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Samstag, 25. Mai 2019
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Babyspielzeug für die ersten Monate

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2019

Das richtige Babyspielzeug für die ersten Monate finden: Ein Ratgeber

Spielen, schmusen, lernen, entdecken: Babys wollen von Anfang an die Welt erobern und sie mit allen Sinnen begreifen. Hochwertiges Babyspielzeug unterstützt sie dabei und bietet ihnen den nötigen Raum für das Erforschen und Ertasten von neuen Dingen.

Die Auswahl an Babyspielzeug ist allerdings unfassbar groß – werdende Eltern sind damit schnell überfordert und wissen nicht genau, mit was sie ihrem kleinen Liebling eine Freude machen können. Genau dafür gibt es diesen kleinen Ratgeber, der im Folgenden die wichtigsten Fragen zu Babyspielzeug beantworten soll.

Wofür brauche ich Babyspielzeug?

Wie bereits erwähnt wollen Kinder von Geburt an die Welt um sich herum entdecken. Gerade in den ersten paar Monaten entwickelt sich ein Baby äußerst schnell; die Sinne bilden sich nach und nach heraus, dann können bald die motorischen Fähigkeiten bewusst eingesetzt werden. Gutes Babyspielzeug unterstützt die Entwicklung des Babys in diesen sehr unterschiedlichen Phasen und trägt unmittelbar dazu bei, dass aus dem kleinen Schatz ein aufgewecktes, glückliches Kind wird.

Welche Eigenschaften sollte Babyspielzeug immer besitzen?

Für jegliche Art von Babyspielzeug lassen sich gewisse Dinge festhalten:

  • Babyspielzeug sollte farbecht und schadstofffrei sein.

  • Es darf keine verschluckbaren Kleinteile beinhalten.

  • Es sollte sich gut reinigen lassen.

  • Es sollte über ein Qualitäts-Prüfsiegel (zum Beispiel GS-Zeichen, LGA-Zertifikat, CE-Zeichen) verfügen.

  • Es sollte möglichst robust sein.

Grundsätzlich lässt sich Babyspielzeug in zwei Phasen einteilen, die nachfolgend beschrieben werden.

Bis zum 6. Monat: Hören, Greifen, Beißen

Schon ab dem Moment der Geburt freut sich das Baby über eine kuschelige Spieluhr, zum Beispiel in Form eines süßen Tieres, die mit ihren sanften Klängen beruhigt und ein gesundes Einschlafritual fördert. Aber auch während der Schwangerschaft kannst du die Spieluhr auf deinen Bauch legen – Baby hört die Musik nämlich und kann sie nach der Geburt sogar wiedererkennen!

Neben dem Hörsinn entwickelt sich auch der Tastsinn sehr früh. Den automatischen Greifreflex eines Neugeborenen kennt jeder, etwa ab dem 3. Monat kann das Kind dann bewusst zugreifen. Auch deshalb lieben Babys Schnuffeltücher, Kuscheltiere und Co. Diese sind flauschig weich und beruhigen das Kind so ganz wunderbar, wenn es sich unwohl fühlt oder nicht einschlafen kann. Natürlich sind auch Rasseln und Greiflinge sehr beliebt. Diese Baby-Klassiker gibt es in vielen verschiedenen Varianten, etwa aus Holz oder aus Textil, mit integrierten Glöckchen oder ohne, teilweise auch als Material-Mix, der sich ganz besonders interessant anfühlt. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt; wichtig ist nur, dass sich das Spielzeug einfach von kleinen Händen greifen lässt – sonst ist Frust vorprogrammiert. Gut ist zum Beispiel ein Oball. Das ist eine flexible Rassel, die nicht nur tolle Geräusche von sich gibt, sondern sich auch verformen lässt, nur um am Ende wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurückzukehren. Für die Autofahrt oder den Kinderwagen empfiehlt sich eine mobile Rasselkette.

Babys entdecken die Welt aber nicht nur, indem sie nach Dingen greifen, sondern auch, indem sie sich diese in den Mund stecken. Und sobald die ersten Zähne heranwachsen, geht der Beiß-Spaß erst richtig los. Beißspielzeug bzw. Beißringe sind ein echter Renner bei zahnenden Babys. Gut zu wissen: Es gibt mittlerweile Modelle, die durch eine Füllung mit Wasser den Schmerz kühlen und das geplagte Zahnfleisch beruhigen.

Gilt nicht nur für Babys: Gerade bei Kuscheltieren oder Schnuffeltüchern kann es sehr sinnvoll sein, gleich zwei Exemplare zu kaufen. Denn hat sich das Kind erst einmal daran gewöhnt, mit seinem flauschigen besten Freund einzuschlafen, ist das Geschrei groß, wenn besagter Freund vielleicht doch einmal über Nacht in die Waschmaschine muss.

 

Ab dem 9. Monat: Sehen, Zuhören, Verstehen

Nun sind die Augen an der Reihe: Um den 8. Monat herum entwickelt sich die Sicht des Kindes langsam. Ein Mobile über dem Babybettchen lädt nun dazu ein, die faszinierenden Figürchen zu beobachten und sich nach ihnen zu strecken – das fördert noch zusätzlich die Bewegungslust. Tipp: Knallige Farben bevorzugen! Die sieht das Kind einfach besser. Schön ist auch ein Spielbogen, oft auch Aktivitätscenter oder Babygym genannt. Dabei handelt es sich um ein Gestell aus Holz oder Kunststoff, das zum Beispiel auf der Krabbeldecke platziert werden kann, während das Kind darunter liegt. Das am Spielbogen befestigte Spielzeug schaukelt lustig hin und her, das Kind greift danach und entwickelt so seinen Tastsinn spielend weiter.

Ebenfalls um den 8. Monat herum verstehen Babys die ersten Wörter. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, ein Babybuch anzuschaffen. Die gibt es auch als Variante aus Stoff – da lässt es sich wunderbar dran herumtasten, während Mama und Papa, Oma und Opa daraus vorlesen. So wird nicht nur der Wortschatz, sondern auch das Tastgefühl weiter trainiert.

Jedes Babyspielzeug, das neu erworben wird, sollte gereinigt werden, bevor das Baby es in die kleinen Hände bekommt.

 

Wie kann ich Babyspielzeug reinigen?

Kinder machen ja gern mal etwas dreckig – Spielzeug ist da keine Ausnahme. Doch wie lässt sich Babyspielzeug von Schmutz und Bakterien befreien?

Kuscheltiere und Schnuffeltücher sind am einfachsten zu reinigen. Sie wandern einfach in die Waschmaschine, wobei du immer die Herstellerhinweise bezüglich der Wassertemperatur beachten solltest.

Auch lackiertes Spielzeug aus Holz lässt sich in der Waschmaschine reinigen, am besten in einem Wäschesack bei 40 Grad und ein paar Handtüchern, damit das Spielzeug nicht allzu sehr durch die Trommel fliegt.

Unlackiertes Holzspielzeug solltest du nicht in die Waschmaschine stecken, sondern kurz in warmes Wasser tunken und anschließend trocken wischen.

Spielzeug aus Kunststoff darf bei niedrigen Temperaturen in die Spülmaschine. Nur nicht zu heiß waschen, da es sich sonst ggf. verzieht.

Alles, was das Baby in den Mund nimmt, also zum Beispiel Beißringe, benötigt eine Sonderbehandlung. Genauer: Es muss sterilisiert werden. Hierfür einfach Wasser kochen und Beißspielzeug, Schnuller und Ähnliches 10 Minuten lang hineinlegen. Abtrocknen, abkühlen lassen – fertig.

Babyspielzeug niemals desinfizieren! Desinfektionsmittel kann auf dem Spielzeug zurückbleiben und so seinen Weg in den Magen des Kindes finden. Das ist hochgefährlich. Waschmaschine, Spülmaschine oder Sterilisation sind vollkommen ausreichend.

 

Worauf sollte ich beim Kauf von Babyspielzeug noch achten?

  • Scharfe Kanten sind ein Tabu – Verletzungsgefahr!

  • Billiges Plastik, das vor allem in billigem Spielzeug aus Asien zu finden ist, kann gefährliche Schadstoffe und Weichmacher enthalten. Setze auf Markenspielzeug mit Prüfsiegeln.

  • Riecht ein Babyspiezeug stark, etwa nach chemischen Stoffen, hat es in den Händen deines Babys nichts zu suchen.

 

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