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Große Angst vor Fehlgeburt

Hallo Ihr Lieben,

ich bräuchte mal einen Rat..

Ich bin 30 Jahre & noch kinderlos - wurde dann mehr oder weniger unerwartet gleich im 1. Übungszyklus schwanger.

Freitag der 13.11. hatte ich dann eine starke Blutung und habe sofort gespürt das etwas nicht in Ordnung ist - ich war aber erst in der 6.SSW. Nach einem Besuch beim Frauenarzt war dann klar es war tatsächlich ein Frühabort. Die Ärztin sagt natürlich das übliche: das kann passieren... das haben viele Frauen... weiterhin positiv bleiben.... usw...

Trotzdem macht man sich natürlich Gedanken, ob etwas nicht mit einem stimmt. Ich muss leider gestehen das ich bis zum positiven Test noch geraucht habe und 1-2 Wochenenden davor aufgrund von Geburtstagspartys auch relativ viel Alkohol konsumiert habe.. bereue ich jetzt natürlich sehr!! Ich hab aber mit allem ungesunden sofort aufgehört, nachdem ich von der Schwangerschaft erfahren habe sogar mit Fast Food und zu vielen Süßigkeiten.

Ich hatte jedenfalls das Glück sofort wieder einen Eisprung zu haben & nun halte ich seit Freitag wieder einen positiven Test in der Hand (5.+3) Freude ist natürlich sehr groß aber die Angst das wieder etwas schief geht ist viel größer!!

ich wünsche mir schon fast das es beim letzten Mal tatsächlich von den Zigaretten und dem Alkohol war, denn diesen Risikofaktor kann ich jetzt zu 100% ausschließen! 
jedesmal wenn ich das Gefühl habe es ist irgendwie feucht in der Hose, stürme ich sofort zur Toilette um zu sehen ob ich wieder eine Blutung habe .. die Angst macht einen verrückt 

wer hat Ähnliches durch bzw. Wer hat nach einer FG beim 2. Versuch eine gesunde Schwangerschaft und ein gesundes Kind?

würde mich freuen eure Geschichten zu lesen.

 

Bisherige Antworten

@ dearly

Hallo dearly,

Herzlich willkommen bei 9monate und:GIRL 200:zum positiven Test.

Jede Frau die Deine Situation erleben musste wird Deine Angst vor einer erneuten Fehlgeburt verstehen können. Leider ist die Möglichkeit einer Fehlgeburt vor der 12. SSW erhöht und Dein Schicksal teilen sehr viele Frauen.

Ich kann Dir aber schon einmal Mut machen, denn ich habe über die Jahre hier im Forum immer wieder mitverfolgen dürfen, dass nach einer Fehlgeburt eine weitere Schwangerschaft mit der Geburt eines gesunden Kindes endete.

Versuche also positiv an diese Schwangerschaft heranzugehen und wenn Du dich etwas sicherer fühlst hast Du vielleicht Lust in unser Geburtstermin-Forum einzuziehen und Dich mit anderen Schwangern die gleichweit sind wie Du auszutauschen:

https://www.9monate.de/community/forum/Geburtstermin-Juli-August-2021?forumId=3305

Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Schwangerschaft und drücke Dir natürlich ganz fest die Daumen.

Viele Grüße

Victoria

Re: Große Angst vor Fehlgeburt

Hallo!

Bei mir war es eigentlich haargenau die gleiche Situation wie bei dir (nur das ich kein Alkohol trinke, prinzipiell nicht und auch nicht rauche). Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen das es nicht unbedingt an den beiden Faktoren liegt, ich bin das beste Beispiel dafür. Wir haben nach 1 1/2 Jahren Beziehung und Geld sparen, die Verhütung im Mai abgesetzt. Ich wurde direkt beim ersten Zyklus schwanger,  hab ich auch nie damit gerechnet, weil ich einige Frauen kenne die Probleme hatten überhaupt schwanger zu werden. Wir haben uns riesig darüber gefreut und ich hatte in der 8ten Woche meinen ersten Termin. So weit ist es aber nie gekommen,  etwa eine Woche vorher hab ich nach dem Verkehr mit meinem Verlobten Blutungen bekommen. Mir war damals klar das es passieren kann, insbesondere nach dem Sex, aber ich konnte danach nicht mehr schlafen und mein Verlobter meinte dann das es so keinen Sinn mache, das wir lieber noch in den spital fahren. Am Donnerstag Abend gegen 11 Uhr sind wir in die Notaufnahme und ich wurde dann auch kontrolliert. Es wurde zweimal geschallt und man hat mir daraufhin gesagt das ausser der Fruchthöhle nichts da war. Es könnte ein Windei sein oder eben das es schlichtweg jünger war als angenommen. Ich bin mit einem fürchterlichen Gefühl nach Hause gegangen. Noch in der gleichen Nacht hab ich starke Schmerzen bekommen,  so schlimm das sie kaum auszuhalten waren und die Blutungen fingen wieder an. Ich wusste das ich es in dem Moment verloren habe.  Bei meinem eigentlichen ersten FA Termin war gar nichts mehr zu sehen und wir wurden nach Hause geschickt.Meine FA hat natürlich das selbe gesagt wie deine.  Es könne passieren, es gäbe manchmal auch nicht wirklich einen Grund und ich hätte eben nichts dagegen tun können. Halt das alles oder nichts Prinzip. In den Ersten Drei Monaten kann alles passieren.

Sie hat uns dann geraten zu warten bis ich eine Menstruation bekommen habe und durften weiter machen. Wie ein Wunder bin ich wieder direkt Schwanger geworden und von der Freude wie beim ersten Mal war nicht mehr viel da. Nicht falsch verstehen, ich war froh das es so schnell wieder geklappt hat,  aber ich hatte solche Angst es wieder zu verlieren, weil es mir wirklich wegen der ersten FG so wahnsinnig schlecht ging. (Meiner Meinung nach wurden wir auch zu wenig aufgeklärt, von Anfang an, das Fehlgeburten nun mal sehr viel häufiger vorkommen als man annimmt). Nicht das es tröstend wäre, aber man kann sich irgendwie damit auseinander setzen.

Ich hatte wahnsinnige Angst bei den ersten paar Ultraschall, weil ich immer an das schlimmste gedacht habe, auch um mich zu schützen. Die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion in der 7.Ssw Woche hat es dann auch nicht besser gemacht. Ich hatte wirklich lange Angst das Baby zu verlieren aber das legt sich. Zumindest war es bei mir so. Das Vertrauen kommt wieder, man geht irgendwie Rationaler damit um, weil man weiss das nicht immer alles gut geht. Mir hat es geholfen viel mit meinem Verlobten und anderen Frauen zu reden die ähnliches Erlebt haben. Deswegen sag ich auch das es täuscht, es gibt so viele die ebenfalls Fehlgeburten haben aber es redet kaum jemand drüber, weil es ein sehr schmerzhaftes Thema ist. Ich bin mittlerweile 18+4 (19Ssw) und dem kleinen geht es super. Die Angst das etwas passiert, die Sorge ist immer da, aber die wird man nie ablegen weil dein Baby da heran wächst, man muss irgendwie damit leben können, denn Sorgen wirst du dir immer um den Wurm machen. Auch ich. Selbst wenn ich sogesehen das schlimmste trimester bezüglich der Fehlgeburten schon hinter mir habe. 

Grüsschen

 

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