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Zähneputzen

Hallo,mein Sohn ist 22 Monate und verweigert das Zähneputzen.Ich habe schon alles ausprobiert auch spielerisch.Er will nur die Zahncreme von der Zahnbürste lutschen.Wie schaffe ich es ihn doch noch zum Zähneputzen zu bringen?viele Grüße Sandra
Bisherige Antworten

Re: Zähneputzen

Hallo,
ich habe verschiedene Sachen probiert u. je nach Situation u. Laune funktionier das eine o. andere.
Mein Sohn (jetzt 3 J.) nimmt die Fluoretten. Ich habe sie ihm als Bonbons verkauft, die er nur nach dem Zähneputzen bekommt.
Das andere ist, daß er aus dem Mund stinkt u. so bestimmt kein anderes Kind mit ihm spielen möchte, z.B. in seinem Vorkindergarten.
Oder: Viele kleine Tiere genannt Bakterien machen seine Zähne kaputt, so daß er dann nicht mehr alles das essen kann, was er möchte.
Wenn er seine Zähne dann geputzt hat, putze ich häufig noch nach, da meiner es einfach motorisch noch nicht so gut kann. Ich sage dann, daß ich nur kurz kontrolliere. Aber er fing auch erst mit etwas mehr als 2 J. an, seine Zähne zu putzen.
Sandra,

Re: Zähneputzen

Hallo Sandra,
Zähneputzen war bei uns auch immer ein Theater. Wir haben Felix (jetzt 3 Jahre) erzählt, das er schwarze Flecken auf den Zähnen hat. Das hat etwas geholfen. Aber der Hit ist jetzt : Zahnteufel jagen. Die haben Namen (Karius und Baktus) manchmal haben sie auch Besuch (noch mehr Namen...). Die Zahnteufel wohnen im Nutella und haben Werkzeuge mit denen sie die Zähne kaputtmachen. Dann werden sie Verjagt. Sie springen im Mund hin und her und nach 2 min. sind sie dann alle weg. Felix ist von der Geschichte begeistert. Manchmal springen sie auch auf die Nase oder rennen um den Hals.
Ab und zu darf er dann mal meine Zahnteufel jagen.
Viel Erfolg beim Jagen und viel Geduld!
Gruß Tonja
P.S. Natürlich gab es bei uns auch mal Zwangsputzen und heftige Tränen. Probier doch mal eine Elektrische Zahnbürste aus (z.B. Braun PlakControl)

Re: Zähneputzen

Hallo, Sandra - das Problem kenn' ich nur zu gut... Meine Tochter weigerte sich dermassen, dass Zähneputzen eigentlich nur mit Gewalt möglich war - wenn überhaupt. Wir haben ihr erklärt, wie Karies entsteht und dass die Zähne davon kaputtgehen: Es bleiben Essensreste in den Zahnlücken hängen und die werden schlecht - da entstehen dann Zahnmonster, die mit Hammer und Meissel Löcher in die Zähne hauen... Das half eine Weile, war aber bald vergessen, da sie die Zahnmonster nicht sehen konnte und die Sache somit für sie unrealistisch und nicht begreifbar war. Dann haben wir Obst-, Brot- und Fleischstückchen genommen und auf einem Teller auf den Balkon gestellt - nach 2 Wochen haben wir uns angeschaut, was daraus geworden ist (igitt!). Das Zeug war ziemlich vergammelt und hat ganz schön gestunken! "Dasselbe passiert mit den winzigen Restchen in deinem Mund, wenn sie nicht weggeputzt werden! Da wird alles ganz braun und schimmelig und keiner will mit dir spielen, weil du aus dem Mund so schlecht riechst..." Das hat endlich gewirkt - es war zwar eklig, aber für sie nachvollziehbar und begreiflich. Dann hat sie sich noch 'ne coole Glitzer-Zahnpasta und eine bunte Kinderzahnbürste selbst aussuchen dürfen und seitdem geht es eigentlich. Ich putze ihre Zähne noch einmal nach (zur Kontrolle) und ab und zu darf sie auch meine Zähne putzen - das findet sie ganz toll! LG, Gipsy
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