nasen-Rachen-Raum. Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung sind symptomlose Keimträger. Außerhalb des menschlichen Körpers überleben die Bakterien nicht lange. Die Erkrankungen, die infolge einer Infektion auftreten, werden als invasive Meningokokken-Erkrankungen (IME) bezeichnet – sie können mit schweren gesundheitlichen Folgen einhergehen.

Vorkommen und Häufigkeit von Meningokokken

Meningokokken-Infektionen treten weltweit auf. In Deutschland werden die meisten Erkrankungen derzeit von den Serogruppen B und seltener von den Serogruppen C, W oder Y verursacht. Laut Robert Koch-Institut liegt die bundesweite Häufigkeit (Inzidenz) hierzulande bei unter 0,4 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner*innen.

Vor allem Babys und Kinder unter fünf Jahren sind von Meningokokken-Erkrankungen betroffen, wobei die meisten Erkrankungen in den ersten beiden Lebensjahren stattfinden. Im Alter zwischen 15 und 19 Jahren ist ein weiterer, kleiner Erkrankungsgipfel erkennbar.

Ursachen: Wie werden Meningokokken übertragen?

Am häufigsten werden die Bakterien beim Sprechen, Husten oder Niesen weitergegeben. In solchen Fällen wird von einer Tröpfcheninfektion gesprochen, weil die Erreger in winzig kleinen Tröpfchen von der infizierten Person aus in die Luft gelangen und von einer anderen Person eingeatmet werden. Auch durch direkten Schleimhautkontakt wie beim Küssen können die Bakterien übertragen werden.

Bei sehr engem Kontakt mit einer erkrankten Person ist auch eine Schmierinfektion möglich. Zum Beispiel, wenn man das Nasensekret einer infizierten Person berührt und sich anschließend selbst an die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen fasst. Eine reine Begegnung mit einer infizierten Person ohne engen Kontakt führt in der Regel nicht zu einer Ansteckung.

Symptome: Anzeichen einer Meningokokken-Erkrankung

Nach der Ansteckung mit Meningokokken bis zum Beginn der Symptome vergehen in der Regel drei bis vier Tage. Die sogenannte Inkubationszeit kann aber auch zwischen zwei bis zehn Tage betragen. Bereits sieben Tage vor Beginn der Symptome ist man ansteckend.

Eine Meningokokken-Erkrankung aufgrund der Infektion äußert sich zuerst grippeähnlich mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schwindel und Fieber. Typisch ist, dass die Symptome plötzlich auftreten und schnell fortschreiten: Innerhalb von nur wenigen Stunden kann sich ein schweres Krankheitsgefühl entwickeln.

Je nachdem, welche Meningokokken-Erkrankung auftritt, können die Beschwerden unterschiedlich ausfallen. In der Regel gibt es zwei Verlaufsformen, die entweder einzeln oder in einigen Fällen auch zusammen stattfinden – die Hirnhautentzündung (Meningitis) und/oder die Blutvergiftung (Sepsis). Seltener kommt es im Rahmen der Meningokokken-Erkrankung zu anderen Krankheitsbildern wie zum Beispiel einer Lungenentzündung (Pneumonie) oder einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis).

Die Symptome der häufigsten Meningokokken-Verlaufsformen im Überblick:

  • Hirnhautentzündung (Meningitis): Die Meningokokken-Meningitis kann sich durch ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl äußern, das mit Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Benommenheit und Erbrechen einhergeht. Als typisches Anzeichen einer Hirnhautentzündung gilt die Nackensteifheit, bei der es nur schwer oder gar nicht möglich ist, das Kinn auf die Brust zu legen. Zudem sind Einblutungen an Haut und Schleimhäuten als Anzeichen möglich.

  • Blutvergiftung (Sepsis): Nach einer Meningokokken-Infektion kann es zu einem septischen Verlauf kommen. Bei einer Sepsis handelt es sich um eine systemische Entzündungsreaktion des Körpers, die zu lebensbedrohlichen Funktionsstörungen der Organe führen kann. Die Bakterien werden hierbei über die Blutbahn in den Körper ausgeschwemmt. Typische Symptome sind flächenhafte Einblutungen der Haut. Kommt es zu Komplikationen, treten weitere Symptome auf: Kalter Schweiß, Blässe und Bewusstseinsstörungen deuten zum Beispiel auf einen Blutdruckabfall hin. Der sogenannte septische Schock ist eine besonders schwere Unterform der Sepsis.

Besonderheiten bei Babys und Kleinkindern: In diesem Alter sind die Krankheitssymptome oft weniger ausgeprägt und daher auch schwerer zu deuten. Fieber, Erbrechen, Krämpfe, Reizbarkeit, Schläfrigkeit und eine vorgewölbte oder harte Fontanelle können Anzeichen einer Meningokokken-Erkrankung sein, während die typische Nackensteifheit fehlen kann. Wenn dein Kind folgende Symptome zeigt, solltest du die Anzeichen sofort medizinisch abklären lassen, denn sie können auf behandlungsbedürftige Erkrankungen hinweisen:

  • Fieber
  • schrilles Schreien
  • Berührungsempfindlichkeit
  • starke Unruhe
  • auffallende Teilnahmslosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen
  • Nahrungsverweigerung und dabei eventuell Erbrechen oder Durchfall

Diagnose: Wie wird eine Meningokokken-Infektion festgestellt?

Neben Meningokokken können auch andere Bakterien oder Viren vergleichbare Symptome hervorrufen. Daher ist es wichtig, den Krankheitserreger möglichst schnell zu bestimmen.

Ein Erregernachweis kann auf verschiedenen Wegen erfolgen – in erster Linie über Blut oder Liquor (Hirnflüssigkeit). Seltener werden Schleimhautabstriche vorgenommen oder Proben aus den Hautveränderungen (Hauteffloreszenzen) untersucht.

Therapie: Wie werden Meningokokken behandelt?

Bei einer Infektion mit Meningokokken findet die Behandlung stationär statt – also im Krankenhaus. Bereits bei bestehendem Verdacht auf eine Infektion muss sofort das Krankenhaus aufgesucht werden. Dies ist notwendig, da eine Meningokokken-Erkrankung fast immer schwer verläuft und sie innerhalb weniger Stunden lebensgefährlich werden kann.

Im Krankenhaus wird eine Therapie mit Antibiotika (Cephalosporinen der Gruppe 3 wie Cefotaxim oder Ceftriaxon, gegebenenfalls spätere Umstellung auf Penicillin G) eingeleitet und die infizierte Person wird für die ersten 24 Stunden isoliert, um weitere Ansteckungen zu verhindern. 24 Stunden nach Beginn einer erfolgreichen Antibiotika-Therapie ist man nicht mehr ansteckend. Gemeinschaftseinrichtungen dürfen erst nach der Genesung wieder besucht werden.

Je nach Verlauf der Meningokokken-Erkrankung kann eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich sein. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Blutvergiftung zu einem Kreislaufversagen führt. Bei Komplikationen können zudem weitere Behandlungen wie die Therapie von Gerinnungsstörungen oder epileptischen Anfällen erforderlich sein.

Meningokokken-Infektion: Behandlung von Kontaktpersonen

Engen Kontaktpersonen von Infizierten wird vorsorglich ein Antibiotikum verabreicht. Die Antibiotikagabe gilt in der Regel bis zum zehnten Tag nach dem Kontakt als sinnvoll, um den Ausbruch der Erkrankung zu verhindern und das Risiko einer weiteren Übertragung zu verringern. Für ungeimpfte Kontaktpersonen – insbesondere aus dem gleichen Haushalt – wird zusätzlich eine nachträgliche Meningokokken-Impfung empfohlen. Dazu muss der Serotyp bekannt sein, um den passenden Impfstoff verabreichen zu können.

Als Kontaktpersonen kommen zwar vor allem die Haushaltsmitglieder infrage, aber auch Spielkamerad*innen, feste Sitznachbar*innen in der Schule oder Betreuungspersonen in Kindertagesstätten sollten in Betracht gezogen werden.

Meningokokken-Erkrankung: Welche Komplikationen können auftreten?

Die möglichen Komplikationen einer Meningokokken-Erkrankung hängen von der Verlaufsform ab:

  • Bei einer Hirnhautentzündung: Eine Meningitis kann unter anderem mit Komplikationen wie Krampfanfällen, Lähmungen oder Schädigungen des Innenohrs einhergehen, die zu Taubheit führen. Bei Kindern sind Entwicklungsstörungen wie eine Einschränkung des Intellekts oder Lernschwierigkeiten möglich. Bei etwa einem Prozent der Betroffenen führt die Meningokokken-Meningitis zum Tod.

  • Bei einer Blutvergiftung: Eine Sepsis, die durch Meningokokken ausgelöst wird, verläuft oft sehr schwer: Sie kann zu Organschäden, lebenslangen Behinderungen oder gar zum Tode führen. Stirbt aufgrund der Durchblutungsstörung Gewebe der Gliedmaßen ab, ist eine Amputation des betroffenen Körperteils erforderlich. Bei einer Blutvergiftung liegt die Sterblichkeit bei 13 Prozent. Ein septischer Schock geht mit einer hohen Sterblichkeit von 33 Prozent einher. In zehn bis 15 Prozent der Fälle führt die Sepsis zum besonders gefürchteten Waterhouse-Friderichsen-Syndrom: Betroffene sind apathisch, komatös, atmen schnell, haben einen raschen Herzschlag, hohes Fieber und zahlreiche Einblutungen in Haut, Schleimhäuten und Organen. Es kommt aufgrund der Durchblutungsstörung unter anderem zu einer Zerstörung der Nebennieren mit akuter Lebensgefahr.

Meningokokken-Impfung: Wie einer Infektion vorbeugen?

Durch die mögliche Schwere der Meningokokken-Erkrankungen kommt der Vorbeugung eine besondere Bedeutung zu. Deshalb gibt es eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Säuglinge und Kleinkinder für die Serogruppen B und C.

Zum bestmöglichen Schutz stehen in Deutschland verschiedene Impfstoffe zur Verfügung. Sie gelten als wirksam, gut verträglich und sicher, schwere Nebenwirkungen wie ein Fieberkrampf treten nur in sehr seltenen Fällen auf.

Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C

Für die Meningokokken-C-Impfung gilt Folgendes:

  • Alter: Alle Kinder sollen zu Beginn des zweiten Lebensjahres eine Impfung mit einem Meningokokken-C-Konjugatimpfstoff erhalten. Ein Konjugatimpfstoff ist ein Impfstoff, bei dem das Antigen an Proteine gekoppelt wird. Dadurch, dass es sich bei dem Impfstoff um ein Konjugat handelt, wird die Immunantwort bei Säuglingen und Kleinkindern verstärkt.

  • Impfschema: Der Impfstoff wird einmalig verabreicht. Wurde die Impfung verpasst, wird dazu geraten, diese zu jedem möglichen Zeitpunkt bis zum 18. Geburtstag nachzuholen – gegebenenfalls auch noch danach.

  • Nebenwirkungen und Impfreaktionen: Nach einer Meningokokken-Impfung kann es zu Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle kommen. Auch Allgemeinsymptome wie zum Beispiel Fieber, Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden sind in den ersten Tagen möglich. Andere Nebenwirkungen wie vorübergehende Gesichtsschwellungen oder Nesselsucht sind selten bis sehr selten. Da die Nebenwirkungen auch vom verwendeten Produkt abhängen, sollten die jeweiligen Herstellerangaben hierzu überprüft werden.

  • Kosten: Die Meningokokken-C-Impfung ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Die Kosten werden bei Vorlage der Krankenversicherungskarte übernommen. Auch die privaten Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten.

Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe B

Für die Meningokokken-B-Impfung gilt Folgendes:

  • Alter: Das Robert Koch-Institut empfiehlt, die Meningokokken-B-Impfung möglichst früh durchführen zu lassen, weil das Erkrankungsrisiko bei Säuglingen am höchsten ist, gefolgt von Kleinkindern zwischen ein und vier Jahren. Es wird daher empfohlen, alle Säuglinge ab dem Alter von zwei Monaten mit dem Impfstoff namens Bexsero® (Protein-basierter Vierkomponenten-Impfstoff) gegen Meningokokken der Serogruppe B zu impfen. Ist die Impfung noch nicht erfolgt, soll sie bis zum fünften Geburtstag nachgeholt werden. Auch eine spätere Impfung ist nach individueller Beratung und Entscheidung möglich, wenn dieser Zeitpunkt verpasst wurde.

  • Impfschema: Der Impfstoff wird Säuglingen drei Mal verabreicht: im Alter von zwei, vier und zwölf Monaten. Kinder zwischen zwölf und 23 Lebensmonaten, erhalten den Impfstoff in zwei Dosen mit einem Mindestabstand von zwei Monaten und zwölf bis 23 Monate nach der zweiten Dosis bekommen sie noch eine dritte. Ab 24 Lebensmonaten erhalten die Kinder zwei Impfstoffdosen in einem Mindestabstand von einem Monat. Die Impfung kann gleichzeitig mit anderen Impfungen durchgeführt werden. Die STIKO empfiehlt sogar, die ersten beiden Impfstoffdosen Bexsero® gleichzeitig mit anderen empfohlenen STIKO-Impfungen durchzuführen, um möglichst früh einen Immunschutz zu haben und die Anzahl der Impftermine zu reduzieren. Welche gleichzeitigen Impfungen für den individuellen Fall infrage kommen, besprichst du am besten mit deiner kinderärztlichen Praxis.

  • Nebenwirkungen und Impfreaktionen: Beim Meningokokken-B-Impfstoff treten häufig Fieber, Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle auf. Durch die gemeinsame Gabe mit einem anderen Impfstoff könnten Impfreaktionen wie Fieber oder Schmerzen ausgeprägter sein. Für Kinder unter zwei Jahren wird daher eine vorbeugende Paracetamol-Gabe empfohlen, die gleichzeitig oder kurz nach der Impfung erfolgt und für 24 Stunden weitergeführt werden sollte. Wie viel Paracetamol verabreicht wird, ist abhängig von Alter und Gewicht des Kindes. Lasse dich hierzu fachärztlich beraten.

  • Kosten: Aufgrund der allgemeinen STIKO-Empfehlung haben die gesetzlichen Krankenkassen die Impfung im Mai 2024 in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Seitdem musst du sie nicht mehr selbst bezahlen, sondern sie wird direkt über die Krankenversichertenkarte abgerechnet. Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten in der Regel.

Impfung gegen Meningokokken-ACWY-Impfstoff

Liegt ein erhöhtes Risiko für Meningokokken-Erkrankungen vor, wird ein Meningokokken-ACWY-Konjugatimpfstoff empfohlen. Dieser ist wirksam gegen die Serogruppen A, C, W und Y. Außerdem wird Personen mit einem erhöhten Risiko eine Meningokokken-B-Impfung empfohlen, wenn sie eine solche Impfung im Säuglings- oder Kleinkindalter nicht bekommen haben.

Folgende Personengruppen haben laut Robert Koch-Institut ein erhöhtes Risiko: Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, gefährdetes Laborpersonal, Pilgerreisende sowie Reisende in Länder, in denen Infektionen auftreten und sofern enger Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung besteht. Außerdem: Schüler*innen oder Studierende, die einen Langzeit-Aufenthalt in Ländern verbringen, in denen die Impfung allgemein für Jugendliche empfohlen wird. Für den individuellen Fall empfiehlt sich eine ärztliche Impfberatung.

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