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Tiefkühlkost

Der Trend zu Tiefkühlkost steigt, Millionen von Menschen allein in Deutschland versorgen sich zu Hause mit Tiefkühlkost. Praktisch, denn das aufwendige Putzen des Gemüses entfällt und Fertiggerichte müssen nur aufgetaut werden.

Tiefkühlkost
Vor allem Fisch ist eine beliebte Tiefkühlkost, weil er direkt nach dem Fangen verarbeitet und eingefroren wird
© iStock.com/gilaxia

Heutzutage bekommt man fast alles tiefgefroren - neben Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Eis auch zahlreiche Fertiggerichte und sogar Backwaren und Torten. Aber wie gesund ist Tiefkühlkost überhaupt?

Gefrorenes Obst und Gemüse enthält viel Vitamine

Tiefkühlkost fängt schon bei der Anpflanzung an. Saatgut, Pflanzen und auch das Heranwachsen von Obst und Gemüse werden genau geprüft und ständig kontrolliert, Durch schnelle Verarbeitung des im reifen Zustand geernteten Obst und Gemüse werden wertvolle Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Nach der Ernte wird das Gemüse vor der Schockfrostung blanchiert, um natürliche Enzyme zu inaktivieren, die einen Vitamin- und Vitalstoff verursachen würden. Außerdem bleibt dadurch der grüne Farbstoff Chlorophyll erhalten.

Das im Handel erhältliche frische Obst dagegen wird oft nur halbreif geerntet, damit es lange transportiert werden kann. Leider sind in unreifen Früchten und Gemüse weniger Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzymen und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Durch Lagerung im eigenen Kühlschrank kommt es zudem noch zu einem weiteren Verlust an Nährstoffen.

Wird beispielsweise Spinat zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschrank gelagert, verliert er 30 Prozent seines ursprünglichen Vitamin-C-Gehaltes, bei Zimmertemperatur am zweiten Tag sogar 80 Prozent. In der Tiefkühltruhe dagegen liegt der Vitamin-C-Gehalt nach einem Monat knapp unter 100 Prozent, nach acht Monaten immer noch bei 80 Prozent.

Fleisch und Fisch aus der Tiefkühltruhe

Fleisch und Fisch wird tiefgefroren sind eine gute Alternative zu Frischware. Gerade Fleisch, das schockgefrostet gelagert wird, hat eine bessere Konsistenz und bietet bei richtigem Auftauen auch geschmackliche Vorteile. Bei Fischwaren gelangen mittlerweile 25 Prozent als Tiefkühlkost auf dem Markt, nur 15 Prozent als Frischfisch.

Tiefgekühlter Fisch wird direkt nach dem Fangen ausgenommen, zerlegt teils entgrätet und filetiert bevor sie auf -70 Grad Celsius schockgefrostet und bei -18 Grad Celsius tiefgekühlt werden.

Fertiggerichte und Co.

Grundsätzlich sind ernährungsphysiologisch unverarbeitetes Gemüse, Obst oder Fleisch, Fisch als Tiefkühlkost den Fertiggerichten vorzuziehen, da man sie selbst frisch zubereiten kann. Bei der Vielzahl an verschiedenen Sorten von Fertiggerichten sollte man auf die Inhaltstoffe achten, wie Geschmacksverstärker und andere Zusätze.

Aber auch Kalorien und Fettanteil sind wichtig, der nicht über 30 Prozent der Gesamtkalorien liegen sollte. Eine Tiefkühlpizza kann so den ganzen Tagesbedarf an Kalorien mit extra Portion Salami und Käse enthalten ohne viele Vitamine und Mineralstoffe!

Eine lückenlose Tiefkühlkette ist wichtig

Wichtig bei Tiefkühlkost ist der Transport und Lagerung. So sollten sie binnen 30 Minuten vom Einkauf die Tiefkühlpackungen wieder in ihrem Eisschrank befinden, im Sommer am besten noch schneller. Eine Packung von außen vereist, ist das ein Hinweis darauf, dass die Kühlkette unterbrochen wurde und sich aus der Packung Wasser auskristallisiert hat.

Schwankende Lagertemperaturen können aber auch zu Gefrierbrand führen, der meistens bei Fleisch und Fisch aber auch Gemüse auftritt. Die Produkte verändern sich in Aussehen und Geschmack, werden ledrig und zäh und damit ungenießbar.

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