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Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

An alle Mamis die Stillen. Wie klappt es bei euch so? Tut euch das Stillen weh? Ich habe leider seit 2 Tagen einen Milchstau mit Fieber und bin ziemlich fix und fertig. Zuerst sollte ich stillen und den Rest abpumpen. Da dies aber zu zeitaufwendig ist und ich sowieso schon so geschwächt bin hat meine Hebamme gesagt, dass ich jetzt alles abpumpen soll und ihm die Milch über die Flasche geben soll. Leider hab ich auch noch zu wenig Milch sodass ich heute auch noch mit Babynahrung zufüttern muss. Sonst schläft der kleine gar nicht.
Fieber will einfach nicht sinken... Hab ziemlich starke Kopfschmerzen. Hoffe dass es schnelle besser wird.
Bisherige Antworten

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Ohje, das hört sich nicht gut an. Dir erst einmal gute Besserung man fühlt sich ja doch bescheiden.
Aus eigener Erfahrung kann ich Die leider keine Tips geben, auch wenn ich mehrfach Milchstau mit Fieber und Schüttelfrost hatte, bei mir liegt es klar an zu viel Milch, insbesondere in Kombi mit Stress und/ oder mechanischer Belastung (Die Gurte der Manduca drücken bei mir auf Milxhsträge, die unter die Achseln gehen) Zum Lösen der Knoten helfen meine Kinder besser als jede Pumpe, aber frag nicht danach, was für Verrenkungen ich machen musste, damit Babys Kinnzu Knoten zeigt und ihn ausmassiert. Das scheint ja aber in deiner Lage nicht die beste Lösung.
Auf den Hebammenblog gibt es einen schönen Artikel zu Milchstau http://www.hebammenblog.de/stillprobleme-milchstau/ inklusive Links zu genialen Quarkwickeln . http://www.hebammenblog.de/quarkwickel-bei-milchstau-eine-anleitung/ Vielleicht kann das wenigstens etwas helfen.

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Hallo Nna.

Oh je, ich drück dich mal fest. Bin gerade selbst aus nem Milchstau inkl. Fieber etc. raus.

Die Kleine hat nicht gut an mir trinken können, also haben wir die letzen Wochen gestillt, zugefüttert und abgepumpt. Mal vom Zeitfaktor abgesehen war das die totale Quälerei - für uns beide.

Als sich dann durch die Abpumperei meine Brust entzündet hat, habe ich begonnen abzustillen. Selbst meine Hebi meinte, sie könne nicht nachvollziehen, wieso die Kleine nicht mal 10 Min. durchweg saugen kann. Wie auch immer, bei mir war das abstillen der Horror, sodass ich zur FÄ bin und mir hab Medis geben lassen.

Den Milchstau haben die natürlich nicht weggemacht, aber ich habe mehrmals am Tag unter der warmen Dusche die Knubbel massiert und Milch ausgestrichen (eher rausgequetscht, verzeih das Bild, aber es waren eher Melkbewegungen mit den Fingern als streichen). Danach habe ich mich ins Bett gelegt und die von Äppelchen genannten Quarkwickel (Handtuch unterlegen, die tropfen etwas) auf meine Brüste gelegt. Die haben wirklich geholfen, was ich nie gedacht hätte... Und Ibu in rauen Mengen. 

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Bei Fragen fragen  :-)

Gute und v.a. schnelle Besserung! 

Re: Mein langer Weg zum stillen an der Brust

Hallo,

mein Kleiner hatte Probleme meine Brustwarze zu fassen bzw. er hat den Mund nicht weit genug aufgemacht und nur an der Warze genuckelt. Daher musste ich im KH abpumpen um die Brust anzuregen. Für den kleinen gab es " Mund-Feeding" per Spritze und kleinen Schlauch in den Mund. Nach drei Tagen verlangte er soviel das zur Flasche umgestellt werden musste. Ich war immernoch am abpumpen! Am vierten Tag kam dann der milcheinschuß. Wieder der Versuch den kleinen anzulegen war nur mittelmäßig erfolgreich. Ich musste weiter abpumpen. Am fünften Tag kam ich nach Hause und habe mit meiner Hebamme Besprochen wie es weiter gehen soll: Kind anlegen, gepumpte Milch per Flasche verfüttern und ggf. Noch Flasche hinterher Und zusätzlich noch weiter abpumpen. Damit waren immer 1 1/2 Stunden wie im Flug Weg. Und es gab maximal 1 bis 1 1/2 Stunden Schlaf. Dann kam jetzt vor zwei Tagen der milchfluss  so richtig in Schwung und mit der Hebamme haben wir beschlossen jetzt nur noch die Brust zu geben. Ich hatte mich schon auf eine sehr schwierige Nacht eingestellt. Aber er kam ca. alle 3 Stunden und nahm die Brust und wurde auch satt. Jetzt ist alles viel entspannter und ich kann 3 Stunden am Stück schlafen. So kann es weiter gehen! 

Das war unser langer Weg zu richtigen stillen. Zum Glück hatte ich noch keinen Milchstau!

 

viele Grüße 

sabsi 

@Anna

Guten Morgen Anna,

ich habe gerade Deinen Beitrag gesehen. Es tut mir leid, dass es Dir nicht gut geht.

Du kannst Du gerne an unsere Expertin Frau Sampaolo im Experten-Talk "Stillen" wenden. Sie kann Dir sicherlich auch Tipps geben, was Du bei Milchstau und Fieber machen kannst.

Ich wünsche Dir ganz gute Besserung.

Viele Grüße

Victoria

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Kurze Frage: was für eine Marke Pumpe hast Du? Wenn Du viel Pumpen musst würde ich mir aus meiner Erfahrung ganz stark zu einer el. medela raten. Beim ersten Milchstau hatte ich zunächst eine "russische" aus der Apotheke, bevor sie noch eine gute besorgt haben. Als ich später mal meine eigene kleine medela beim Heimatbesuch vergessen habe, hatte ich eine andere grüne Apothekenmarke. Die Unterschiede sind enorm, was Komfort und Schonung der BW angeht als auch die gewonnene Menge. Mit den anderen Marken haben sich die BW nur aufgeplustert und taten dann tagelang weh. Durch die starke Belastung waren auch wie kleine Blutergüsse in den BW entstanden. Das ist bei der guten nie passiert, egal wie weit ich aufgedreht habe.
Wenn das Kind richtig trinkt, schlägt es eh jede Pumpe. Das geht wesentlich schneller für die gleiche Menge. Ich drück die Daumen, dass auch bei Euch alles bald gut klappt. Probiere Dich erst einmal bestmöglich zu erholen. Hast Du jemanden der Dir das Kind zwischen den Stillpausen abnehmen kann, damit Du schlafen kannst? Das ist Gold wert. So fies wie mein allererster richtiger Milchstau war. Wir waren bei den Schwiegereltern und zusammen mit der Großmutter und meinem Mann haben vier Leute das Kind betüddelt während ich einfach nur pennen durfte.
Gute Besserung!

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Erstmal Gute Besserung!!! Und Ruhe ist das A und O.  Denk nicht zuviel drüber nach. Übernimm dich nicht und lass dich betüdeln und verwöhnen.... kuschel dich ins Bett mit deinem Kerlchen, den dazu is ja das Wochenbett ( übrigens 6-8 Wochen) da.

Ich war / bin immer nur kurz vorm Milchstau... Knubbel bekommt meine Maus am besten weggemapft, abpumpen war für mich eher vom nachteil, da ich zu viel Milch hab und auch noch einen starken Milchspendereflex, bei dem es richtig losspritzt, wenn Anna-Sofia mal länger als 2 std schläft.

Wärme tat mir jedenfalls besser als kühlen... denn wie mein FA meinte, durch die Kälte ziehen sich die Milchdrüsen zusammen und Milchfluss wird gehemmt. Das wäre ja fatal, dann staut sich ja nochmehr... Wärme lässt die Gefäße weiten und die Milch fließt leichter raus. Das half auch, das meine Kleine ordentlich viel trinken konnte ( dafür aber länger schläft). Oft abpumpen würde bei zu wenig Milch auch helfen, den damit teilst du deinem Körper ja mit das mehr Milch verlangt wird...

Ich bin übrigens fan der Handpumpe. Die elek. hat mir wunde Nippel bescherrt und war mir zu laaaangweilig, ich wurd schläfrig. Ich pumpe aber auch nicht tåglich ab....

Hoffe das es dir schnell besser geht und du doch noch deine Brust anbieten kannst...

Würd mich freuen von dir zu hören obs dir besser geht! Fühl dich gedrückt!!

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Danke für eure lieben Antworten. Mein Fieber ist seit Heute gesunken. Das ist schonmal wesentlich angenehmer! Knubbel habe ich jedoch noch in beiden Brüsten, wobei die Linke stärker betroffen ist.
Die Pumpe die ich Benutze habe ich von meiner Hebamme bekommen. Marke weiß ich gerade nicht. Mit der bin ich eigentlich ganz zufrieden. Sie lässt sich sanft steigern so das ich mich kurz an die "saugkraft" gewöhnen kann ohne das es weh tut.
Ich pumpe so alle 2,5 bis 3 Stunden . Leider krieg ich pro pumpvorgang momentan nur 40ml raus. Dabei brauch der kleine pro Mahlzeit doppelt so viel und ich muss leider mit prenahrung zufüttern.
Trinke stilltee und achte allgemein darauf das ich viel trinke und massiere jetzt noch mit Weleda stillöl die jeweilige Brust beim pumpen.
Ich hoffe das die Menge steigt. Wir wollen jetzt so lange Pumpen bis der milchstau komplett abgeheilt ist. Dann wird nochmal das anlegen geübt... Ziel ist immernoch das er von der Brust trinkt.
Also muss ich noch etwas durchhalten. Wenn das Stillen dann nicht mehr weh tut wäre das echt super!

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Das ist ja schon mal eine Sorge weniger, wenn Fieber weg ist. Trink viel und iss so gut du kannst damit du schön Kraft tankst.

Hoffe das du ganz schnell kleine Babyfingerchen, statt Pumpe um deine Brust hast!!! Viel Kraft bis dahin!!!

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Liebe Anna, schön, dass es dir etwas besser geht!

Ich finde es außerdem super, dass du das Thema zur Sprache gebracht hast. Ich hatte mir das auch überlegt, als ivh las, dass Mina86 z. B.  schon am Abstillen ist. Stillen ist nicht immer so einfach, wie es einem "verkauft" wird, finde ich. 

Bei mir geht/ging das auch alles nicht so problemlos.

Schon im Kreißsaal wurde ich darauf hingewiesen, dass meine Brustwarzen eine ungünstige Form zum Stillen haben und wieso ich keine Brustwarzenformer verwendet hätte. Was für n Ding? Nie gehört.

Dann habe ich auch noch Samstagmorgens entbunden und auf der Wöchnerinnen-Station sind am Wochenende keine Hebammen oder Stillberaterinnen. Die (Kinder-)Krankenschwestern haben mir in wenigen Sekunden mehr schlecht als recht gezeigt wie das mit dem Stillen ungefähr funktioniert. Dies hatte zur Folge, dass Little Pip einmal die Luft wegblieb und sie blau anlief (hab instinktiv aber gleich richtig reagiert und  war danach beim KiA und es ist alles ok), dass die Kleine nachts bis 3 Stunden an meiner Brust hing und trotzdem vor Hunger schrie (keinesfalls wird zugefüttert, oweh owei Saugverwirrung, da lassen wir doch besser das Kind hungern!) und dass meine Brustwarzen bis Montagmorgen so wund, blutig und entzündet waren, dass Stillen selbst mit dem einzigen Stillhütchen, das mir als milde Gabe zuteil wurde, extrem schmerzhaft war.

Ich dachte echt, ich pack's nicht. Ich muss zufüttern oder mein Kind verhungert.

Doch dann kameb die rettenden Engel, die Hebammen. Ich wurde angepumpt, mir wurde das Anlegen noch mal gezeigt, ich bekam passende (und nicht zu kleine) Stillhütchen und etwas für meine entzündeten Brustwarzen und außerdem Zusatznahrung für den Fall der Fälle, damit ich nicht so unter Druck stand.

Von da an wurde es immer besser. Der Milcheinschuss kam, erst mit 20ml, dann mit 50ml pro Seite, mittlerweile weiß ich gar nicht genau, wie viel ich "produzieren" kann. Es ist aber mehr als Little Pip braucht. ich muss immer etwas abpumpen, sonst wach ich nachts in nem nassen Bett auf. Im KH hatte ich eine elektrische Medela Pumpe, die war ok, zuhause dann eine manuelle, die ich nicht gut finde, weil sie leckt, und ich werd jetzt eine elektrische Avent ausprobieren.

Milchstau konnte ich so bisher verhindern.

Meine Brustwarzen heilten ab (Lanolin, Gelpads, Schwarzteebeutel, Zinnhûtchen, ich hab alles verwendet, was es gibt). Knoten kann ich ganz gut mit warmer Duschmassage, warmen Waschlappen, Handmassage und Little Pip lösen (das mit dem Babykinn Richtung Knoten habe ich noch nie gehört, bei mir klappt das auch so).

Jetzt muss ich nur noch die Stillhütchen loswerden. Davor habe ich etwas Angst, denn das Stillen ist gerade so angenehm und schmerzfrei und ich weiß halt, dass bei meiner Brustwarzenform LP immer den Piranha machen muss, aber sie mimt viel zu gern das Vögelchen und das tut dann richtig weh. Gerade beim Clusterfeeden (15 Minuten Stillen, Pennen, Stillen, Pennen, etc.), tagsüber Little Pips favorisiertes Fütterungsformat!

Ich hoffe sehr und drücke die Daumen, dass du auch noch einen Weg zum schmerzfreien Stillen findest, denn eigentlich ist Stillen toll und ich würde die Zeit mit LP nicht missen wollen. Es ist doch einfach viel intensiver und intimer als Fläschchengeben.

Alles Gute und weiterhin gute Besserung! :ROSE:

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Danke für deine Antwort... Schön zu hören dass ich auch nicht die einzige bin die mit schwerwiegenden Startschwierigkeiten zu kämpfen hat. Im Krankenhaus 2 Tage zu Hause hatte ich auch das Problem das der kleine jede Stunde trinken wollte , wodurch die Brustwarzen sehr wund waren. Schmerz führt zu Verspannung und milchstau und zu wenig Milch ... Ist irgendwie ein Teufelskreis. Ja aufgeben tu ich noch nicht ich hoffe ich kann zumindest in den nächsten Tagen an die Rechte Seite anzulegen... Ich mache das dann zusammen mit meiner Hebamme damit auch nix schief geht. Ich drück mir selbst die Daumen.

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Ich drücke Euch weiter die Daumen, dass es mit dem Stillen bald gut klappt. Es ist ja in der Tat nicht so einfach, dass alles gleich richtig klappt und das Patentrezept, dadurch für alle Mutter-Kind-Kombis klappt, gibt es leider nicht.
Ich habe gestern erst mit einer Freundin telefoniert, von der ich immer der Meinung war sie hätte sofort gut und voll gestillt. Den doch recht komplizierten Weg dahin habe ich damals als noch-nicht-Mutter gar nicht mitbekommen. Letztendlich entscheidend ist auch bei ihr liebevoll und entspannte Unterstützung gewesen. Sie hatte leider Pech mit der Hebamme, die Stress gemacht hat, der KiA war dann der nötige Entspannungspol.
Egal wer es ist, ich wünsche euch auch so eine ruhige Unterstützung!

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Hallo Anna, geht es dir besser?
Erstmal: auch hier Stillprobleme. Allerdings bis auf wunde Brustwarzen nicht in diesem Wochenbett. Bei meinem großen Sohn habe ich nach 10 Tagen abgestillt. Ich habe es nicht mehr ertragen können, so schlimme Schmerzen hatte ich. Bei Sohn 2 hatte ich eine fiebrige Brustentzündung samt Wochenflussstau. Ich konnte aber weiterstillen. Ich kann dir aber aus dieser Erfahrung sagen, dass das Verschwinden der Milch bei Fieber nicht ungewöhnlich ist. Schließlich ist es ein großer Kraftakt für den Körper.
In diesem Wochenbett quälen mich nur die Brustwarzen, aber ich glaube, wir sind auf einem guten Weg das in den a griff zu kriegen.
Ich wünsche dir, dass es dir besser geht und das Stillen Für Dich bald etwas Positives wird!

Re: Milchstau, Fieber und Sttillprobleme

Es geht bergauf! Es ist noch die linke Brust leicht betroffen, aber wir haben ihn heute das erste mal wieder angelegt. Und es fühlt sich schon wesentlich besser an. Rechts tut nix mehr weh nur links ist eben noch etwas unangenehm beim stillen, aber ich hoffe das sich das auch noch gibt. Ab heute versuche ich in also wieder anzulegen und Pumpe die linke Seite aber noch nach.
Bin echt erleichtert... Jetzt muss noch die Milch mehr werden. Werde mir morgen mal so Malzgetränke besorgen. Malzbier und Malzkaffee sollen ja helfen. Ich werde es einfach ausprobieren.
Momentan muss ich ja leider noch zufüttern wenn er nach dem stillen nicht satt wird.
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