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Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

wollte ich mal hier rein setzen, nachdem ich ein bissel schockiert war, dass letztens auf dem spielplatz die mutter eines 3jährigen mädchens dieser alles verboten hatte, sie durfte nicht schaukeln, nicht rutschen und nicht auf diese "federwackel"geräte, sondern nur im sandkasten spielen, sie sagte als begründung (so dass ihre tochter es auch noch hören konnte) "laura ist leider ziemlich dämlich und kann motorisch gar nichts, sie fällt bestimmt runter und dann habe ich die arbeit damit" echt schade :-(
lg
yvonne
**
In dieser Ausgabe lesen Sie:
ACHTUNG, FERTIG, LOSLASSEN!
Damit Ihr Kind ein starkes und positives Selbstbild entwickeln kann, muss es seinen eigenen Fähigkeiten vertrauen können und einen bestimmten Grad an Unabhängigkeit genießen. Im Alter von zweieinhalb Jahren gibt es noch vieles, was es alleine nicht schaffen kann, aber es lässt sich davon nicht abschrecken. Und obwohl seine Anstrengungen frustrierend langsam und bei weitem nicht immer erfolgreich sind, ist es dennoch Ihre Aufgabe, seine Bemühungen zu loben und es in seiner Unabhängigkeit zu unterstützen. Natürlich sollten Sie immer aufpassen, dass diese Versuche gefahrlos sind. Und Sie dürfen Ihr Kind dabei auch beraten. Es ist nicht einfach, das richtige Gleichgewicht zu finden, und es gibt leider kein Geheimrezept für perfekte Eltern. Genau wie Ihr Kind lernen auch Sie jeden Tag etwas dazu - über sich selbst, Ihr Leben und Ihre Rolle als Eltern. Die ersten paar Jahre im Leben eines Kindes sind zauberhaft, wundervoll und für alle Beteiligten nicht immer einfach. Eine der wichtigsten Lektionen, die Sie lernen müssen, ist, dass Sie die Rolle des Aufpassers und Beschützers nach und nach aufgeben müssen, in die Sie so stark hereingewachsen sind. Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg dürfte eindeutig in einem endlosen Geduldsvorrat liegen!
Bisherige Antworten

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kin

das ist allerdings wirklich schade, dass es tatsächlich noch eltern gibt, die es nicht verstehen, dass das ermutigen und loben besser ist als das verbieten. auch wenns mal in die hose geht oder eben eine beule draus wird, das kind lernt so viel mehr daraus als es eben nicht machen zu dürfen.
meine güte, was bin ich froh meinen kindern in vielen sachen ihren eigenen willen zu lassen. nils ist auch die dappigkeit in person, aber es gibt nix, was er nicht dennoch wieder und wieder versucht...
wobei ich gestehen muß, dass die story, die er gestern gebracht hat, schon unschön war. mein mann ist im schwimmbad mit seinen söhnen aufs klo. und wie es halt in der männerwirtschaft eben so ist, stehen sie also alle an der "pissrinne" und... nils rutsch aus und fällt rein *bäääääääääääääääääääääääääääääääh*. mein mann dachte sich nur "igitt, wo um himmels willen mein nackiges kind packen?" ... naja sie sind dann schnell duschen gegangen. :o)
was bin ich froh, dass mein mann das übernehmen kann :o)
glg von ildiko, die ihre kinder immer und immer wieder ermutigt - wo andere mamas in ohnmacht fallen. nicht umsonst sind meine kinder kletterkünstler und haben wenig scheu vor herausforderungen :o)

p.s.

was um himmels willen hatte mein beitrag mit der "pissrinne" jetzt mit einer herausforderung zu tun?!?
ging vorbei am thema, aber irgendwie wollte ich damit glaube ich nur zeigen wie dappig mein sohn sein kann... ;o)
glg von ildiko, völlig konfus

Re: p.s.

ich fands trotzdem sehr witzig mit der pissrinne, aber als betroffenes kind oder papa der den in die pissrinne gefallenen sohn befreien muss sicherlich weniger *g*
glg
yvonne

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

Ich habe mich zwar leider mittlerweile zu einer etwas ängstlicheren Mama entwickelt, wenn es ums Klettern und Toben geht, was aber wirklich daran liegt, dass Jolina sich nicht nur auf eine Sache konzentriert und öfters mal daneben greift oder tritt. *seufz* Aber ich mache es genau so, wie es in dem Artikel steht.
Manchmal, wenn sie etwas ausprobieren möchte, bei dem ich weiss, dass sie runterfallen muss, dann sage ich ihr, sie kann das ausprobieren, dass ich sie aber nicht auffange. Hört sich jetzt vielleicht fies an, aber das schärft ihre Konzentration auf diese eine Sache. Sie geht dann vorsichtiger ran und entweder es klappt wirklich oder sie merkt selbst, dass das so nicht funktionieren wird. Wenn ich einfach nur neben ihr stehe, verlässt sie sich auf mich, weil sie weiss, ich fang sie auf! Liebe Grüße Zauseline

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

ich lass luna auch machen und finde es auch wichtig, dass sie sich selber lernt einzuschätzen. ich glaube das erspart einiges an platzwunden und schrammen ;-)
lg
yvonne

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

hi yvonne!
schade diesen rundbrief bekomm ich gar nicht mehr.mit 2 jahren war auf einmal schluß:(
also ich find das für das mädchen ganz schön gemein und beleidigend wenn es von der eigenen mutter hören muß das sie von ihr in sachen geschicklichkeit nicht viel hält.das zieht die kleine doch erst recht noch runter.manche menschen haben ein feingefühl*tsts*-wie ein elefant im porzellanladen!
moritz fing auch erst spät an alleine zu rutschen usw.,aber ich hab ihn da nicht unter druck gesetzt.und jetzt kann er es auch einwandfrei,genauso wie das klettern und balancieren.
ich sag immer-alles zu seiner zeit:)!
lg
katja

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

huhu katja,
hatte vergessen reinzuschreiben, dass dies der rundbrief von pampers ist, der hat wirklich viele interessante sachen dabei.
lg
yvonne, die auch die einstellung hat "alles zu seiner zeit" :-)

krass ;-((((((

die frau weis nicht, was sie ihrem kind damit antut! das tut mir in der seele weh ;-((
Tobias ist ja nun ein sehr vorsichtiges Kind. Motorisch absolut fit und sehr weit, aber eben sehr vorsichtig. So dass ich als abslute Glucken- und Schisshasenmutter mein Kind sogar noch nötigen musste, eine Leiter hoch zu klettern :-) Klar, ist das manchmal schwer, sich zurück zu halten, aber wenn man sie alleine machen lasst, klappt das.
Nachdem wir zahlreiche Turnstunden hatten, in denen er gar nichts machte (nein, das ist gefährlich. da falle ich runter. mach du, halt mich.....), ich ihn auf dem Spielplatz ohne zu schauen in den Sand setzen konnte und er da auch 3h sitzen blieb während die anderen Kinder kletterten und rutschten passierte gestern folgendes:
wir waren bei Bekannten, die einen Kletterturm im Garten haben. Was macht mein Sohn? Klettert die Leiter rauf, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht und rutscht runter!
Im ersten Moment stockte mir der Atem und der Hinrennreflex war schon da :-)). Aber ich habe ihn machen lassen, bin langsam hingelaufen und habe in gelobt. Das zeigte mir wieder mal, dass er ganz genau weis, was er macht und was er kann. Erst wenn er sich sicher ist, dass er es gut kann, macht er etwas. Das beruhigt mich auch.
Was diese Mutter mach ist erniedrigend für das Kind und wird mit Sicherheit spuren hinterlassen.
glg tina

Re: krass ;-((((((

Jolina ist zwar nicht ganz so zurückhaltend, aber ähnlich wie dein Kleiner überhaupt nicht draufgängerisch. Um so mehr habe ich mich letztens erschrocken als sie in ihrem Zimmer auf der Fensterbank, die unheimlich schmal ist, entdeckte. Leider habe ich nicht so toll reagiert, sie hat mir meinen Schreck angesehen und war total verunsichert. *schäm* Aber ich habe ihr erklärt, dass ich mich nur erschreckt habe. Liebe Grüße Zauseline

Re: krass ;-((((((

na in dem fall hätte ich einen brüller losgelassen, dass er wahrscheinlich von der fensterbank gefallen wäre ;-)
...vor lauter schreck und angsst.
aber ich arbeite an mir, hoffe ich zumindest. klappt halt nicht immer ;-(
glg tina

Re: krass ;-((((((

"mein Kind sogar noch nötigen musste, eine Leiter hoch zu klettern"
genau das würde ich auch nicht machen (hab ich weiter unten auch geschrieben). Einerseits denke ich, es kratzt am Selbstvertrauen, andererseits am Gefühl für den eigenen Körper (und das hängt sicher auch zusammen).
LG Franziska

Re: krass ;-((((((

war ich, oder??
das war natürlich nur ironisch gemeint. sorry. wenn ein kind nicht will, kann man es auch nicht nötigen, zumindest nicht meinen sohn. der wehrt sich mit allem was er hat.
wenn wir turnen waren habe ich zwar immer wieder versucht, ihn zu animieren, ihm auch geholfen, von sich aus zeigte er aber nie interesse, DAS meinte ich damit.
glg tina

Re: krass ;-((((((

ich fands auch schlimm wie die mutter da über ihr kind sprach und das noch in ihrem beisein, wirklich schlimm.
kann mir gut vorstellen wie geschockt du im ersten moment warst, aber auch sicherlich danach unheimlich stolz :-)
luna ist ja bei manchen sachen (im sportlichen bereich)ein totaler kamikatze und bei manchen dingen (z.b. laute geräusche wie die feuerwehrsirene oder motorräder) eher ängstlich, aber das ist ja auch ok so und sie findet ihren weg wohl auch ganz gut so ;-)
haste eigentlich noch mal wegen der stillberaterinnentätigkeit auf der hp vorbeigeguckt?
lg
yvonne

Re: krass ;-((((((

hi,
ich finde eh, dass die mädels in dem alter eher so kamikatzemäßig drauf sind. ist bei uns in allen krabbelgruppen so. die konnten noch nicht richtig laufen und sind überall hoch :-)) die mütter nur am sprinten gewesen, während ich zwischendurch mal zaghaft angemerkt habe, dass auf dem spielplatz noch andere dinge sind, als der sand :-)
wegen der stillberaterinnentätigkeit habe ich noch nicht weiter geschaut, leider. würde momentan aber eh nicht dazu kommen. muss mir erst mal meine berufliche zukunft basteln.
es ist aber immer noch im hinterkopf. kannst du aber, wenn wir schon beim thema sind, mir jemanden oder literatur empfehlen in bezug auf langzeitstillen und "mögliches" abstillen??? also auch warum LZS, was für kinder sind das und warum entwickeln sie sich zu LZS.....
glg tina

Re: krass ;-((((((

wenn du willst und es nicht schon selber hast, kann ich dir von der lll das buch "wir stillen noch" ausleihen, sehr inteessant und auch die verschiedenen abstilltechniken sind dort erwähnt, wenn ich mich richtig erinnere...
glg
yvonne

Re: krass ;-((((((

das habe ich, allerdings grad meiner mutter geliehen. sollte es mir doch mal wieder holen.
glg tina

Re: krass ;-((((((

"also auch warum LZS, was für kinder sind das und warum entwickeln sie sich zu LZS....."
ausschlaggebender ist mit Sicherheit eher "was für Mütter sind das" ;-)
Wenn ich mich an sich mal ins Thema einmischen darf, Du hast ja schon öfter geschrieben, daß er Dir zuviel stillt. Wir hatten das auch mal, aber da war Arne lange Zeit andauernd krank, da wollte ich nicht so gerne restriktive Regeln einführen. da das aber in gesundem Zustand ganz gut geklappt hat, würde mich mal interessieren:
-wie oft stillt Ihr?
-in welchen Situationen stillt Ihr?
-stillt Ihr unterwegs?
-seid Ihr oft unterwegs?
-wird er auch mal fremdbetreut?
-gibt es überhaupt Regeln, was das Stillen angeht?
Du merkst schon, die Fragen sind etwas suggestiv ;-) Bei uns war es auf jeden Fall so, daß Ablenkung der erste Schritt war, einfach, daß er sich dran gewöhnte, nicht mehr andauernd stillen zu können. Der nächste war, nur noch zu Hause zu stillen (und dann eben nicht zu Hause zu sein, dafür aber prima aufregende andere Dinge zu tun). Der nächste, diese Situationen zu Hause, in denen er immer gestillt hat und in denen mir das auch bequem war, zu umgehen. Am Laptop sitzend z.B. ;-) Das war schon schwieriger, weil er einfach oft sofort stillen wollte, sobald ich saß.
Ablehnen ging bei uns in der ersten Zeit so gut wie gar nicht, da hat er sofort das große Heulen gekriegt, aber das war eben auch nicht nötig, weil ich Stillsituationen vermieden habe. Jetzt kann ich auch ablehnen, zumal er ja eigentlich eh nur noch im Bett stillt, nur manchmal darf er tagsüber auch mal.
LG Franziska

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

Alyssa ist ein Draufgänger. Alles was die Großen machen, will sie auch. Verbote würden da auch nichts nützen.
Wichtig ist, sie machen zu lassen, denn Kinder wissen ganz genau was sie können und was nicht. Viel gefährlicher ist es einzugreifen, weil sie sich dann dran gewöhnen das immer jemand da ist.
Mir ist es anfangs auch immer schwer gefallen, da ruhig zu zusehen. Im KIGA wurde mir aber erklärt, das das viel sicherer ist, wenn man sie ausprobieren lässt. So kommen sie z.b. nur auf den Hochsitz, wenn sie es schaffen die Schaukel-Leiter hochzuklettern. Wer das nicht schafft kommt auch nicht dahin. Würde man den kids einfach hochhelfen, würden sie die Gefahr nicht richtig einschätzen können und kämen auch nicht allein wieder runter.
lg susi

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

hi susi,
in den meisten dingen, die den sportlichen bereich anbelangen ist luna auch ein totaler draufgänger, finde ich auch ganz gut so :-)
genau was du da erzählst hatte ich das letzte mal, als die 8jährige nachbarstochter, während ich auf toilette war, luna in ihr baumhaus gehoben hat, beim runterhangeln hat sie sich dann ziemlich heftig am knie verletzt und ist den letzten rest dann auf den rücken gefallen, ich selber hab nur noch gesehen wie sie am boden lag (obwohls nicht sehr hoch war mit 5 holzsprossen- hat sie sich tierisch erschreckt und 2 tage nicht einmal mehr in die nähe des baumhauses gegangen), das wäre wahrscheinlicch nicht passiert, wenn sie erst dann alleine runtergeklettert wäre, wenn sie es auch ohne fremde hilfe hochgeschafft hätte....
lg
yvonne

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

Einfach nur traurig, sowas. Wie kann man einen Menschen nur so demütigen!
Und ich halte mich schon für übervorsichtig, wenn ich Clemens mal verbal warne, dass über seinem Kopf ein Balken ist, wenn er sich anschickt, unter einem Spielgerät zu hüpfen.
LG, Enna2

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

ich fand es auch schlimm, dass die mutter so im beisein ihrer tochter über sie geredet hat, wirklich sehr traurig, ebenso der blick des mädchens :-(
lg
yvonne

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kin

ja, wenn ich mal auf den Spielplatz gehe, passiert sowas andauernd, nicht ganz so extrem, aber ähnlich. Zu allem Überfluß wollen sie immer noch Arne (der etwas jünger aussieht, als er ist) beschützen, einmal wollte ihn eine von einer normalen Leiter runterholen, obwohl ich danebenstand, da hat er ihre Hand weggenommen und gemeint "laß das, ich kann das alleine!" :-D
Was ich übrigens außer laufen lassen auch wichtig finde, ist nicht anspornen. Diese Loberei dauernd kann ich ja eh nicht ab (ich halte es da mit Juul - nicht dauernd loben, aber "sehen"). Aber es kann wirklich gefährlich sein, wenn man die Kinder zu irgendwas antreibt, was sie eigentlich noch nicht wollen. So kann ein gutes Körpergefühl auch verlorengehen. Wenn meine Kinder mal kommen mit "hilfst Du mir, ich komm hier nicht hoch" oder "ich trau mich nicht", dann sag ich ihnen, sie sollen nur das machen, was sie sich selbst zutrauen. das mag manchen lieblos erscheinen, halte ich aber für wichtig (zumal sie ja eh ziemliuch draufgängerisch sind, besonders Arne, bei Malte legt sich das langsam im Vergleich zu anderen Kindern in seinem Alter).
Dann muß man auch kaum auf gefährliche Situationen achten, weil es sie fast nicht gibt, die Kinder können das gut einschätzen.
LG Franziska

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kin

huhu franziska,
anspornen im sinne von mut zusprechen finde ich jetzt nicht sooo befremdlich, aber dieses ständige vergleichen finde ich recht blöd für die kinder, wenn es dann z.b. beim kinderturnen von manchen müttern heißt: "jetzt trau dich doch über den schwebebalken, der xy ist jünger und macht das auch ganz toll", das finde ich dann auch immer irgendwie erniedrigend, weil ja jedes kind sein eigenes tempo hat und wir erwachsenen wollen ja auch nicht ständig verglichen werden ;-)
lg
yvonne

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kin

Huhu!
Klar, Vergleiche sind mit das schlimmste. Befremdlich finde ich das Mutmachen auch nicht, aber trotzdem nicht richtig.
Ich gehe einfach zu 100% davon aus, daß es die Kinder irgendwann von selbst können. Und wenn ich davon ausgehe, daß sie die Dinge tun, wenn sie dazu bereit sind, was tue ich denn mit anfeuern und ähnlichem? Entweder sie machen es mir zuliebe, damit sie mich nicht enttäuschen, sind dann eventuell auch stolz drauf, haben aber wieder ein Stück das Gefühl für den eigenen Körper verloren (um es mal übertrieben auszudrücken). Oder sie trauen sich nicht, dann haben sie das Gefühl, versagt zu haben und mich zu enttäuschen. Beides halte ich einfach nicht für erstrebenswert.
Was anderes finde ich, wenn sie anderen Kindern zuschauen und dann nachmachen, was sie selbst vielleicht noch nicht von sich aus getan haben. Aber das ist eine viel aktivere Leistung, da treibt sie niemand an, sie haben vielleicht ein Ziel (von sich aus!), aber ob es ihnen so wichtig ist, daß sie sich überwinden, können sie selbst entscheiden, ohne auf die Gefühle anderer und die Erwartungen anderer Rücksicht nehmen zu müssen.
Ich weiß, es ist so nicht üblich und für manche übertrieben, aber ich halte das so für richtig und passenderweise wird im Kindergarten und in der Spielgruppe genau nach diesem Prinzip gehandelt.
LG Franziska
P.S. Ich finde ja auch, daß das übertragbar ist, auf Dinge wie malen oder basteln, auf Leute zugehen und und und.

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kin

huhu franzi,
hört sich schon alles sehr logisch an, muss ich sfeststellen, ich denke ich werde mich mal ncoh genauer mit dem thema beschäftigen, finde ich sehr interessant.
lg
yvonne

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kin

um das übrigens mal klarzustellen: ich hab vor anderthalb Wochen Malte auch über den gründen Klee gelobt, weil er alleine schaukelte (kann er eigentlich, macht er aber normalerweise nicht, sondern läßt sich anschubsen).
Eigentlich doof, aber passiert mir trotzdem und kann auch mal passieren. Aber grundsätzlich halte ich mich schon dran, so daß sich auch meine Gewohnheiten geändert haben (dieser Mutmach- und Lobereflex hat sich abgeschwächt *g*). Außerdem ist es auch wirklich hilfreich, das immer wieder bei den betreuern der Jungs mitzuerleben.
Jesper Juul hatte doch auch irgendwas dazu in seinem Buch geschrieben, zumindest zu dem Loben, glaube ich. Der Rest sind Grübelabende im Bett, wenn ich mal wieder nicht schlafen kann ;-)
LG Franziska

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

also ich bin da ziemlich froh dass liz draufgaengerisch und wild ist. ein kind dass immer meine hilfe braucht fuer jeden pipifax waere mir ein greul. allerdings muss sie nicht vom couchtisch aufs bett springen oder aehnliches wie getsern.
lg heidi

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

ich denke auch dass kinder fuehlen ob ihnen die muetter was zutrauen oder nicht und sich dementsprechend auch verhalten.
lg heidi

Re: Interessantes im Rundbrief für 2,5 jährige Kinder

da glaub ich auch, dass das viel ausmacht!
lg
yvonne
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