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Ultraschall der Eileiter

Eine Ultraschalluntersuchung bietet einen Blick in das Innere der Gebärmutter und der Eileiter. Hier können Ursachen für Unfruchtbarkeit gefunden werden.

Ultraschall der Eileiter
Der Frauenarzt kann den Ultraschall der Eileiter vornehmen
© iStock.com/zenon

Untersuchung der Eileiter

Normalerweise lassen sich die Eileiter im Ultraschall nur erkennen, wenn sie nach Entzündungen durch Wundwasser oder Eiter aufgebläht sind. Um sie sehen zu können, durchspült man sie mit einer Flüssigkeit, die als Kontrastmittel dient. Dieses Kontrastmittel erscheint dann auf dem Ultraschallbild. So kann festgestellt werden, ob die Eileiter überhaupt durchgängig sind.
Die Untersuchung muss vor dem Eisprung zwischen dem zehnten und zwölften Zyklustag erfolgen. Durch die Scheide wird ein sehr dünner Schlauch in die Gebärmutterhöhle eingeführt, über den das Kontrastmittel vorsichtig eingespritzt wird. Gleichzeitig kann man dann auf dem Bildschirm sehen, wie das Kontrastmittel durch die Eileiter in die Bauchhöhle fließt. Besteht nach der Ultraschalluntersuchung der Eileiter der Verdacht auf Eileiterverschluss, sollte eine Bauchspiegelung durchgeführt werden, um zu entscheiden, ob eine Operation sinnvoll ist.

Untersuchung der Gebärmutter

Auch die Gebärmutter kann im Ultraschall beurteilt werden. Auf diese Weise können ihre Größe und die Dicke der Gebärmutterschleimhaut bestimmt werden. Der Ultraschall kann einen Hinweis auf eine Gebärmutterabnormalität geben.

Entwicklung der Eifollikel

Mit Ultraschall kann der Arzt die Entwicklung der Eifollikel im Eierstock verfolgen und feststellen, ob ein Eisprung stattfindet. Wird eine solche Ultraschallkontrolle in der Mitte des Zyklus täglich durchgeführt, kann der Zeitpunkt des Eisprungs sehr präzise bestimmt werden. Falls eine hormonelle Stimulationstherapie durchgeführt wird, kann auch beobachtet werden, ob und wie viele Eizellen reifen und in welchem Reifestadium sie sich befinden.

Risiken des Ultraschalls der Eileiter

Für die Patientin ist die Untersuchung kaum belastend, gelegentlich treten nach der Einführung von Kontrastmitteln menstruationsartige Schmerzen auf. Die Ultraschalluntersuchung dauert nicht lange und kann ambulant durchgeführt werden.
Ultraschalluntersuchungen der Eileiter sind noch sehr neu und erfordern entsprechend Erfahrung. Bisher werden sie nur in wenigen Praxen durchgeführt.

Nachteil: Die Beweglichkeit der Eileiter kann nicht dargestellt werden.

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