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Utrogest Frühschwangerschaft

Hallo Herr Dr. Nuding,
ich habe einen gesunden Sohn (März 06 geboren), bei dem ich während der SS Blutungen bis ca. 16. SSW hatte. Sollte mich lediglich schonen keine medikamentöse Behandlung.
Im August 07 hatte ich ein AS (Windei) in der 8.SSW. Jetzt bin ich wieder schwanger (???) geworden. Ich habe am Freitag 07.12. erstmals positiv getestet. Meine letzte Mens begann am 10.11. mit einer ganz hellrosa Blutung(nur sehr kurz), am 11.11. dann eine sehr leichte braune Schmierblutung. Die richtige Mens setzte dann am 12.11. ein. Daher weiß ich gar nicht genau ab wann ich rechnen muß. Ab Einsetzen der Schmierblutung oder richtige Blutung? Heute morgen hatte ich etwas braunes Blut am Papier, und bin deshalb zum FA gegangen. Er hat US gemacht und außer einer hoch aufgebauten Schleimhaut nichts gesehen. Ist das normal zu diesem Zeitpunkt? Außerdem war der Test in der Praxis nur sehr schwach positiv (muß der nicht deutlicher ausfallen war ein 25er?) kein Morgenurin. ER meinte aber sie sind schwanger, und hat mir jetzt dreimal täglich Utrogest und Magnesium verordnet. Jetzt habe ich den Beipackzettel gelesen und bin etwas irritiert. Ist es üblich in diesem Fall Utrogest einzunehmen ohne das der Progesteronwert bestimmt worden ist?
Außerdem habe ich eine Faktor V Störung, ist hier jetzt etwas zu beachten?
Ab wann müßte man den eine Fruchthöhle sehen?
Vielen Dank und herzliche Grüße
Claudia
PS: Ich habe so früh getestet, da mein Sohn einen schlimmen Magen-Darm Infekt angeschleppt hat, den ich auch bekommen habe und wollte nichts verkehrtes einnehmen falls ich schwanger bin
Bisherige Antworten

Re: Utrogest Frühschwangerschaft

Hallo Claudia,
entschuldigen Sie die verspätete Antwort - ich habe meine Tätigkeit hier erst gestern aufgenommen und arbeite nun nach und nach die Fragen ab.
Sie befinden sich offensichtlich in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft in dem noch alles möglich ist und in dem auch Blutungen nichts ungewöhnliches sind. Dass Ihr Arzt Ihnen Utrogest verordnet hat ist sicher gut und wird ohne den Progesteronwert zu bestimmen oft getan.
Bezüglich Ihrer Frage zum Faktor V-Leiden, kommt es daauf an, ob Sie schon einmal eine Thrombose hatten.
Frauen, die bereits selbst eine Thrombose hatten, werden sofort ab Feststellung der Schwangerschaft mit einem niedermolekularen Heparin einmal tgl. behandelt. Die Frauen erlernen, sich das Heparin selbst in die Bauchfalte zu injizieren (subcutan), dies ist nicht schwierig. Die Heparingabe muss auch im Wochenbett bis 6 Wochen nach Entbindung fortgesetzt werden, da im Wochenbett sonst oft Thrombosen auftreten. Das Heparin schadet dem Kind nicht, da es nicht plazentagängig ist, d.h. es geht nicht durch den Mutterkuchen.
Frauen mit Faktor-V-Mutation ohne Thrombose in der Vorgeschichte bedürfen nur einer Gerinnungskontrolle während der Schwangerschaft und einer Heparinprophylaxe im Wochenbett.
Ich wünsche Ihnen alles Gute!
U. Winkler
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