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Tripper (Gonorrhö) in der Schwangerschaft

Tripper (Gonorrhö) in der Schwangerschaft
Eine Gonorrhoe-Infektion während der Schwangerschaft kann zu einem frühzeitigen Blasensprung führen
iStockphoto

Tripper (Gonorrhoe) ist eine Infektionskrankheit, die durch sexuellen Kontakt übertragen wird und heute ihren Schrecken verloren hat, da man sie problemlos mit Antibiotika behandeln kann.

Symptome
Tripper zeigt bei Frauen und Männern unterschiedliche Symptome und kann sogar lange unerkannt bleiben, weil er häufig symptomarm verläuft.

Tödliche Gefahr in der Schwangerschaft
Eine Gonorrhoe-Infektion während der Schwangerschaft kann zu einem frühzeitigen Blasensprung und somit zu einer Fehlgeburt führen. Bei einer Infektion des Föten kann es zu einer Sepsis (Blutvergiftung) mit tödlichem Ausgang kommen.

Gonorrhoe der Mutter während der Geburt
Wird ein Kind einer erkrankten Mutter während der Geburt durch infizierte Geburtswege angesteckt, dann sind vor allem die Augen des Neugeborenen gefährdet. Es kann innerhalb weniger Tage erblinden, wenn die Infektion unbemerkt und unbehandelt bleibt. Geburtshelfer in Deutschland sind deshalb bis vor einigen Jahren verpflichtet gewesen, gleich nach der Geburt allen Babys vorsorglich ein Gegenmittel, Augentropfen aus Silbernitrat, in die Augen zu tropfen. Diese sogenannte Brennorrhoe- oder Crédé'sche Augenphrophylaxe wird heute immer noch in den meisten Krankenhäusern und von den meisten Hebammen prophylaktisch durchgeführt. Wenn die werdende Mutter sich jedoch hat untersuchen lassen und erwiesenermaßen nicht an Gonorrhoe erkrankt ist, kann sie die Geburtshelfer entsprechend informieren und verlangen, dass diese Augenprophylaxe nicht durchgeführt wird.

Da Gonorrhoe beim ungeborenen Kind zu schwerwiegenden Problemen führen kann, wird bei der ersten Vorsorgeuntersuchung routinemäßig ein Abstrich genommen und dieser auf Gonorrhoe-Erreger untersucht.

Die sicherste Maßnahme zur Verhütung von Geschlechtskrankheiten
ist die Benutzung von Kondomen.

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Letzte Aktualisierung: 20. Mai 2013

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