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Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

So langsam muss ich mir das mal von der Seele schreiben.
Körperlich gehts mir in der Schwangerschaft echt gut, aber die Seele leidet gerade extrem.

Ich habe eigentlich jede Nacht skurile Träume und richtige Alpträume von heftigsten Blutungen, einer Fehlgeburt, einem Schlaganfall (okay ich arbeite halt auf einer StrokeUnit) , und anderen Horror-Szenarien. Ich schlafe echt keine Nacht mehr durch und wache oft auf mit dem Gefühl, dass ich ganz tief in einem Loch hänge.

Dazu kommen die Sorgen am Tag. Immer die Frage, ob alles gut ist, ob sich mein Häschen gut entwickelt. Ist es zu klein? Mache ich etwas falsch?
Es ist eben mein erstes Kind, nach viel Anstrengung ein absolutes Wunschkind.

Ich will einfach nicht mehr jammern, aber mir fehlt so langsam die Kraft mich neu zu motivieren. Alle reden mir gut zu, nur ich war leider schon immer eine Perfektionistin im Schwarzmalen.

Kennt Ihr das auch? Wie seid Ihr aus dem Loch herausgekommen? Lassen die Alpträume vielleicht irgendwann wieder nach?

Ich versuche einfach darauf zu vertrauen, dass mein Häschen einen starken Lebenswillen hat und mindestens so stur ist wie ich, sprich, dass alles gut geht, egal wie Schwarz ich male. Mein Arzt sagt ja auch immer, ich habe keinen Grund mir Sorgen zu machen.... wenn das nur so einfach wär...

Bisherige Antworten

Re: Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

Ach du grüne Neune...ich hatte diese Ängste nur in den ersten 12 Wochen, aber seither denke ich mir, hat solange gehalten, hat sich festgebissen;-) Ich träume höchstens davon das ich rauche und Alkohol trinke obwohl ich mir dessen bewusst bin das ich schwanger bin. Aber deine Träume sind schon heftig. Alpträume soll es ja in der SS oft geben. Hast du eine Hebamme mit der du mal drüber sprechen kannst?

Re: Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

Ich habe leider nur eine Hebamme, die die Nachbetreuung übernimmt, alle anderen waren komplett ausgebucht.
Träumen vom Rauchen oder Trinken tue ich zum Glück nicht, habe ich auch so nie getan.
Blutungen kenne ich ja aus der 6. SSW, aber dass ich nach einem Abgang den toten 3 cm winzigen Embryo in der Hand gehalten habe, das war einfach zu viel.Aber bisher zum Glück auch nur ein mal 

Und Schlafmittel will ich nicht nehmen, Einschlafen kann ich super, nur durchschlafen ist das Problem.

Re: Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

Also wenn ich dich so höre gibt es schlimmeres als von rauchen und trinken zu träumen;-) Vielleicht würde es dir helfen auch ein Schwangerschaftstagebuch zu beginnen. Alle Ängste und Träume niederschreiben. Man will ja nicht immer nur den Partner vollheulen, wenn man schon wieder Panik schiebt.

Re: Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

Hallo.
Das mit den Albträumen kenne ich. Die habe ich auch. Mich ziehen die allerdings nicht runter. Versuch dir nicht so einen Kopf zu machen. Rede am besten mal mit einer Hebamme was du noch machen kannst. Die haben immer gute Tipps.
Denk nicht so viel drüber nach. :) die kritischen 12 Wochen hast du schon geschafft :)
liegen Gruß
Lisa

Re: Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

Ich hoffe für dich, dass die Ängste mit den ersten Kindsbewegungungen Nachlassen. Leider dauert es noch etwas aber dann kannst du die Schwangerschaft genießen. Es stimmt, du hast die kritischen 12 Wochen geschafft!

Alpträume habe ich leider auch. Die drehen sich auch um die kleine Bauchbewohnerin aber auch um meinen "großen". In der letzten SS hielten die Träume nicht lange an und ich hoffe ist diesmal auch so. Mir hilft es, wenn ich jemanden davon erzähle.

Halte durch und versuche positiv zudenken. Nachdem ich mich gegen eine NFM und einen Bluttest entschieden habe, gings mir gut und dann kurz vor der Entbindung kamen wieder ganz viele Ängste hoch. Aber es war alles gut und wir vertrauen wieder darauf.
Es ist nicht immer leicht und wird es auch später nicht sein, aber du wirst darin besser!

Puh sorry, es wurde etwas länger

Re: Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

Mit den Träumen kenne ich auch aber bei mir waren sie nur am Anfang mit sorgen über das Baby und danach hab ich auch einfach nur Mist geträumt. Auch das ich auf einmal Alkohol getrunken hab :)
Da ich auch Durchschlafprobleme habe hat mir meine Hebamme "träum schön" Tee empfohlen von Teekanne. Und es hat wirklich geholfen und ich meine auch meine Träume sind nicht mehr ganz so wild :D
Bei mir sind so die Sorgen aber auch nach den 12 Wochen viel weniger geworden. Ich versuche auch einfach lockerer an die Sache ran zu gehen, hab viel mit Müttern gesprochen, die einem sagen, was einfach normal ist in einer Schwangerschaft. Das ist auch meine erste. Ich wollte für meine innere Ruhe Yoga probieren, hab leider keinen Kurs mehr bekommen. Vielleicht wäre sowas ja auch was für dich ?

Re: Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

Hallo Nicole!
Drück dich von der Ferne ganz fest! Hatte bisher zum Glück nur einmal so einen fiesen Alptraum mit totem Embryo. Jede Nacht durch solche Träume nicht schlafen können, ist ja echt Horror.
Versuche, mit ner guten Freundin, deinem Partner oder Arzt zu sprechen.
Immer wieder daran denken, dass du jetzt schon im 2. Trimesters bist und dein kleiner Schatz sich ganz fest mit dir verbunden hat. Dem Kleinen geht es gut. Er bekommt von dir alles, was er braucht. Du bist jetzt schon eine gute Mama. Du kannst nichts falsch machen im Alltag, wenn du nicht rauchst und trinkst und kein rohes Fleisch isst.
Mir hilft, sich anzuschauen, wie weit der Schatz in dieser Woche wachsen wird und mit anderen zu reden, die selber schwanger sind oder waren.
Wünsche dir alles erdenklich Gute!
Lg Sunnie

Re: Sorgen und Alpträume- Achtung Jammerpost

hey!

ich bin grad iwie froh, dass es dir auch so geht wie mir! ich hab seit der ca. 10. ssw schlimme träume. "normale" in denen nur ich oder mein mann sterben (abstürzen, ertrinken, verloren gehen) aber ich träume auch oft von blutungen oder wie ich einen fötus in der hand halte. ich hab das selbst nie erlebt, aber anfangs oft viel darüber gelesen und ich bin auch ein sehr empathischer mensch der sich natürlich in die lage betroffener frauen hineinversetzt. tagsüber gings mir damit recht gut, weil ich unterscheiden konnte zwischen mir und anderen und die angst nicht an mich ran gelassen habe. in der 13. ssw hab ich dann wirklich blutungen bekommen und in jener nacht durchgehend mit einem abort gerechnet. aber im endefekt ging alles gut aus und ich bin jetzt in der 15. woche. seither gehts mir auch wirklich besser, ich hab mich tagsüber nur mit positiven sachen geschäftigt (eingekauft: babykleidung,-ausstattung,-bücher, kinderzimmer eingerichtet) dadurch hab ich mich nachts auch eher mit den guten sachen beschäftigt und noch noch vom stillen geträumt ;)

also auf gehts, babysachen kaufen :D

Danke

Ich danke Euch allen für das gute und liebe Zureden. Fürs Beruhigen und Hoffnung machen.
Es tut mir gerade wirklich richtig gut. 

Die Anspannung kommt zwar bei jedem kleinen Ziepen wieder, aber die geht auch schneller weg, weil ich mir  immer wieder gut zurede, und mir fest vorgenommen habe, meinem Häschen voll zu vertrauen.
Wie hatte die Ärztin damals in Hamburg gesagt: "Wenn Ihr Kind gehen will, wird es gehen. Aber offensichtlich hat es dazu keinerlei Absicht!"

AlsoKopf Hoch, Kugel raus und schlechte Gedanken weggeweht

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