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Umweltgifte und Unfruchtbarkeit

Umweltgifte und Unfruchtbarkeit
Umweltgifte sind auch in aggressiven Putzmitteln im Haushalt und gelangen so ins Grundwasser
BananaStock

Die zunehmende Umweltbelastung gerät im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit immer häufiger in die Schlagzeilen. Kaum jemand kann sich Umweltgiften entziehen. Längst haben Mediziner nachgewiesen, dass Umweltgifte die Fortpflanzungsorgane schädigen.

Besorgniserregend ist die Tatsache, dass die Spermienqualität sich in den letzten 20 Jahren ständig verschlechtert hat und viele Paare ungewollt kinderlos bleiben, ohne dass zunächst medizinische Ursachen hierfür gefunden werden.

Es gibt keine Grenzwerte, die eine Aussage darüber erlauben, in welcher Konzentration die jeweiligen Schadstoffe sterilisierend wirken. Menschen reagieren unterschiedlich empfindlich auf Umweltgifte. Allerdings ist der Einfluss von Umweltgiften auf die Fruchtbarkeit und die Bedeutung von Umweltgiften während der Schwangerschaft für einige Schadstoffe bereits nachgewiesen.

Die Untersuchung von Umweltbelastungen in der Arztsprechstunde ist noch nicht Routine. Nur wenige Spezialisten führen sie durch. Einige Substanzen lassen sich direkt im Blut nachweisen, andere im Harn, Speichel oder Sperma. Bei Schwermetallen aber sind Bluttests unbrauchbar, da der Körper sie in den Knochen, im Gehirn oder in den inneren Organen speichert. Schadstoffbelastungen durch Pestizide und Lösungsmittel können nur indirekt über die Kontrolle des Immunsystems und der einzelnen Organe erkannt werden.

Bei einer Schadstoffbelastung ist eine ganzheitliche Therapie sinnvoll, da immer mehrere Organe betroffen sind. Der Gang zu einem seriösen Heilpraktiker kann sinnvoll sein. Nach Möglichkeit muss zunächst die Störquelle ausgeschaltet werden, gegebenenfalls Wohnungen und Häuser entgiftet oder sogar Arbeitsstelle oder Beruf gewechselt werden.

Daneben gibt es einige vorbeugende Maßnahmen : Holzschutzmittel, Lösungsmittel, Teppichkleber, Farben und Lacke, sowie Reinigungs- und Desinfektionsmittel sollte man nur mit Vorsicht anwenden oder möglichst ganz vermeiden.

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Letzte Aktualisierung: 12. Februar 2016

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