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Nachlassende Milchmenge??

Hallo liebe Sonne,
ich würde gerne wissen anhand welchen Merkmalen ich eine nachlassende Milchmenge feststellen könnte!
Zum Hintergrund. Ich stille von Anfang an nur mit einer Brust. Die eine war mal gepierct und funktioniert daher nicht so gut.
Ich lege zwar beide an, aber die eine nur 5 Minuten und dann wechsel ich.
Nun war bzw. ist mein Kleiner krank (Husten, Schnupfen und Erbrechen inkl. 3 Tage Krankenhausaufenthalt wegen RS-Viren) und trinkt in letzter Zeit sehr schlecht. Er schafft nur maximal so 100g pro Stillmahlzeit und fängt dann das nuckeln an meiner Brustwarze an. Wenn ich ihn dann abdocke quängelt er nicht und nichts. Er ist halt durch die Krankheit sehr müde.
Was mich nur wundert ist, dass die eine Brust mit der ich hauptsächlich ernähre seit einigen Tagen nicht mehr so prall ist. Vorher platzte die fast förmlich vor dem Stillen und im Moment fühlt die sich ganz schlaff an. Im Laufe des Tages bis zum Abend hin werden die Stillmahlzeiten meistens sogar noch weniger. Aber wie schon gesagt, er meckert nicht.
Kann es sein, dass meine Milchmenge nachlässt? Ach so, der Kleine ist jetzt 13 Wochen alt.
Danke für deine Antwort.
LG Flappi
Bisherige Antworten

Nachlassende Milchmenge??

Hallo Flappi,

es kann natürlich sein, dass deine Brust momentan etwas weniger Milch produziert, weil dein Sohn weniger trinkt - wobei 100 g pro Stillen nicht (zu) wenig sind, eher durchschnittlich, vor allem wenn er eben oft genug stillt.

Allerdings: Die Milchmenge passt steigt auch locker wieder, wenn der Appetit deines Sohnes steigt! ;-)

Das kann mal ein bis zwei Tage nicht ganz perfekt zusammen passen, aber so lange du nach Bedarf stillst und nicht zufütterst, pendelt sich alles ein.

Dazu kommt, dass ungefähr nach 12 Wochen Stillzeit die Brust quasi vom Boiler zum Durchlauferhitzer wird - das heißt: Es wird nicht mehr so viel Milch auf Vorrat produziert, was die Brüste anfangs prall werden lässt, sondern vermehrt bzw. hauptsächlich beim Stillen selbst!

Also, alles kein Grund zur Sorge!

Kleiner Tipp: Leg dir deinen Sohn ab und zu mal Haut an Haut (du mit freiem Oberkörper, er nur in Windeln) zum Kuscheln auf die Brust, den Raum dazu etwas aufwärmen oder eine leichte Decke über euch beide legen. Das hilft sowohl dem Immunsystem als auch dem Wohlbefinden, seinem Appetit und der Milchbildung. :THUMBS UP:

Schöne Ostern und weiterhin gute Besserung für deinen Sohn,

Sonne

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