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Untersuchungen bei Kinderwunsch

Fruchtbarkeitstest: Wie fruchtbar bin ich?

Die Sehnsucht nach einem Kind ist groß und trotz aller Bemühungen stellt sich keine Schwangerschaft ein? Ein Fruchtbarkeitstest für den Mann oder die Frau kann zeigen, ob und wie lange jemand theoretisch Kinder bekommen kann.

Fruchtbarkeitstest
Damit es mit der Befruchtung klappt, müssen einige Faktoren zusammenkommen.
© GettyImages/Carol Yepes

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Baby bekommen: Diese Möglichkeiten gibt es

Wann sollte man einen Fruchtbarkeitstest machen?

Manchmal braucht es einfach Zeit. Damit eine Befruchtung erfolgreich ist und ein Baby daraus entsteht, müssen schließlich viele Faktoren stimmen – unter anderem das richtige Timing. Wie lange es dauert, bis eine Frau schwanger wird, hängt unter anderem vom Alter der potenziellen Eltern und von ihren Vorerkrankungen ab.

Während die Fruchtbarkeit beim Mann erst ab einem Alter von etwa 40 Jahren langsam nachlässt, nimmt bei Frauen die Hormonproduktion bereits ab Mitte 30 ab. Möglicherweise hat sie dann nicht mehr in jedem Zyklus einen Eisprung. Eine Schwangerschaft lässt dann meist länger auf sich warten. Außerdem steigt das Risiko für eine Fehlgeburten.

Eine Wartezeit von rund einem Jahr gilt jedoch als normal. Danach sollten sich Frauen im Alter zwischen 28 und 35 Jahren ärztlichen Rat einholen. Jüngere Frauen dürfen sich damit ruhig länger Zeit lassen. Frauen, die älter sind als 35 wird häufig raten, sich bereits nach einem halben Jahr untersuchen zu lassen.

Unter bestimmten Umständen ist es unabhängig vom Alter ratsam, früher ärztlichen Rat einzuholen. Zum Beispiel, wenn

  • die Periode ausbleibt, obwohl keine Schwangerschaft vorliegt oder
  • die Frau an der Gebärmutter operiert wurde.

Etwa 10 Prozent der Deutschen sind tatsächlich phasenweise oder dauerhaft unfruchtbar. Fünf Prozent bleiben trotz aller Bemühungen ungewollt kinderlos.

Zu welchem Arzt?

Häufig ist es die Frau, die zuerst Hilfe sucht und den Weg zur*zum Frauenärztin*Frauenarzt geht. Untersuchen lassen sollten sich jedoch sowohl Frau als auch Mann. Die*der richtige Ansprechpartner*in für den Mann ist ein*e Androlog*in oder Urolog*in. Auch Kinderwunschzentren sind passende Anlaufstellen für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch.

Die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch liegt mit je 30 Prozent zu gleichen Teilen bei Mann und Frau, in 30 Prozent der Fälle sind beide betroffen und in 10 Prozent lässt sich keine Ursache finden.

Auch psychische Gründe wie Stress, der sich aufgrund des unerfüllten Kinderwunsches noch verstärkt, können eine Rolle spielen.

Es gibt eine ganze Reihe von Untersuchungen bei der Frau und beim Mann, mit denen sich die Fruchtbarkeit bestimmen lässt. Dazu zählen sowohl Hormonuntersuchungen als auch funktionelle Tests. Ist die Ursache gefunden, kann sie in vielen Fällen behoben oder mit einer künstlichen Befruchtung der Kinderwunsch erfüllt werden.

Fruchtbarkeitstest beim Mann

Eine Untersuchung der männlichen Spermien, das sogenannte Spermiogramm, kann recht schnell Aufschluss darüber geben, ob die Ursache für die Kinderlosigkeit beim Mann zu finden ist und beispielsweise ein OAT-Syndromvorliegt. Die*der Androlog*in oder Urolog*in wird dem Mann jedoch zunächst einige Fragen stellen, zum Beispiel:

  • Rauchen Sie?
  • Trinken Sie regelmäßig Alkohol?
  • Haben Sie Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder einen Hodenhochstand?
  • Hatten Sie Geschlechtskrankheiten oder Kinderkrankheiten wie Mumps?
  • Nehmen Sie Medikamente ein und wenn ja, welche?
  • Wie häufig haben Sie Geschlechtsverkehr?

Es folgt eine körperliche Untersuchung. Dabei tastet die*der Ärztin*Arzt die Geschlechtsteile ab, um Fehlbildungen an Hoden, Nebenhoden und Samenleitern auszuschließen. Eventuell untersucht er diese Bereiche auch per Ultraschall und nimmt einen Abstrich, um eine Infektion, beispielsweise mit Chlamydien, auszuschließen.

Das Spermiogramm

Für das Spermiogramm muss der Mann eine Spermaprobe abgeben. Anhand dieser bestimmt die*der Ärztin*Arzt dann

  • Anzahl
  • Form und Beweglichkeit der Spermien
  • Menge, Viskosität und pH-Wert der Samenflüssigkeit

Folgende Kriterien sollten erfüllt sein, damit ein Mann als fruchtbar gilt:

  • die Menge der Samenflüssigkeit sollte pro Erguss bei mindestens 1,5 Milliliter liegen.
  • darin enthalten sein sollten mindestens 15 Millionen Spermien pro Milliliter.
  • mehr als 32 Prozent der Spermien sollten vorwärts beweglich und
  • mindestens 4 Prozent normal geformt sein.

In der Regel masturbiert der Mann für die Spermaprobe in einem geschützten Raum in der Arztpraxis. Idealerweise hatte er zuvor zwei bis vier Tage lang keinen Geschlechtsverkehr. Dieser sollte aber auch nicht länger als sieben Tage zurückliegen.

Wem das zu unangenehm ist, kann die Probe jedoch auch zu Hause entnehmen. Dabei müssen Hände und Penis allerdings sauber sein, damit die Probe nicht verunreinigt wird. Außerdem kann Gleitmittel die Beweglichkeit der Spermien beeinflussen. Es ist auch möglich, das Sperma beim Geschlechtsverkehr aufzufangen. Dafür müssen jedoch spezielle Kondome aus der Apotheke verwendet werden. Denn normale Kondome enthalten spermienabtötende Mittel.

Das Sperma muss dann zeitnah in die Praxis gebracht werden und darf dabei weder großer Kälte noch Hitze ausgesetzt sein. Am besten transportiert man es nah am Körper.

Schnelltests für zu Hause

Im Internet, in Apotheken und Drogerien werden verschiedene Fruchtbarkeitstests für zu Hause angeboten, die schnell und anonym Auskunft darüber geben sollen, ob ein Mann fruchtbar ist oder nicht. Dafür sammelt er das Sperma in einem Becher und gibt eine mitgelieferte Lösung hinzu. Manchmal muss er auch etwas der Probe auf eine Testkassette geben. Anhand einer Farbskala kann er dann das Ergebnis ablesen.

Die Tests sollen prüfen, ob ausreichend Spermien vorhanden sind. Ein umfassendes Bild wie bei einer ärztlichen Untersuchung können diese Tests jedoch nicht liefern, denn für die Zeugungsfähigkeit sind weitere Kriterien wichtig.

Hormonuntersuchungen beim Mann

Die Hodenfunktion und die Funktion der Spermien hängen auch von Hormonen ab. Finden sich im Sperma nur wenige befruchtungsfähige Samen, ohne dass die Untersuchung eine funktionelle Störung zum Beispiel der Samenleiter ergeben hat, kann deshalb eine Hormonuntersuchung sinnvoll sein. Dabei spielen Testosteron, das Follikelstimulierende Hormon (FSH), das luteinisierende Hormon (LH) und Prolaktin eine Rolle. Hormonstörungen lassen sich in der Regel gut behandeln. Für die Hormonuntersuchung ist eine Blutprobe nötig.

Fruchtbarkeitstest bei der Frau

Die einfachste Methode für eine Frau, um herauszufinden, ob sie ihren Eisprung hat, ist ihren Zyklus zu beobachten. Das kann sie selbst tun, indem sie regelmäßig ihre Basaltemperatur mit der Temperaturmessmethode misst und/oder mithilfe von Ovulationstests die Konzentration des Luteinisierenden Hormons (LH) bestimmt. Dieses zeigt an, wann ein Eisprung bevorsteht. Solche Tests gibt es in Drogerien und Apotheken. Auch die Beschaffenheit des Zervixschleims anhand der Billingsmethode kann sie selbst überprüfen. Diese Daten sollte sie über mehrere Monate hinweg dokumentieren, um festzustellen, ob der Zyklus regelmäßig ist. Hilfreich sein können dabei Zyklus-Apps.

Darüberhinaus gibt es verschiedene Zykluscomputer oder Zyklustracker, die allerdings recht teuer sein können. Zum Beispiel Armbänder, die wie Fitnesstracker am Handgelenk getragen werden und mit dem Smartphone verbunden sind.

Ärztliches Gespräch

Die Ärztin*der Arzt wird zunächst wissen wollen, ob es bestimmte Vorerkrankungen gibt und eine körperliche Untersuchung vornehmen. Erkrankungen, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können, sind zum Beispiel:

Sowohl Unter- als auch Übergewicht können Einfluss auf die Fruchtbarkeit nehmen.

Körperliche Untersuchungen

Zunächst erfolgt die gynäkologische Untersuchung mit einer Tastuntersuchung und Ultraschall. Dabei wird geprüft, ob es Auffälligkeiten an Gebärmutter, Eileitern oder Eierstöcken oder Hinweise auf eine Infektion, Myome oder Tumore gibt. Es kann auch festgestellt werden, in welcher Zyklusphase sich die Frau befindet, ob Eibläschen in den Eierstöcken heranreifen und wie ihr Zervixschleim beschaffen ist.

Eine Untersuchung der Zellen gibt Aufschluss darüber, wie die Gebärmutterschleimhaut auf für eine Schwangerschaft wichtige Hormone wie Östrogen und Progesteron reagiert.

Die Funktion von Eileiter und Gebärmutter kann die*der Ärztin*Arzt mit einer speziellen Ultraschalluntersuchung überprüfen, der sogenannten Hysterosalpingo-Kontrastsonografie (HSKS). Diese Untersuchung kann zum Beispiel zeigen, ob die Eileiter verschlossen sind.

Hormonuntersuchungen bei der Frau

Eine ganze Reihe von Hormonen spielen bei der weiblichen Fruchtbarkeit eine Rolle. Ist die Hormonzusammensetzung gestört, kann das verschiedene Auswirkungen haben. Beispielsweise kann es sein, dass sich die Gebärmutterschleimhaut nicht richtig aufbaut oder kein Eisprung erfolgt. Da die Konzentration der verschiedenen Hormone im Laufe des Zyklus schwankt, müssen einige Hormone wiederholt per Bluttest gemessen werden.

Die Basishormonanalyse erfolgt zu Zyklusbeginn. Gemessen werden:

  • Luteinisierendes Hormon (LH): zeigt an, ob ein Eisprung bevorsteht. Das machen sich auch Frauen mit Kinderwunsch zunutze, die mithilfe von Ovulationstests ihre fruchtbaren Tage ermitteln. Der Normwert liegt bei 1,1-11,1 Milli-Units pro Milliliter (mlU/ml) während der Phase der Eireifung, 17,5-72,9 mlU/ml während der Ovulationsphase und 0,4-15,1 mlU/ml während der Gelbkörperphase.

  • Follikelstimulierendes Hormon (FSH): ist wichtig, damit im Eierstock Eibläschen heranreifen. Bleibt das aus, kann auch keine Befruchtung stattfinden. Der Normwert liegt bei 2,0-17,7 mlU/ml in der Phase der Eireifung, bei 3,1-28,9 mlU/ml in der Ovulationsphase und bei 1,8-11,7 mlU/ml in der Gelbkörperphase.

  • Prolaktin: regt kurz vor oder nach der Geburt die Milchproduktion an. Gleichzeitig unterdrückt es den Eisprung. Ein schlauer Schachzug der Natur, damit eine frisch gebackene Mutter nicht sofort wieder schwanger wird – darauf verlassen sollte man sich jedoch nicht. Ein erhöhter Prolaktinspiegel kann bei nicht schwangeren und nicht stillenden Frauen die Eireifung und somit eine Empfängnis verhindern. Gründe dafür können beispielsweise bestimmte Medikamente sein, eine gestörte Schilddrüsenfunktion oder in sehr seltenen Fällen auch ein Tumor. Der Normwert liegt bei 3,6-14,8 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml).

  • Progesteron: ist wichtig, damit sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut, sich ein befruchtetes Ei einnisten und eine Schwangerschaft aufrecht erhalten bleiben kann. Gebildet wird es im Gelbkörper. Dieser entsteht aus den Resten des geplatzten Eibläschens und begleitet die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter. Um eine mögliche Gelbkörperschwäche (Corpus-luteum-Insuffizienz) auszuschließen, muss der Progesteronwert mehrfach nach dem Eisprung bestimmt werden. Der Normwert liegt bei < 1,82 ng/ml in der Phase der Eireifung und 3,3-30 in der Gelbkörperphase.

  • Östradiol wird in den Eierstöcken gebildet und ist wichtig für die Eireifung. Der Östrogenwert sollte in der Zeit der Eireifung mehrfach bestimmt werden, um zu beurteilen, ob die Eireifung funktioniert. Der Normwert liegt bei <5-160 Pikogramm pro Milliliter (pg/ml) in der Phase der Eireifung, 139-299 pg/ml während der Ovulationsphase und 99-171 pg/ml in der Gelbkörperphase.

  • DHEA-S ist eine Hormon-Vorstufe, die der Körper in verschiedene Hormone umwandelt, unter anderem in Östrogen. Die Konzentration nimmt mit zunehmendem Alter ab. Der Wert kann Hinweise auf eine möglicherweise zu hohe Konzentration an männlichen Hormonen liefern. Der Normwert liegt bei 0,23-4,15 ng/ml.

  • TSH ist ein Schilddrüsenhormon. Der Wert zeigt an, ob die Schilddrüse ausreichend FT3 und FT4-Hormone produziert. Ist der TSH-Wert erhöht, kann eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegen. Ist er zu niedrig, kann eine Überfunktion die Ursache sein. Schon leichte Störungen der Schilddrüsenfunktion können einen Eisprung verhindern. Der Normwert liegt bei 0,3-3,5 Milli-Unit pro Liter (mU/l). Bei Kinderwunsch ist ein TSH-Wert von unter 2,5 mU/l zu empfehlen. Einige Kinderwunschzentren setzen ihn auch bei unter 1,5 mU/l an.

  • Das Anti-Müller-Hormon (AMH) kann zusätzlich Aufschluss darüber geben, wie viele potenziell befruchtungsfähige Eizellen eine Frau noch hat. Ist der Wert niedrig, befinden sich zu wenig reifungsfähige Eibläschen in den Eierstöcken. Bei einer geschlechtsreifen Frau liegt die Konzentration bei 1-10 Mikrogramm pro Liter (µg/l). Bei eingeschränkter ovarieller Restfunktion beträgt sie etwa 0,4-1 µg/l und ab der Menopause <0,4 µg/l.

Die besten Stellungen zum schwanger werden

Gestagen-Test

Bekommt eine Frau ihre Menstruation nicht (Amenorrhö), kann ein Gestagen-Test Aufschluss darüber geben, ob ein Mangel an Östrogen der Grund dafür ist. Dafür nimmt sie zehn Tage lang ein Gestagenpräparat ein. Gestagenist ein Gelbkörperhormon wie Progesteron, jedoch nicht körpereigen, sondern synthetisch hergestellt. Nach dem Absetzen des Medikaments sollte es nach zwei bis zehn Tagen zu einer Entzugsblutung kommen. In diesem Fall ist der Test positiv: die Östrogenaktivität reicht aus, um die Gebärmutterschleimhaut aufzubauen. Erfolgt keine Blutung, ist nicht ausreichend Östrogen vorhanden.

Operative Fruchtbarkeitstests

Invasive Methoden oder Untersuchungen unter Vollnarkose kommen erst dann infrage, wenn andere Fruchtbarkeitstests kein Ergebnis gebracht haben und auch der Mann bereits untersucht wurde.

  • Bauchspiegelung (Laparoskopie): Eine Bauchspiegelung ist eine kleine Operation, die unter Vollnarkose durchgeführt wird und in der Regel einen kurzen Krankenhausaufenthalt nötig macht. Über einen kleinen Schnitt im Bauch wird der Bauchraum mithilfe eines sogenannten Laparoskops untersucht, an dessen Ende sich eine Kamera befindet. Die*der Ärztin*Arzt kann dabei Eierstöcke, Eileiter und Gebärmutter genau betrachten. Sie*er kann außerdem überprüfen, ob die Eileiter verschlossen sind, indem sie*er diese mit einer Farbstofflösung durchspült. Während der Bauchspiegelung können gleichzeitig kleine Endometriose-Herde, Zysten oder Myome entfernt werden.

  • Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie): Soll nur die Gebärmutter betrachtet werden, ist dafür keine Operation nötig. Die*der Ärztin*Arzt kann den Uterus über die Scheide untersuchen, indem sie*er ein mit einer Kamera ausgestattetes Rohr einführt. Finden sich bei der Gebärmutterspiegelung Schleimhautveränderungen oder Myome, können diese die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch sein.

  • Immunologische Sterilität: In sehr seltenen Fällen kommt es vor, dass das Immunsystem der Frau den Embryo oder schon die eigene Eizelle oder das Spermium abstößt. Auch möglich ist, dass der Mann Autoantikörper gegen Spermien bildet oder Mann und Frau immunologisch inkompatibel sind. Nachweisen lässt sich dies mit Bluttests. Im Blut finden sich dann bestimmte Antikörper. Eine Immuntherapie oder eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) können häufig Abhilfe schaffen, wenn tatsächlich eine immunologische Sterilität vorliegt.

  • Postkoital-Test: Produziert der Mann ausreichend funktionstüchtige Spermien und die Frau hat ihren Eisprung, kann der sogenannte "Morgen-danach-Test" Aufschluss darüber geben, ob auch genügend Spermien in die Gebärmutter und den Eileiter gelangen. Dafür untersucht die*der Ärztin*Arzt einige Tage vor dem Eisprung und einige Stunden nach dem Geschlechtsverkehr die Beschaffenheit des Zervixschleims der Frau, um zu sehen, wie viele lebensfähige Spermien sich darin befinden. Der Test soll zum Beispiel zeigen, ob es eine Unverträglichkeit zwischen Eizelle und Spermien gibt. Seine Aussagekraft ist jedoch umstritten.

Kosten für einen Fruchtbarkeitstest

Die Kosten für einen Fruchtsbarkeitstest übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen in der Regel vollständig. Erst, wenn im Anschluss daran eine künstliche Befruchtung nötig wird, muss ein Paar mindestens einen Teil der Kosten selbst tragen. Der Fördercheck des Bundesfamilienministeriums gibt Aufschluss darüber, welche Kosten übernommen werden und welche nicht. Zusätzlich sollten Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über eine Kostenübernahme informieren.

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