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Freitag, 21. September 2018
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Re: @Silke79: Stelle gerade Frageliste zusammen

Liebe kishara!
Zwar geht es hier um den Inhalt von Silkes Posting. Aber da ich es war, der Silke geantwortet hat, fühle ich mich ebenfalls angesprochen.
Eins vorweg: Adoption ist ein äußerst sensibles Thema - für alle Betroffenen. Da ist die leibliche Mutter, die aus einer wie auch immer gearteten Notlage ihr Kind in fremde Hände gibt. Die Adoptiveltern sind fest entschlossen, einem fremden Kind ein neues, gutes Zuhause zu geben. Vielleicht mussten sie sich zuvor mit der Tatsache abfinden, selbst keine leiblichen Kinder bekommen zu können. Vielleicht haben sie bereits ein oder mehrere leibliche Kinder. Und dann ist da das Kind, das in Zukunft mit einer Situation leben wird, die es von den weitaus meisten Schulfreunden und Kindern aus der Nachbarschaft unterscheidet: Es hat zwei Elternpaare. Und das allein ist nicht der heikelste Umstand, mit dem sich das Kind sein Leben lang wird auseinandersetzen müssen.
Es gibt weitaus bessere Orte als Internetforen, um sich über ein so komplexes, schwieriges Thema auszutauschen. Dafür gibt's es zum Beispiel die Jugendämter oder Elterngruppen. Okay, trotzdem habe ich hier um Antworten gebeten, denn ich war ungeduldig und unsicher und wollte nicht bis zum Gespräch beim Jugendamt warten. Silke hat mir meine Frage (nämlich danach, welche Fragen beim ersten Gespräch beim Jugendamt wichtig sind), aus ihrer Erfahrung heraus beantwortet und mir zu verstehen gegeben, dass beim JA auch nur mit Wasser gekocht wird.
Ja, an erster Stelle sollte das Kind stehen! Nur im Moment geht es noch nicht um das Kind (Um welches denn auch?), sondern um die eventuellen zukünftigen Adoptiveltern, die sich bestmöglich vorbereiten und für sich viele Dinge klären möchten, bevor es um das Kind geht. Zuerst mus ich mir meiner Situation, meiner Möglichkeiten, meiner Voraussetzungen bewusst werden. Die Frage nach Dauer des Bewerbungsverfahren und Wartezeit ist für mich wichtig! Ich plane mein Leben, wenn möglich, und gehe sachlich an Dinge heran, so gut es geht. Und ich bin überzeugt, sollte ich wirklich einmal Adoptivmutter eines Jungen oder Mädchens sein, profitieren diese davon.
Also, was ist verwerflich an den Fragen
- Wielange dauert es bis das bewerbungsverfahren durch ist.. - wielange wartet man im schnitt bis zur vermittlung eines kindes
?
Es kommt darauf an, was außerdem gefragt wird. Wer sich nur mit derartigen Fragen beschäftigt, ist nicht stark genug und nicht einfühlsam genug, einem fremden Kind ein gutes Zuhause zu geben. Aber für wen diese Fragen keine Relevanz haben, an dessen Eignung zweifele ich ebenso.
Liebe Grüße
Monika
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