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Die weibliche Brust

Die weibliche Brust dient nicht nur der Ernährung von Babys, sie hat auch eine sozio-kulturelle Bedeutung als Schönheitsmerkmal und sekundäres Geschlechtsmerkmal. Wie die weibliche Brust beschaffen ist, hängt hauptsächlich von den Genen ab.

Die weibliche Brust
Die weibliche Brust ist in erster Linie zur Ernährung von Babys vorgesehen
© iStock.com/opel_ru

Aufbau der weiblichen Brust

Die weibliche Brust besteht hauptsächlich aus Fett- und Drüsengewebe. Das Fettgewebe verleiht der Brust Form und Festigkeit. Die etwa 20 Drüsenläppchen mit den Milchdrüsen sind rund um die Brustwarzen angeordnet. Der Begriff "Busen", häufig auch als Bezeichnung für die Brust oder die Brüste verwendet, ist eigentlich nur die Vertiefung zwischen den beiden Brüsten. Mit "Busen" wurde früher auch die Brust als Ganzes bezeichnet, insbesondere auch die männliche Brust.

Funktion der weiblichen Brust: Muttermilch

Die Funktion der Brust (lateinisch: mamma, Mehrzahl mammae) besteht in erster Linie darin, Milch zur Ernährung von Babys zu produzieren. Das Baby wird an der Brust gestillt (gesäugt). Damit gehört der Mensch biologisch zur Klasse der Säugetiere (lateinisch: Mammalia). Wie bei diesen liegen auch bei der Frau die Brustwarzen entlang zweier Milchleisten, die sich bei beiden Geschlechtern bereits im embryonalen Stadium bilden.

Im Brustabschnitt der Milchleisten entstehen die Milchhügel als Vorstufen der Milchdrüsen. Normalerweise bilden sich die Reste der Milchleiste bereits im Mutterleib zurück, während des dritten Schwangerschaftsmonats. Es gibt auch Ausnahmen.

Wegen der frühkindlichen Erfahrung des Stillens schreiben Psychologen der weiblichen Brust elementare Bedeutung in der kindlichen Entwicklung zu.

Die weibliche Brust als Schönheitsideal

Die Vorlieben für große oder kleine Brüste sind modeabhängig und verändern sich stark im Laufe der Zeit. Zum Stützen und zum Schmücken der Brust gibt es heute Büstenhalter in zahllosen Varianten. Die Brust, besonders die Brustwarze, ist außerdem für sinnliche Reize sehr sensibel und spielt daher auch eine Rolle beim Sex.

Frauen sind gelegentlich unzufrieden mit der Form ihrer Brüste, sie finden sie zu groß oder zu klein oder nicht straff genug. Wenn diese Unzufriedenheit zu seelischen Problemen führt oder körperliche Beschwerden entstehen, beispielsweise durch sehr große Brüste, dann gibt es die Möglichkeit der operativen Veränderung.
 

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