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Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Guten morgen meine lieben Mitkugelnden,

ich hätte da mal ein paar Fragen an euch. Ich bin nun schon bei 37+3, d.h. Endspurt. Einerseits freue ich mich natürlich unendlich meinen Kleinen endlich im Arm halten zu können. Aber unter Umständen kann es ja doch noch ein harter und vorallem unbekannter Weg werden. Ich mache mir immer mehr Gedanken über die ersten Wehen, Anzeichen und was dann alles mit meinem Körper so passiert. Vor der SS hatte ich einen recht empfindlichen Magen, mit der SS war das einfach vorbei[:-}. Aber wie reagiert mein Magen auf die Wehen und vorallem auch auf die Geburt? Oder sonst welche Funktionen meines Körpers, setzen einfach welche aus?? :-X 

Vielleicht haben die, die schon Mutti sind, Tipss, ob ich etwas im Vorfeld tun kann oder muss ich einfach alles geschehen lassen?

Was habt ihr evtl. noch für Ängste oder Bedenken?

Bis vor Kurzem war ich echt noch die Ruhe selbst, aber langsam zucke ich bei jedem Ziehen, Zwicken zusammen%)

Habt noch einen schönen Sonntag, wenn auch etwas stürmisch

LG Jusch

Bisherige Antworten

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Hey guten morgen:)

Ich kann dich verstehen. Über die Geburt mach ich mir zwar keinen Kopf weil ich schon bei zähligen Geburten dabei war auch Kaiserschnitte das komplette Programm.. Aber worüber ich mir Gedanken mach ist die eventuelle Wochenbettdepression. Meine Cousine hat das ganz schlimm das sie sogar in der ersten zeit den kleinen wieder weggeben wollte:(

Und jetzt vor zwei Wochen hat ne Freundin entbunden die weiß auch nicht wo oben und unten ist...

Und da ich auch so'n kleines sensibelchen bin, denk ich mal das es an mir auch nicht einfach so spurlos vorbei geht...

Tipps hab ich leider auch keine...

Aber mit deinen Ängsten bist du nicht alleine...

*einschleich*

Hallo Jusch

Es ist ganz normal dass du dir Gedanken machst.
Ich habe 3 Kinder und bei jedem war die Geburt etwas anders.
Was ich dir sagen kann ist, dass dein Körper eigentlich genau weiß was er tut :-D
Du musst dich drauf einlassen und “mitarbeiten“.
Bei meiner ersten hab ich in der Eröffnungsphase auch gebrochen, allerdings kann ich im Nachhinein sagen, dass ich mich nicht richtig auf die Geburt eingelassen habe.
Ich war nervös weil mein Mann nicht dabei war. Ich hatte nichts mehr essen und trinken können und übermüdet war ich auch....und ich habe nicht richtig geatmet bzw bei Wehenschmerz sogar die Luft angehalten was total falsch war und dachte im liegen wärs besser. Endete mit einer PDA die für mich total furchtbar war, weil ich NICHTS spürte und mein Instinkt ausgeschaltet war...(merkte nicht wann und wie ich pressen sollte/musste) für mich “ganz schlimm“ gewesen.
Beim zweiten wars dann ganz anders, ich merkte dass was anders war als mein Darm anfing sich zu leeren (war gefühlte 10x auf Toilette), ich atmete IN die Wehen, ich stand oder lief (bewegte mich einfach) ließ die Schwerkraft helfen....der MuMu öffnete sich dadurch gut und dann ging alles ganz schnell und ohne Schmerzmittel - ich wusste WAS ich WANN tun musste.ganz anders als beim ersten und entspannter weil ich nich alleine war.
Und beim dritten dann sowieso ;-D

Wie es ist wenn es mit einem Blasensprung/riss anfängt weiß ich allerdings nicht, das hatte ich nie.

Ich wünsche Dir ALLES GUTE! Vertrau auf dich und dein Baby, du machst das schon!

Lg

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Liebe Jusch!

Ich kann verstehen, dass du dir Gedanken machst. Ich selber war noch nicht an dem Punkt, da meine kleine ja so früh zur Welt kam. Ich bin also so da reingestolpert. Aber vielleicht nehmen dir meine Erfahrungen ein paar bedenken ;)

Ich habe zu Anfang zb gar nicht registriert, das das jetzt wirklich Wehen sind. Ich habe lange gedacht, dass es Verdauungsschmerzen sind, da ich hochdosiert Eisen nehmen musst und deswegen ein paar Tage nicht auf Klo war o.O
Erst in der Nacht merkte ich dass die Schmerzen Intervallartig wurden und da kam mir das erste mal der Gedanke dass es Wehen sein könnten. Da kamen sie dann sogar schon alle 4-5 Minuten. Man hat also auch ein bisschen Zeit ins Krankenhaus zu fahren. Wenn du dir unsicher bist und schmerzen hast, fahr lieber einmal zu viel in die Klinik. Da ist nichts dabei :)
Wenn mich jetzt jemand fragt wie die Geburt war, frage ich immer zurück: willst du die „es is Hölle“ oder die „es ist das schönste was eine Frau erleben kann“ Version. Stimmen tut beides, so paradox das klingt.
Sicher ist das von Frau zu Frau auch verschieden. Ich finde Wehen kann man nicht beschreiben. Sowas habe ich vorher noch nie gespürt und es in keinem Fall vergleichbar mit heftigen Bauchschmerzen oder Krämpfen. Es ist völlig anders. Und mit der richtigen Technik aushaltbar. Die Technik macht die Hebamme auch nochmal vor, also keine Sorge falls du keinen Vorbereitungskurs gemacht hast (so wie ich).
Sobald das Baby da ist, sind alle Schmerzen schlagartig weg und vergessen. Das ist wirklich so. Man erinnert sich an den Schmerz, aber der ist so egal :)

Lass dich einfach auf die Situation ein. Du kannst es vorher nicht planen was passiert. Ich dachte auch, ich würde gern herumlaufen oder auf dem Ball sitzen oder oder. Letztendlich habe ich nichts davon gemacht. Auf der Seite liegen war für mich die angenehmste Haltung. Dein Körper und dein Gefühl werden dir sagen was für dich das beste ist. Vertrau einfach darauf.
Ich habe auch einmal gebrochen während der Geburt. Das kennen die Hebammen aber auch und legen Tüten bereit. In der Situation ist einem auch nichts peinlich :D

Durch die Frühgeburt hatte ich keine Gelegenheit Vorkehrungen zu treffen. Falls ich es noch vor mir hätte, würde ich mir etwas zu trinken einpacken und etwas süßes :D

Genieße die letzten Züge der Schwangerschaft :) bald hälst du ein kleines Wunder im Arm!

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Huhu,

aus meiner Erfahrung kann ich als erstes den Spruch einer Hebamme zitieren: Eine Geburt kann man nicht verpassen. :-D Also bei jedem Ziehen und Zwicken musst du nicht zusammenzucken, denn gerade beim ersten Kind dauert es meist viele Stunden von der ersten Wehe bis zur Geburt. Bei meinem Ältesten hat es 2 Tage gedauert, in denen die Wehen auch immer mal wieder verschwanden und dann zurück kamen. Auch das ist normal, wenngleich natürlich nicht so dolle für die werdende Mutter. ;-)

Auch nach einem Blasensprung (hatte ich bei meinem Kleinen) ist keine Panik angesagt, denn allein das Öffnen des Muttermundes dauert beim ersten Kind meist trotzdem recht lange bzw. müssen dann ja erstmal die Wehen wirklich einsetzen. 

Insofern kannst du ganz beruhigt sein, denn jedes Zwicken und Zwacken bringt dich vielleicht der Geburt näher, ist aber lange noch kein Anzeichen dafür, dass es kurz darauf richtig losgeht. 

Wenn du regelmäßige Wehen bekommst, warte also erstmal ganz entspannt ab. Ich fand Bewegung dann immer am besten, da rutscht das Kind auch besser ins Becken. Irgendwann kommen die Wehen dann so heftig oder in kürzeren Abständen, dass du schon selbst merkst es wäre besser ins KH zu fahren. 

Lass dich einfach darauf ein, es gibt sowieso keinen perfekten Tipp für die Geburt, weil jede Geburt ganz anders ist. Geholfen hat mir immer Treppen steigen, Laufen und Becken kreisen bis der MuMu vollständig eröffnet ist. Durch die Presswehen wirst du eh von Hebamme und Arzt geleitet, die sagen dir schon, was du machen musst. Insofern mach dir keine Sorgen, Generationen von Frauen haben schon vor uns Kinder bekommen. ;-)

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Hallo Jusch,

auch für mich ist es etwas ganz anderes dieses mal. Bei den Zwillingen war ich auch noch nicht bereit und habe nicht gedacht das es so zeitig los geht. Ich wollte doch mind. die 37. Woche erreichen. Tja da habe ich leider die Rechnung ohne meine Tochter gemacht, sie löste den Blasensprung aus. Damit sollte man auch gleich, aber nicht überstürzt in die Klinik, weil ja nun Bakterien eintreten können. Da hatte ich auch eine Beleghebamme, was ich hier total vermisse. Damals hatte mein Mann auch nur einen Arbeitsweg von nicht einmal 5 min mit dem Auto und war dann gleich da. Ich war die Ruhe selber, hatte ja vorher meine Hebi angerufen, die gleich vorbei kam. Maein Mann konnte noch duschen und dann sind wir zusammen in die Klinik gefahren, die Hebi hat mich schon telefonisch angemeldet, damit sie sich auf Zwillinge einstellen können. Die Wehen haben erst so ca. 4 h später angefangen, somit wurde ich nach den Aufnahmeuntersuchungen erst einmal in ein Zimmer auf Station gebracht und die Hebi und mein Mann sind noch einmal nach Hause zum schlafen. Habe sie dann angerufen, als es doller wurde. Haben uns dann im Kreißsaal getroffen. Die Wehen habe ich eher hinten bzw. an den Seiten gemerkt, war in der Wann zur Entspannung, aber da wurden die Wehen weniger. Was ich aber ganz gut fand war mich auf dem Ball mit den Armen ab zu stützen, mein Mann musste dann immer wenn eine Wehe kam am Rücken drücken oder massieren, das tat mir recht gut, auch wenn ich zu der Zeit schon eine PDA hatte, sie war nicht so hoch dosiert engestellt. Bei Zwillingen bekommt man ganz schnell eine PDA, da man so im Notfall schnell in den OP kann. Leider ging es mit den Wehen nicht so recht vorwerts, sie waren zu schwach um den Muttermund zu eröffnen, habe es nur auf 6-7 cm geschafft, nach fast 21h. Da mitlerweile die Herztöne vom 2. Kind immer öfter runter gingen wurde dann recht schnell der Kaiserschnitt geplant und ich einfach ein Raum weiter in den OP geschoben. Da wurde dann die PDA Dosis erhöht und alles ging ganz schnell.

Nun mach ich mir aber auch meine Gedanken, da mein Mann nun knapp 25 min Fahrtzeit zur Arbeit hat und ich gleichzeitig die Mama einer Freundin bescheid geben muss, wegen den Zwillingen und meiner Mutter, die aber 2 Stunden Fahrtzeit hat um her zu kommen. Sie löst dann die Mama meiner Freundin ab und passt dann auf die Zwillinge auf. Muss ganz schön organisiert werden. Leider hat mein Mann nur einen sehr schlechten Handyempfang auf Arbeit und wenn es am Abend los geht, dann sitzt dort auch keiner mehr an der Rezeption, wenn ich ihn nicht erreiche, dann muss ich die 112 wählen. Also auch ne recht blöde Situation. Ins KH fahren wir auch knapp 30 min und da es ja beim zweiten mal schneller gehen soll ist das mit der Fahrtzeit von meinem Mann und zur Klinik schon echt eine Herrausforderung. So hoffe ich das alles normal geht, hatte bei den Zwillingen auch eine körperliche Totalentleerung, dh. Spucken und Durchfall, aber so bereitet sich manchmal der Körper auf die Geburt vor. Mal sehen ob es mir dieses mal auch so ergeht. Vor einer PDA habe ich auch keine Angst, möchte aber gerne mal die Wanne probieren, fand eine Freundin ganz toll, muss aber nicht auf mich treffen. Stehe aber jeder Idee der Hebamme offen gegenüber, denn die hat meist ein Gespür dafür was einem gut tun kann.

Also wie du siehst machen sich alle so ihre Gedanken, ob sie schon Kinder haben oder nicht. Jetzt wo der Sturm hier so tobte habe ich auch gehofft das es nicht los geht, da ich nicht gewusst hätte ob man in die Klinik kommt. Naja das hätten wir ja nun überstanden. Nun heißt es wirklich nur noch warten und hoffen das alles klappt.

So nun wünsche ich dir auch noch alles Gute für die restliche Schwangerschaft.

Katja

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Guten Morgen,

Wow, vielen vielen Lieben Dank für eure ausfühlichen Nachrichten!:ROSE:

@marina: oO Wochenbettdepression, das ist wieder eines der Themen, da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht %) Aber ich kann deine Sorge verstehen. Das wäre tatsächlich gar nicht schön und schrecklich! Ich wünsche dir, dass du trotz sensibelchen, alles gut meisterst!! :KISSING:

@Marwen: danke für deinen Erfahrungsbericht.:THUMBS UP: Das mit der PDA, das leutet wirklich ein. Abgesehen davon, dass ich eh schiss vor dieser Nadel im Rücken habe, sind deine Erfahrungen noch ein Argument, warum ich keine PDA haben möchte! Die Hebamme hat auch immer wieder gesagt, ihr müsst auf euch die Geburt und alles andere einlassen und das geht ja wirlich nur, wenn man sich keine Gedanken macht, was die anderen über einen denken, wenn man spuckt oder sonstige Entleerungen während der Geburt durchmacht. Vielleicht sollte ich meinen Mann dann noch vorsichtshalber vorwarnen:-[ Danke dir!!:KISSING:

@axy: auch dir vielen Dank :ROSE:was Süßes bzw. bei meiner SS-Diabetes habe ich Nüsse bereits in der Tasche :THUMBS UP:Ich glaube, das Problem ist wirklich, dass man den ganzen Ablauf einer SS, einer Geburt etc. nicht planen kann. Daher muss ich wirklich lernen, das auf mich zukommen zu lassen und mich daruf einlassen! Noch habe ich im Kopf, ich möchte zur Entspannung in die Wanne im KKH, aber ich schätze das mache ich eh nicht:-D Aber warten wir es ab. Beim Step Kurs für Schwangere sitze ich liebend gern auf diesem Gymnastikball, vielleicht kommt der in Frage, wenn die einen haben! Und dass es sowohl die Hölle als aich das Schönste ist, glaube ich dir aufs Wort!! Ich wünsche dir mit deinem Nachwuchs weiterhin alles gute!!

@samiral: :ROSE:auch dir vielen Dank für deine bisherigen Erfahrungen! ich merke schon, ich muss mich einfach :-D drauf einlassen. ISt ja gar kein Problem :-DIch glaube auch, in dem Moment wo ich in der Klinik bin, bin ich auch wieder entspannter, denn da sind Menschen, dir mir Anleitungen geben können, aber hier zu Hause ist keiner.... Das ist vielleicht ehre die Angst. Aber auch du sagst, ich kann es nicht verpassen, das ist shconmal gut ;-) Manchmal hilft mir der Gedanke an Bekannte, dass sie bereits 4 Kinder zur Welt gebracht hat, und wenn die das geschafft hat, dann muss ich das ja wohl mit links schaffen;-)

@mehlfee: :ROSE:Vielen Dank auc an dich! Oh je, der Arbeitsweg meines Mannes ist sogar eher 60-70 Minuten.... Daher muss ich das evtl.auch noch einkalkulieren, wenn ich mir überlege, es geht los oder auch nicht. Bei Zwillingen ist es ja meist eh nochmal was anderes. Aber dann doch zum Kaiserschnitt überzugehen ist glaub ich auch hart! Aber das hast du ja auch gut überstanden! Für jetzt wird es für dich natürlich wirklich ne Herausforderung wegen der Betreuung der Zwillinge. Das könnte ich mir ga rnicht vorstellen, in meinem jetztigen Zustand noch ein Kind hier rumlaufen zu haben und das Kind dann auch noch schnell irgendwo unterbringen zu müssen, wenn wir ins KKH müssen.. man man man... Aber ich denke auch, ich werde auch jeder Idee der Hebamme im KKH offen gegenüber stehen, sie hat schließlich die Erfahrung!! Dir auch noch eine schöne, entspannte Zeit.

 

Jetzt nochmal an euch alle, vielen Dank!!:ROSE: IHr seid die Besten:KISSING: Wahnsinn, wie viel neue Eindrücke oder Gedanken ich jetzt bekommen habe, aber ich bin auch wirklich beruhigter! Also, mein Beitrag/meine Fragen an euch haben sich gelohnt!!!:KISSING::KISSING:

Wünsche euch allen schönen Brückentag! Das Wetter hier in OWL zeigt sich gerade von der besten Seite! Sonne!

 

LG Jusch, die sich jetzt der Strapaze des duschens hingibt (duschen ist wirklich anstrengend geworden :-D)

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Ich schleiche mich auch mal ein.

Es ist wirklich hilfreich, wenn Du einfach versuchst alles auf dich zukommen zu lassen und ganz bei Dir selbst zu sein. Ich finde es toll dass Du Dich damit auseinander setzt.

Viele tolle Tipps, Beispiele und Hinweise hast Du ja schon bekommen. In unserem Yogakurs haben wir eine Übung gemacht, die ich sehr hilfreich fand:
Man setzt sich in den Schneidersitz und streckt die Arme zur Seite aus. Am Anfang ist das noch ganz easy, aber irgendwann werden die Arme schwer und es tut weh. Dabei kann man dann ausprobieren was einem hilft die Schmerzen auszuhalten. Summen, singen, tönen, tief atmen, das alles kann man dabei schon mal ausprobieren. Wir haben mit 4 Minuten angefangen und später auf 5 erhöht.

Mach bei der Geburt einfach was Dir gut tut. Mir hat mal eine Hebamme gesagt ich solle nicht "aaaaaaaaaaaaa" sagen, sondern "schschschsch", das fand ich total bescheuert! Bei der letzten Geburt hab ich einfach gemacht wonach mir war: tönen, wimmern, schimpfen, schreien. DAS hat gut getan.

Und schreib Dir hinter die Ohren dass Dir nix peinlich sein muss: übergeben, jemanden beschimpfen, Fruchtwasser und/oder Pipi auf den Boden verteilen, Stuhl mit rausdrücken, das ist alles nix wo eine Hebamme mit der Wimper zuckt. Du volllbringst Höchstleistungen, da ist sowas Nebensächlichkeiten.

Hab eine tolle Geburt!

Paula

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Ich schleich mich auch kurz ein.
Die von Paula beschriebene Übung haben wir im Geburtsvorbereitungskurs gemacht. Wir mussten allerdings 10 min. durchhalten ; -) Ich fand das auch hilfreich. Der Schmerz ist natürlich nicht vergleichbar mit Wehen, aber mann kann ein wenig ausprobieren, was einem hilft.
Zum Thema was der Körper so alles macht unter Wehen und der Geburt: Ich hatte bei meinen Geburten einen Einlauf. Das ist wohl heutzutage ein bisschen "out" und man muss die Hebammen meist darauf hinweisen, dass man das möchte. Natürlich muss man den Einlauf nicht machen und sich überhaupt nicht schämen, wenn während der Geburt was raus kommt, aber ich hab mich einfach viel viel wohler gefühlt mit dem Gedanken, dass alles leer ist...
Also da kannst du dir vielleicht überlegen, was dir lieber ist.
So oder so, es wird auf jeden Fall klappen. Alles Gute für eine schöne Geburt! LG Sonja

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Paula und Sonja, auch an euch vielen lieben Dank!! Eure Worte beruhigen mich auch auf jeden Fall
Das mit den Armen an der Seite halten, das habe ich doch auch schonmal irgendwo gehört... Aber wo? Hmm.. naja egal. Aber ist ein super Tipp!
Die Idee mit dem Einlauf ist auch gar nicht mal so schlecht, da kann ich mir vorstellen,dass frau sich dann wohler und "leerer" fühlt.
Ich sollte mir mal ne Liste für die Klinik machen,wo auch sowas draufsteht!

Es beruhigt mich wirklich ungemein, dass einige "Vorfälle/Vorkommnisse" völlig normal sind und ich mir darüber keine Gedanken machen muss!
Somit ist Platz für andere Dinge im Kopf ;-)

Einen schönen ausnahmsweise Feiertag wünsche ich euch!
LG Jusch

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Hallo

Du hast schon super Tipps bekommen, trotzdem möchte ich gerne auch noch meinen Senf dazu geben :-)

Ich kann dir nur raten hör auf dein Bauchgefühl! Mache das was dir gut tut.
Ich habe leider schon selber die Erfahrung gemacht und auch schon viel von anderen mitbekommen, das Krankenhäuser die Schwangeren in ein Kreisbett legen und warten.
Natürlich kommt so ein Baby auch auf die Welt und es ist für die Hebammen weniger Arbeit, als wenn man aktiv mitarbeitet.

Mach das was dir gut tut, fordere zur Not dein Recht ein, kein Frau muss das über sich ergehen lassen. Und denke immer jede wehe bringt dich näher zu deinem Kind!


Wenn ich immer höre, ich habe das ohne pda geschafft, dann denke ich immer, selber schuld. Es hat ein Grund warum der liebe Gott so etwas oder auch andere Schmerzmittel erfunden hat. Warum soll ich das nicht nutzen? Früher sind die Frauen auch oft bei der Geburt gestorben und das will ja auch keiner mehr!

Lg Brina

Re: Sorgen oder Ängste vor Wehen und Geburt

Guten Morgen Brina, vielen Dank auch an dich! :ROSE:

Schau an, das habe ich z.B. noch nie gehört, dass man die Frauen einfach hinlegt und wartet. Das will ich natürlich auch nicht! Das macht ja nun gar keinen Sinn!

Schmerzmittel nehme ich auf jeden Fall sobald erforderlich. Auch die PDA ist nicht das Ding, aber ich habe einfach richtig viel Respekt und Schiss vor dieser Nadel im Rücken:-X Keine Ahnung warum. Daher wäre ich natürlich froh, wenn ich mit anderen Mitteln klar komme! Aber das kann ich vorher halt nicht planen, also muss ich versuchen auch für der PDA offen sein.

LG Jusch

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