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33 ssw und immernoch keine Hebamme

Hallo alle zusammen,

Versuche seit der 20 ssw eine Hebamme. Mitlerweile bin ich der Verzweiflung sehr nahe.Jeder sagt man brauch eine. Wie schwer es aber ist eine zu bekommen sagt Keiner.
Ich habe in meiner Umgebung und im Umkreis von 20km alle Hebammen abtelefoniert aber entweder sie Betreuen die Ortschft nicht in der ich wohne oder sie sind ausgebucht bis Mitte des Jahres.

Weis jetzt nicht mehr weiter. Braucht man unbedingt eine Hebamme oder reicht die KH-Betreuung aus.

LG Zwerg

Bisherige Antworten

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Hallo Zwerg!
Falls es dich beruhigt, ich hab auch keine Hebamme! Ich hatte auch bei meiner ersten Schwangerschaft keine! Man hat ja vor der Geburt immer wieder Kontrolltermine im KH, wo man sich mit einer Hebamme unterhalten kann!
Ich denke da reicht die Betreuung im KH aus! Aber ich will dich da absolut nicht beeinflussen, vielleicht findest du noch eine Hebamme! Machst du denn einen Geburtsvorbereitungskurs, da werden schon viele Di ge ausführlich besprochen?
Alles Liebe Marina

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Huhu..Ich habe durch den kurzfristigen Ortswechsels leider auch weder eine Hebamme,noch einen freien Platz in einem Geburtsvorbereitungskurs ergattern können und finde es auch zum :-!

macht mir auch Angst,weil jeder sagt wie wichtig dieser Kurs doch sei um die Atemtechnik etc zu erlernen aber was soll ich machen?!?

hab mich auch an die Krankenkasse gewandt aber nichts bei rausbekommen :-X

 

Lg 

jule 

 

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Hallo Jule,

Einen Vorbereitungskurs habe ich mir auch nicht mehr ergattern können. Was ich aber nicht so schlimm finde, da ich viele Mütter in meiner Umgebung habe und die mir zum größten Teil versichert haben das es zwar gut ist ihn zu besuchen aber nicht notwendig. Da die Hebammen im KH einen super wärend der Geburt begleiten.

Früher haben die Leute ihre Kinder ohne Arzt auf Stroh zur Welt gebracht, das ging schließlich auch.

LG

Früher haben die Leute ihre Kinder ohne Arzt auf Stroh zur Welt gebracht...

Früher lag die Säuglingssterblichkeit bei 20 bis 30 Prozent, heute bei unter 5 Promille (zumindest in Deutschland).

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

mal kurz einschleich

Ich kann eich aus eigener Erfahrung sagen, dass der Geburtsvorbereitungskurs nicht sooooo wichtig ist. Mich hat meine Hebamme in einen relativ späten GVK gesteckt, der knapp drei Wochen vor ET abgeschlossen gewesen wäre. Gestartet ist er gut 7 Wochen vor ET, also 5 Abende wären es gewesen. Mitgemacht hab ich einen Abend, da haben wir uns größtenteils vorgestellt und unsere Erwartungen an den Kurs besprochen. Dann kamen wie ganz kurz zur Atemtechnik, am Ende noch ein paar Entspannungsübungen.

Hatten dann am Wochenende nach dem ersten Abend meinen Freunden von dem Kurs erzählt, die dann ganz gespannt darauf waren, was denn wohl noch kommen möge, weil ich eher recht pragmatisch veranlagt bin und der Kurs... naja... Hebammen sind ja meist ein besonderer Schlag von Mensch... (weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, esoterisch veranlagt stimmt nicht ganz, aber es geht ja manchmal etwas in die Richtung).

Was ich eigentlich sagen will: ich hab die Geburt auch mit nur einem Abend GVK geschafft, das einzige, was ich mitgenommen habe, war die Atemtechnik: durch die Nase einatmen, langsam durch den Mund wieder ausatmen. Und das hätte mir die Hebamme während der Geburt sicher auch noch zeigen können.

Etwas Gutes hatte der GVK aber dennoch: man lernt andere Schwangere kennen, deren Babys dann im gleichen Alter sind. Mein Kurs hat eine WhatsApp-Gruppe gebildet (zum Glück hat die Hebi auch meine Nummer rausgerückt), und da kann man sich relativ schnell mal austauschen. Wir treffen uns einmal im Monat und unser Pekip-Kurs besteht nur aus Mädels aus dem GVK. In der Hinsicht hätte ich also einiges verpasst, aber bei der Geburt hatte ich jetzt nicht das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt.

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Huhu,

ich hab zwar eine Hebamme, war jedoch erst zweimal bei ihr und werde sie auch erst nach der Geburt meines Sohnes wiedersehen. Mir war es wichtig, dass ich jemanden für "danach" habe, Kontrolltermine lasse ich eh beim FA machen.

Ich bin ein unsicherer Mensch, wenn es um neue Situationen geht, die ich nicht planen kann. Daher bin ich froh, eine Hebamme zu haben. In meinem Umfeld haben die meisten jedoch gefragt, wofür ich den eine haben möchte und halten das für völlig überflüssig. Mir geht es auch in erster Linie um das Angebot "ich kann einen Profi fragen, wenn ich möchte". Ich denke, brauchen tut man eine Hebamme nicht unbedingt. Wofür?

Anfangs hab ich mich davon verunsichern lassen, was man so alles hört und liest, was einem geraten wird und welche Erfahrungen andere gemacht haben. Wie oft ich mir schon anhören musste, ich DARF mich AUF KEINEN FALL mehr auf den Rücken legen, wegen des Vena-cava-Syndroms und ich handle grob fahrlässig, wenn ich es trotzdem mache. Eine Person meinte sogar, ich wäre jetzt schon eine schlechte Mutter, weil mir das gemütliche Liegen wichtiger wäre als mein Kind. Völlig verrückt! Im Schlaf kann ich meine Lage auch nicht kontrollieren und ich gehe davon aus, dass die Natur auch hier gut vorgesorgt hat.. Mein Körper wird mir schon mitteilen, wenn ich anfangen soll, mich nicht mehr auf den Rücken zu legen. Bisher ist das für mich schlicht am bequemsten :-)

Fazit: Versuch dich nicht verrückt machen zu lassen und überleg dir, warum dir selbst (!) eine Hebamme so wichtig ist. Solltest du nach wie vor keine finden, kannst du alternativ schauen, wo und wie du Unterstützung einholen kannst.

Ganz liebe Grüße!

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Hallo!

Zur Hebamme muss ich sagen, bei meiner Tochter hatte ich eine. Vor allem danach war ich sehr dankbar dafür, weil ich Probleme beim Stillen hatte und ich froh war, in der Zeit die Hebamme verschiedene Sachen fragen zu können.

Geburtsvorbereitungskurs fand ich für die Katz, und mache somit jetzt auch keinen. Die angebliche "Atemtechnik" von damals fand ich bescheuert und hatte dann meine eigene angewendet, von der ich überzeugt bin, dass sie mir geholfen hat und dazu beitrug, dass es nicht so lange dauerte (6 Stunden beim ersten Kind).

Ich hoffe, du findest noch eine, da du dir ja eine wünscht!

lg afrodita

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Hallo,

danke für eure Antworten.

Eigentlich geht es mir auch um das Stillen nach der Geburt. Ich denke aber wenn ich da Probleme bekomme, bekomme ich die im KH und da muss ich ohne Hebamme 72h bleiben. Und wenn sie später kommen dann kann man bestimmt auch im KH nachfragen, was man machen kann.

LG und schönes WE

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Huhu,

ich finde meinen GVK bisher auch nicht sooooo wahnsinnig informativ, vieles liest man sich ja so mit der Zeit an (Dammmassage, Akupunktur, was steht im MuPa, etc.). Bin ja mal gespannt, was noch so an Themen kommt, bisher finde ich es auch nur schön, weil man andere Schwangere kennenlernt, die ungefähr genauso weit sind wie man selbst.

Zum Thema Nachsorge, ich habe zum Glück Recht früh gleich eine Hebamme gefunden, gar nicht so leicht in Hamburg ;-) Aber es geht auch ohne: Denn beim Infoabend im Krankenhaus kam auch das Thema Stillen auf und da gibt es eine Stillgruppe, in der man sich auch nach Entlassung gut austauschen kann. Erkundige dich doch mal, ob es so etwas auch bei dir gibt - das wäre doch eine gute Alternative zur Hebamme ;-)

LG

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Hallo du Liebe,

 

mach dir keinen Kopf. Die Krankenhäuser haben Beleghebammen die bei der Geburt dabei sind und generell danach auch die Nachsorge übernehmen (so ist es zumindest bei uns auf dem Land).

Ich hatte eigentlich bei allen 3 Kids vorher keine Hebamme und hey alle Kinder sind auf die Welt gekommen und das gut :) also mach dir keinen Kopf, das wird alles <3

 

 

Re: 33 ssw und immernoch keine Hebamme

Es gibt eine Stelle, wo man melden soll, wenn man keine Hebamme findet. Vielleicht helfen die einem auch bei der Suche. Da ich aber sehr früh dran war, habe ich keine weiteren Infos zu dem Thema.

Mir persönlich wäre eine Hebamme vor allem nach der Geburt wichtig, da die meisten Fragen und Probleme vermutlich dann aufkommen. Soweit ich weiß, zahlt das auch jede Kasse. Vielleicht fragst du bei deiner mal nach, ob sie dir jemanden vermitteln können? Wenn man z. B. keinen Facharzttermin bekommt, kann man sich doch auch von denen helfen lassen.

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