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Kontaktblutung

Unter Kontaktblutung wird eine spontane, vaginale Blutung verstanden, bei der es sich nicht um die reguläre Menstruationsblutung handelt. Sie kann durch Geschlechtsverkehr oder andere mechanische Reizungen verursacht werden. In der Schwangerschaft tritt sie häufiger auf.

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Eine einmalige kurze Kontaktblutung nach dem Geschlechtsverkehr ist meistens harmlos
© iStock.com/GeorgeRudy

Stärke und Dauer einer Kontaktblutung

Eine Kontaktblutung macht sich in Form einer leichten Blutung im Vaginalschleim bemerkbar, die in der Regel nur von kurzer Dauer ist. Bei starken, lang anhaltenden Blutungen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Ursachen einer Kontaktblutung:

Als Auslöser für eine Kontaktblutung kommen zum Beispiel infrage:

  • Kontaktblutung durch Geschlechtsverkehr
  • Kontaktblutung durch vaginale Untersuchungen
  • Kontaktblutung durch Einsetzen der Spirale

Meist stecken ungefährliche Ursachen hinter dieser Art der Zwischenblutung: Zum Beispiel, wenn ein harmlos verletztes Blutgefäß der Grund für die Blutung ist.

Auch bei einer Ektopie, bei der sich die Gebärmutterschleimhaut aus dem Muttermund gewölbt hat, ist eine Kontaktblutung bei den genannten Auslösern nicht selten.

Es können in einigen Fällen auch weitere Ursachen für Kontaktblutungen verantwortlich sein. Dazu zählen unter anderem:

Kontaktblutung nach Geschlechtsverkehr

Insbesondere nach dem Geschlechtsverkehr kann eine Kontaktblutung bemerkt werden. Eine einmalige, leichte Blutung ist in der Regel nharmlos. Sollte die Kontaktblutung wiederholt nach dem Geschlechtsverkehr auftreten, ist es ratsam, dies mit dem Frauenarzt zu besprechen. Er kann der Ursache auf den Grund gehen.

Kontaktblutung in der Schwangerschaft

Auch in der Schwangerschaft kann eine Kontaktblutung beim Geschlechtsverkehr oder bei einer medizinischen Untersuchung hervorgerufen werden. In der Schwangerschaft ist die Gebärmutter besonders gut durchblutet – der Muttermund ist dadurch empfindlicher und reagiert auf die Berührungen. Deshalb tritt eine solche Kontaktblutung in der Schwangerschaft nicht selten nach einer Vorsorgeuntersuchung oder nach dem Sex auf, ist aber meist harmlos und kein Anlass zur Beunruhigung. Dennoch sollten Sie Ihrem Arzt jede Blutung in der Schwangerschaft mitteilen. Bei starken mit Schmerzen verbundenen Blutungen ist umgehend ein Arzt aufzusuchen oder der Notarzt zu verständigen.

Kontaktblutung und Krebs

Kontaktblutungen können in Zusammenhang mit anderen Beschwerden ein Symptom für Gebärmutterhalskrebs sein. Die Deutsche Krebshilfe empfiehlt deshalb Frauen, die neben den Kontaktblutungen auch unter anderen Anzeichen wie Zwischenblutungen und blutigem oder fleischfarbenem Ausfluss außerhalb der Monatsregel, Schleimabsonderungen und unangenehmen Gerüchen aus der Scheide sowie unerklärlicher Gewichtsabnahme leiden, dies ärztlich abklären zu lassen.

Kontaktblutung und andere Erkrankungen

Im Zusammenhang mit anderen, für das jeweilige Krankheitsbild entscheidenden Symptomen, können auch vaginale Infektionen wie Hefepilze (verbunden mit Juckreiz, Rötungen, Schwellungen) oder Chlamydien (in Verbindung mit eitrig-gelben, klebrigem Ausfluss) als Ursache für das Auslösen von Kontaktblutungen verantwortlich sein.

Kontaktblutung: Wann zum Arzt?

Bei Blutungen ist eine genaue Diagnose vom Arzt immer wichtig. Nur er kann feststellen können, ob es sich um eine ungefährliche Beschwerde handelt. Treten Kontaktblutungen wiederholt, in der Schwangerschaft oder zusammen mit anderen Beschwerden auf, sollte der Arzt um Rat gebeten werden.

Behandlung einer Kontaktblutung

Seltene, harmlose Kontaktblutungen nach dem Geschlechtsverkehr oder nach einer vaginalen Untersuchung bedürfen keiner Behandlung. Stecken andere Ursachen dahinter, müssen geeignete Therapien eingeleitet werden. Deshalb ist es wichtig, Beschwerden grundsätzlich mit dem Arzt zu besprechen.

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