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Hilfe, mein Sohn raubt mir den letzten Nerv!

Hallo, ich habe gerade dieses Forum entdeckt und muss gleich mal was loswerden. Mein 11jähriger Sohn(ADS mit Hyperaktivität) raubt mir echt noch den letzten Nerv. Ich weiß nicht mehr, was ich mit ihm machen soll. Er ist ziemlich weit für sein Alter und hat deshalb nur ältere Freunde. Diese sind aber ein recht schlechter Umgang( rechtsradikal, Alkohol, Rauchen usw.usw.) Neuerdings bedient er sich sobald die Möglichkeit besteht an meinem Portemonaise, bis jetzt ca.100 ?, um sich bei denen wichtig zu machen. Wer kann mir Ratschläge geben, was ich noch mit ihm machen soll? Ich weiß bald nicht mehr weiter!
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Re: Hilfe, mein Sohn raubt mir den letzten Nerv!

Muss noch einen Nachsatz dazu machen. Er ist bereits in Therapie, kann aber kein Ritalin nehmen, da er "tict" und das ziemlich extrem.

Re: Hilfe, mein Sohn raubt mir den letzten Nerv!

Hallo,
ihr Problem ist schon recht tiefgreifend und daher ist es gut zu hören, daß er bereits in Therapie ist. Dennoch sollten sie ihn nochmals in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie vorstellen, da könnte eine ausführliche Diagnostik stattfinden (falls sie das noch nicht getan haben)und danach könnte dann nochmals die Art der Psychotherapie und ggf. medikamentöse Therapie geklärt werden. Sinnvoll würde mir auch eine Familientherapie und eine Erziehunsberatungsstelle erscheinen, da die Erziehung sich in ihrem Fall wahrscheinlich sehr schwierig gestaltet.
Ein Umfeldwechsel würde auch Sinn machen, ist aber schwierig durchzuziehen, auch hier täte ihnen Hilfe gut.
Wie wäre es z.B. mit der Integration in einen Sportverein oder Jugendgruppe Z.B.Pfadfinder/freiwillige Feuerwehr o.ä.?
In ihrem Alltag sollten sie einen klar strukturierten Tagesablauf sowie klare Regeln und Grenzen haben.
Seien sie konsequent. Vereinbaren sie mit ihrem Kind gemeinsam Ziele, loben sie viel erwünschtes Verhalten.
Gruß
Dr.Winckler-Schumann

Re: Hilfe, mein Sohn raubt mir den letzten Nerv!

hallo,
ich bin nicht direkt betroffen, aber mein bruder war auch so "schlimm", sodaß meine eltern nächtelang darüber grübelten, was man noch alles machen kann.
als eine sehr gute lösung empfand meine mutter einen teak-won-do verein, indem mein bruder disziplin lernte, ausgeglichener wurde und auch die konzentration besser wurde. denn all das vermittelt diese sportart. vielleicht habt ihr ja so einen verein vorort und dort läßt sich ein schnupperkurs über ein paar wochen gestalten. lieben gruß

Re: Hilfe, mein Sohn raubt mir den letzten Nerv!

Hallo, ich selbst habe auch einen Sohn der ADHS hat. Er ist auch 11 Jahre alt. Die Problematik kommt mir sehr bekannt vor und ich kann Dir da sehr gut nachfühlen. Seit knapp 1 Jahr besucht er nach der Schule eine Heilpädagische Tagesstätte. Dort ißt er zu Mittag, macht Hausaufgaben und gemeinsame Aktivitäten mit anderen Kindern aus der Gruppe. Zu dem finden regelmäßige psychologische Gespräche mit ihm statt. 1 x wöchentlich geht er nun auch zur Motopädagogin. Fortschritte sind zwar schleppend, aber es ist trotzdem eine große Hilfe. Vielleicht kann Du Dich beim Jugendamt in Eurem Heimatort erkundigen, ob solch eine Maßnahme angebracht und hilfreich wäre. Vielleicht konnt ich Dir etwas helfen. LG M.
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