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Die besten Tipps

Urlaub mit Baby: Wohin soll es gehen?

Damit der Urlaub mit Baby und Familie zur schönsten Zeit im Jahr wird, ist ein wenig Vorbereitung hilfreich. Gerade frisch gebackene Eltern, die zum ersten Mal mit ihrem Baby in den Urlaub fahren, sind häufig unsicher, ob sie an alles gedacht haben.

Urlaub mit Baby: Wohin soll es gehen?
Planschen, faulenzen, kuscheln: Damit der Urlaub mit Baby entspannt wird, ist ein wenig Vorbereitung hilfreich.
© GettyImages/Vesnaandjic

Dabei ist alles halb so wild: Wir haben daher die wichtigsten Punkte für den gelungenen Urlaub mit Baby zusammengefasst.

Artikelinhalte auf einen Blick:

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Urlaub mit Baby: Worauf achten?

Damit der Urlaub mit Baby für alle Beteiligten erholsam wird, ist eine gute Vorbereitung wichtig. Beginnen Sie am besten sobald wie möglich mit der Erstellung einer Liste über alles, was noch zu erledigen ist: Wer kümmert sich in Ihrer Abwesenheit um Briefkasten, Blumen und Co.? Brauchen Sie noch einen Kinderreisepass? Und vor allem: Was muss mit? Die Packliste gehört wohl den wichtigsten Vorbereitungen für den Urlaub mit Baby. So können Sie in Ruhe alles notieren, was Ihnen nach und nach einfällt und später einfach die Packliste abhaken.

Grundsätzlich gilt: Sie können mit Ihrem Baby theoretisch schon kurz nach der Geburt in den Urlaub fahren. Die wenigsten Eltern werden sich aber wohl dafür entscheiden, sondern eher noch bis zum dritten oder besser sechsten Lebensmonat warten. Ihr Baby hat dann schon eine gewisse Routine, kann den Kopf schon halten und mit etwas Unterstützung vielleicht schon sitzen, was vieles erleichtert.

Urlaub mit Baby: Wohin soll es hingehen?

Ob Campingurlaub in den Bergen, Fahrradfahren im Anhänger um die Seenlandschaft oder der gute alte Strandurlaub, die meisten Reiseziele eignen sich auch für den Urlaub mit Baby, wenn Sie dabei einiges beachten. Allzu abenteuerlich darf es dabei selbstverständlich nicht zugehen, denn mit Urlaub haben Familien mit Baby einfach andere Bedürfnisse. Wickelmöglichkeiten, Rückzug zum Stillen (nicht in allen Ländern in der Öffentlichkeit gern gesehen) oder regelmäßige Zubereitungsmöglichkeit für das Fläschchen sind elementare Grundbedürfnisse junger Familien mit Baby – auch im Urlaub.

Kein Wunder, dass sich der Strandurlaub immer noch allergrößter Beliebtheit erfreut. Viele Eltern bevorzugen das eigene Apartment oder das eigene Ferienhaus, um die Zeit mit Baby ohne viel Hektik genießen zu können. Aber auch familienfreundliche Hotels sind beliebt. Manche bieten neben Kinderbetreuung und -animation für Kinder auch einen Babysitterservice an.

Ist das Baby gesund, gibt es aber erst einmal keine Einwände auch gegen "exotische" Reiseziele. Es kommt sehr darauf an, was sich die Eltern zutrauen und was sie vom Urlaub erwarten. Erfahrene Globetrotter trauen sich mit ihrem Baby vielleicht in den abenteuerlichen Strandurlaub mit Baby in Brasilien, andere wünschen sich Erholung vom stressigen Alltag mit möglichst viel Komfort oder Abgeschiedenheit. Worauf immer Ihre Wahl fällt: Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung ab, in die Ihr Baby mit eingeschlossen ist.

Eine kurze Umfrage in unserer Redaktion ergab übrigens folgende "strandige" empfehlenswerte Ziele für den Urlaub mit Baby:

  • Schweden und Dänemark
  • Nord-/Ostsee generell
  • Mallorca
  • Kanaren
  • Toskana
  • Kroatien
  • Griechenland
  • Kalifornien

Aber auch Bayern und Österreich waren dabei. Der Vorteil: Oft ist das Klima etwas milder und man kann den Urlaub mit Baby durchaus mit Urlaub auf dem Bauerhof verbinden.

Man sieht – wohin der Urlaub mit Baby einen führt, ist unterschiedlich und Geschmacks- sowie Budgetsache. Das Wichtigste sind aber auch hier Erholung und eine schöne Zeit mit der Familie!

Kinderreisepass ist für Reisen ins Ausland Pflicht

Bereits ab der Geburt benötigt Ihr Baby einen Kinderreisepass, wenn Sie zusammen ins Ausland reisen möchten. Die Gültigkeit dieses Ausweisdokuments beträgt für Kinder unter 12 Jahren seit dem 1. Januar 2021 nur ein Jahr, der Kinderreisepass muss also jährlich erneuert werden. Da Babys und kleine Kinder schnell wachsen und sich ihr Aussehen gerade in den ersten Lebensjahren rasant verändert, macht das durchaus Sinn.

Die gute Nachricht, wenn Ihnen die Sache mit dem Kinderreisepass erst kurz vor Abreise einfällt: Er wird sofort ausgestellt und ausgehändigt. Sie benötigen lediglich ein biometrisches Passbild Ihres Babys. Erst ab dem 12. Lebensjahr erhält Ihr Kind einen ganz normalen Reisepass. Bei diesem sollten Sie mit einiger Vorlaufzeit rechnen.

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Urlaub mit Baby: Lieber bei moderaten Temperaturen

Wen es mit Baby und Kleinkind in südliche Gefilde zieht, der verreist oft bereits im Frühjahr oder im Herbst. Urlaubsorte sind in der Vor- und Nachsaison oft nicht so überlaufen. Vor allem aber vermeidet man extreme Hitze. Unter der leiden Babys und Kinder nämlich mehr als Erwachsene, weil ihre Temperaturregulierung noch nicht richtig funktioniert.

Ist es draußen besonders warm, orientieren Sie sich einfach an den Einheimischen und machen Sie eine Siesta, am besten drinnen. Ein ausgedehntes Mittagsschläfchen ist darüber hinaus nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Großen im Urlaub äußerst erholsam. 

15 coole Tipps: So schützen Sie Ihr Baby vor der Hitze!

Eine gute Alternative sind Nord- und Ostsee, nicht erst seit Corona. Viele Orte und Inseln im Norden sind darüber hinaus ausgesprochen familienfreundlich. Dänemark, Schweden und sogar Norwegen werden bei Familien immer beliebter.

Nur der Wind, der macht den kleinen Gästen oft zu schaffen. Achten Sie daher auf guten Ohrenschutz. Auch ein (leichtes) Mützchen kann zu Beginn helfen. Dafür muss man übrigens nicht in Deutschland bleiben.

Sonnenschutz ist im Urlaub mit Baby wichtig

Das A und O ist natürlich ein ausreichender Sonnenschutz – und zwar für die ganze Familie. Die UV-Strahlung ist umso höher, je näher man sich am Äquator befindet. Außerdem können Wasser und ein heller Sandstrand die Sonne zusätzlich reflektieren. Auch im Wasser oder im Schatten ist man nicht ganz vor der UV-Strahlung gefeit: Bis zu 40 Prozent des Sonnenlichts dringen noch einen Meter unter die Wasseroberfläche, bis zu 50 Prozent UV-Strahlung erreicht uns noch im Schatten.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob vor Ort Schirme oder andere Schattenspender vorhanden sind, empfiehlt es sich, einen eigenen Sonnenschirm oder eine Strandmuschel mitzunehmen oder vor Ort zu kaufen. Auch Sonnenschutz für den Kinderwagen sollte unbedingt dabei sein.

Ein Hütchen zur Bedeckung von Kopf und Nacken sowie leichte Bekleidung zur Bedeckung empfindlicher Babyhaut sind ebenfalls ratsam, damit der Urlaub mit Baby ohne Sonnenbrand verläuft. Sonnencreme ist aufgrund ihrer vielen wirksamen Inhaltsstoffe eigentlich nicht oder nur eingeschränkt (mineralische UV-Filter verwenden!) empfehlenswert für Babys in den ersten zwölf Lebensmonaten. Bleiben Sie mit Ihrem Baby bitte konsequent im Schatten.

Sonnenschutz fürs Baby

Urlaub mit Baby am Meer

Der wichtigste Grund für den Urlaub mit Baby ist häufig das Meer. Während Erwachsene und ältere Kinder sich gern im kalten Meerwasser abkühlen, reagieren Babys durchaus empfindlich auf die Kälte. Denn Babys mögen eigentlich auch im Sommer eine angenehme Badetemperatur von 36 bis 38 Grad Celsius. Für das Babyschwimmen wird eine Mindesttemperatur von 32 Grad Celsius empfohlen.

Mit Schwimmflügeln und/oder Schwimmweste präpariert, mit Mütze und am besten in langer Schwimmkleidung können Babys zum Planschen ins Wasser gehalten werden. Die meisten Familien bevorzugen jedoch mit Baby das gemeinsame Planschen im Pool. Auch hier gilt: Nur mit Schwimmflügeln und/oder Schwimmweste und ausreichend vor der Sonne geschützt gemeinsam ins Wasser gehen. Babys und Kinder dürfen niemals unbeaufsichtigt im oder am Wasser spielen.

Wichtig: Spätestens zu Hause wieder Babys empfindliche Haut mit Klarwasser von Meersalz oder Chlor reinigen.

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Mit Baby im Urlaub: Am Strand spielen

Babys lieben das Spielen am Strand, vor allem mit Schaufel und Förmchen. "Baggerwerkzeug" sollte daher unbedingt mit an den Strand. Sand an sich ist übrigens nicht giftig. Wenn ein Baby Sand isst oder verschluckt, ist das nicht gefährlich, solange die Luftröhre frei bleibt. Normalerweise wird ein Baby, das Sand in den Mund bekommt, diesen direkt wieder ausspucken oder aushusten. Die Eltern können ihm helfen, indem sie ihrem Baby etwas Wasser zum Spülen beziehungsweise Schlucken anbieten.

Gerät Sand in die Augen, sollten Sie diese sofort mit Wasser aus der Trinkflasche (keinesfalls mit Meerwasser) gut spülen.

Wichtig: Der Strand in der unmittelbaren Umgebung des Babys sollte abgesucht werden, da sich im Sand unerwünschte Gegenstände wie Steine, Müll, Zigarettenstummel oder sogar Glasscherben befinden können.

Auch für einen adäquaten Sonnenschutz sollte am Strand mindestens in Form eines Sonnenschirms oder einer Strandmuschel gesorgt sein. Wichtig: Da UV-Strahlung auch im Schatten wirkt, sind Sonnenkleidung mit UV-Schutz, Hütchen und ggf. Sonnencreme auch hier empfehlenswert.

Meiden Sie die intensive Mittagssonne und halten Sie sich in dieser Zeit lieber drinnen auf. Am späten Nachmittag ist eine schöne Zeit, um mit dem Baby an den Strand zu gehen. Die Sonne steht schon etwas tiefer und es ist häufig auch nicht etwas leerer.

Bringen Sie am besten auch immer ausreichend zu Trinken und je nach Alter Ihres Babys Snacks mit. Das gastronomische Angebot von Strandbars und -cafés ist nicht immer so babygerecht.

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Badeurlaub mit Baby: Checkliste

So ein Urlaub mit Baby erfordert umfangreiche Planung, vor allem, wenn es an den Strand und ins Wasser geht. Was muss alles mit an den Strand und sollte daher in die Strandtasche fürs Baby gepackt werden?

Checkliste als PDF runterladen 

Sonnenschutz

  • Sonnenschutzcreme oder -lotion speziell für Babys ab einem Jahr, gerne auch mit mineralischem Filter und auf jeden Fall mit hohem Lichtschutzfaktor (Sonnenöl ist für Babys nicht geeignet)
  • Sonnenhut oder Sonnenmütze mit breiter Krempe oder speziellem Nackenschutz
  • eventuell lange Sonnenschutzkleidung
  • Strandschirm oder Strandmuschel für den Sonnenschutz am Strand
  • eventuell extra Windschutz
  • leichtes Tuch zum Abdecken des Babys im Kinderwagen
  • eventuell Sonnenbrille für Babys

Zum Spielen und Baden

  • Schwimmflügel oder Schwimmweste
  • lange Sonnenschutzkleidung für das Baden im Wasser
  • Sandspielzeug, zum Beispiel Förmchen, Schaufel, Eimerchen
  • eventuell Luftmatratze
  • eventuell eigenes Planschbecken für den Strand

Verpflegung und Pflege

  • ausreichend Flüssigkeit für Eltern und Baby
  • Snacks in Form von Obst- und Gemüsestückchen oder Babynahrung
  • Kühltasche zum Aufbewahren der Getränke und Lebensmittel
  • Ersatzwindel(n)
  • eventuell Schwimmwindel(n)
  • Kleidung zum Wechseln für das Baby

Hier einige Tipps, die bei der Strandurlaubsplanung mit Baby helfen können:

  • Wem die medizinische Versorgung vor Ort wichtig ist, verzichtet besser auf allzu exotische Reiseziele mit dem Baby.
  • Mittlerweile gibt es viele Resorts, die sich auf Urlaub für Familien spezialisiert haben. Am besten vorher nachfragen, ob es eine Betreuung für unter-2-Jährige gibt.
  • Allzu große Hitze und Luftfeuchtigkeit sind anstrengend für das Baby. Temperaturen in der Vor- und Nachsaison eignen sich meist besser.
  • Wer Urlaub im Ferienhaus machen möchte, erkundigt sich vorher, wo und wie man vor Ort einkaufen kann.
  • Spezielle Babynahrung und Medikamente sollten immer von zu Hause mitgenommen werden.
Sonnenstich: Was tun?
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