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Polypen raus ?? Röhrchen rein ??? keine Ahnung

Hallo, ich brauche mal eure Hilfe. Tim (knapp 1 1/2) hat seit Nov. 04 jetzt die 4. Mittelohnentzündung. Insgesamt hatte er schon 6. Nu meinte der HNO, in einer OP unter Vollnarkose die Polypen rausnehmen und Röhrchen einsetzen. Polypen wären aber nicht sehr groß (2+). Ich weiss nicht, eigentlich vermuten wir eher, daß er die Nasenkanäle zu eng hat, deshalb die Ohren nicht gut belüftet werden.
Wer hat denn sowas schon bei seinen Kindern/Babys machen lassen. Ich hab keine Ahnung, helft mir mal.....ja - nein - vielleicht. Die Röhrchen würden auch ab ca. April für ein halbes Jahr liegen, dann is ja aber eh Sommer, zur nächsten kalten Erkältungszeit wären die ja wieder weg. Im Sommer hat er ja nichts. Auf jeden Fall brauch ich bißchen Entscheidungshilfe......
Danke schonmal
Sanne
Bisherige Antworten

Re: Polypen raus ?? Röhrchen rein ??? keine Ahnung

Hallo Sanne,
ich kenne mehrere mit der OP.
Ein Mädchen ist danach richtig aufgeblüht, denn sie konnte viel besser hören.
Aber ich kenne auch drei, die hinterher massive Probleme hatten, psychisch.
Ihr solltet jedenfalls sehr gut abwägen, gerade wenn ihr selber nicht so überzeugt seid!
Und für hinterher lieber auf Wochen mit schlaflosen Nächten und tags Probleme einstellen - wenn es nicht eintrifft um so besser!
Liebe Grüße
Katrin

Re: Polypen raus ?? Röhrchen rein ??? keine Ahnung

Hallo Sanne, bei mir wurde es damals gemacht als ich 3 Jahre alt war, bei meinem Bruder mit 6 Jahren. Die Sache ist einfach, dass sich gerade in den Polypen die Bakterien festsetzen, die eine Mittelohrentzündung hervorrufen - deshalb werden die entfernt. Im Gegensatz zu den Mandeln, wachsen Polypen aber nach. Die Röhrchen (sehen aus wie gaaanz kleine Garnrollen) sind zur Belüftung da, damit endlich mal alles austrocknen kann.
Bei mir war´s damals aller höchste Eisenbahn, denn hätten die Ärzte noch länger gewartet, wäre ich wahrscheinlich schwerhörig geworden!! Heutzutage habe ich keinerlei Probleme mehr. Außerdem ist es meist so, dass die Kinder nach so einer OP keine Mittelohrentzündungen mehr bekommen - haben mein Bruder und ich auch nicht. Das einzige Manko: man darf erstmal nicht schwimmen gehen, solange die Röhrchen noch drin sind. Bei meiner Tochter warten wir auch drauf, dass die Ärztin sagt: OP. Luna hatte nämlich letztes Jahr auch innerhalb von 4 Monaten 3 Mittelohrentzündungen. Ich werde es dann auch auf jeden Fall machen lassen. LG Karen

Re: Polypen raus ?? Röhrchen rein ??? keine Ahnung

Hallo Sanne,
bei Kindern unter 3J sollte diese OP nicht gemacht
werden, weil sie nicht ganz so risikolos ist, wie es
manche HNO-Ärzte hinstellen. Und meistens bilden
sich Polypen im Laufe der Zeit sowieso zurück (so wie
bei mir).
Mittelohrentzündung ist eine Virusinfektion, die
meistens so häufig hintereinander auftritt, weil eine
allgemeine Abwehrschwäche vorliegt. Mein Sohn hatte
sie innerhalb der ersten beiden Lebensjahre so ca. 8x,
aber es war nie davon die Rede, dass es nützen
würde, die Polypen zu entfernen. Danach hatte er es
nicht mehr.
Um eine gute Belüftung zu erreichen, solltet ihr mit
Meersalznasenspray versuchen, die Kanäle
freizuhalten (Tipp von meinem KiA).
LG Lili m. Katharina *24.09.03, die z.Zt. ihre erste MOE
hat, die mit Otovowen-Tropfen behandelt wird (rein
planzlich, vielleicht wäre das auch ein Tipp, das stärkt
auch die Immunabwehr)

Re: Polypen raus ?? Röhrchen rein ??? keine Ahnung

Hallo Sanne,
mein Sohn wird am 9.3. wegen der gleichen sache operiert.Was auf uns zu kommt,nach der Op-keine Ahnung!
Die Kids sollen aber ganz schnell wieder fit sein und keine Komplikationen haben.Außnahmen gibts natürlich immer!Ich laß es auf jeden Fall machen,auch wenn die Erkältungszeit bald zurückgeht,weil er doch dann besser hört und nur so richtig sprechen lernen kann.Bei Nico schlägt nämlich schon der leiseste Schnupfen auf die Ohren und bevor er ständig Medis einnehmen muß,probieren wir es so und hoffen das es was bringt.
LG Kathrin mit Nico und Gina 20.4.03

Re: Polypen raus ?? Röhrchen rein ??? keine Ahnung

Hi Sanne,
mein Sohn (im Mai wird er 3) hat am 15.2. die Polypen raus bekommen. Weil er Wasser im Mittelohr hatte und nichts hörte.
Die OP hat er sehr gut überstanden: War am OP-Tag zwar ein wenig quengelig, aber am nächsten schon wieder sehr fidel. Mittlerweile haben wir auch das Gefühl, dass er besser hört als vorher und auch besser spricht.
Also...lass es machen. Ich kann nix negatives sagen.
LG Pamela

Re: Polypen raus ?? Röhrchen rein ??? keine Ahnung

Hallo Sanne!
Ich habe die Op letztes Jahr im August machen lassen. Cedric hattes jedes mal wenn er einen Zahn bekam eine Mittelohrendzündung die dann jedesmal mit antibiotiker behandelt werden musste. Er hatte Wasser vor und hinter dem Trommelfell und hörte fast garnichts mehr. Jetzt nach fast 7 Monaten fällt das eine raus es ist nur noch eine frage von tagen. Das einzige was lästig ist das man alle 3 Monate zur Kontrolle gehen muss. Aberman ertragt es. Im Übrigen war Cedric bei der OP 15 Monate alt.
Von einer Bekannten der große Sohn ist heute stark schwerhörig da er auch immer eine Mittelohrendzündung hatte.
Ach ja wie durften schon am nächsten Tag wieder gehen. Die nacht im KH war nur reine Vorsichtsmass nahme.
Ich würde es wieder machen. Also nur zu.
LG
Anke

Re: Polypen raus ?? Röhrchen rein ??? keine Ahnung

Hallo,
wir hatten das auch gerade - allerdings bei meiner Großen (3).
Bei ihr war es so, dass sie an sich gar nicht oft krank war (zumindest meiner Meinung nach durchaus im Rahmen des ersten KiGa-Winters :-) und auch nicht schwer). Aber sie hatte im Oktober eine Infektion mit einer Woche um die 40 °C Fieber, am Ende der Woche war dann das rechte Trommelfell gerötet und sie bekam Antibiotikum, danach ging es ihr wieder gut, aber ich würde das jetzt keine richtige MOE nennen... Nach einiger Zeit fiel mit aber auf, dass sie ziemlich schlecht hörte. Wir haben das eine Weile beobachtet, sie hatte auch dauernd Schnupfen und die KiÄ meinte, wenn der Schnupfen mal weg ist, sollte das Hören auch wieder klappen. Dann hatte sie mal einige Zeit keinen Schnupfen, aber es wurde nicht besser. Also bin ich mit ihr zum HNO-Arzt. Der meinte auch, vergrößerte Rachenmandel, soll raus. Durch die vergrößerte Mandel (Polypen) stimmt der Druckausgleich nicht und Sekret kann nicht aus dem Ohr ablaufen, sie hatte also das ganze Mittelohr "verstopft". Wir waren SEHR skeptisch, weil sie eben gar nicht so oft und schlimm krank war, es war ja "nur" das Hören. 2 Wochen lang haben wir versucht, den Schleim durch Wärme, Nasentropfen, Schleimlöser, Inhalieren rauszukriegen, aber es wurde keinen Deut besser. Zu lange darf man diesen Zustand aber wohl nicht lassen, weil sonst die Gehörknöchelchen drunter leiden, es zu Narbenbildung und bleibender Schwerhörigkeit kommen kann.
Also haben wir die OP machen lassen, es wurde ambulant gemacht, mittags waren wir wieder zuhause und Lena war schon wieder ganz gut drauf, am nächsten Tag habe ich schon nichts mehr gemerkt. Ob es nun wirklich besser ist, kann ich noch nicht sagen. Schnupfen hat sie nach wie vor, das Gehör muss erst nochmal getestet werden, wenn sie schnupfenfrei ist. Aber ich habe schon den Eindruck, dass ihr Allgemeinbefinden und ihre Laune besser ist (ist ja ein blödes Gefühl, wenn das Ohr immer zu ist, sie hat auch oft so den Kopf geschüttelt, als wollte sie was loswerden).
Kann schon sein, dass die Rachenmandel wieder nachwächst (tut sie nicht immer), aber vielleicht hat Lena es bis dahin schon gelernt, selber besser für Druckausgleich zu sorgen (z.B. beim Nase-Schneuzen, das klappt nämlich noch nicht so toll...), dann machen die Polypen vielleicht auch keine Probleme mehr.
Ach so, wegen Röhrchen...also die werden ja zur Belüftung eingesetzt. Unser HNO-Arzt meinte, das machen sie nur, wenn sehr viel und besonders zäher Schleim im Ohr war (der aber in der OP auch abgesaugt wird), weil es dann eine Weile dauern kann, bis alles wieder so richtig funktioniert und so lange geht halt die Belüftung dann zusätzlich über die Röhrchen. Außerdem ist wohl kurz vor unserer OP ein Bericht über eine Studie rausgekommen, dass man gar nicht sooo doll aufpassen muss wegen Wasser. Man bräuchte wohl einen ziemlich großen Druck, damit das Wasser es durch die Röhrchen ins Mittelohr schafft, der wird bei normalen Duschen, Baden und Schwimmen nicht erreicht. Nur (tiefer) Tauchen ist gefährlich, weil da eben größerer Druck herrscht.
Naja, nun habe ich sehr lange geschrieben...WENN die OP gemacht werden muss, brauchst Du keine große Angst davor zu haben, das ging hier echt wie nebenbei, Lena kann sich gar nicht richtig dran erinnern (für sie war es halt ein etwas dooferer Arztbesuch), ich war ja auch immer bei ihr, bis auf vielleicht 15-20 Minuten im OP-Saal, aber da hat sie ja eh geschlafen.
Aber OB sie gemacht werden muss ist natürlich schwierig. Euer Fall liegt ja auch etwas anders als unserer. Was sagt denn der Arzt zu Eurer Theorie? Könnten Nasentropfen bei Euch vielleicht helfen? Evtl. noch zu einem anderen HNO-Arzt gehen?
LG und alles Gute,
Marcia
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