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Ringelröteln

Hallo,
in der Schule meines Kindes ist ein Fall von Ringelröteln bekannt. Jetzt hab ich gelesen, dass die Krankheit symptomlos verlaufen kann. Ich selbst weiß nicht, ob ich immun bin. Aber ich bin gerade in der SSw, wo eine Infektion kritisch wäre. Ein Test einfach so, wäre wahrscheinlich auch übertrieben. Ändert kann man sowieso nichts. Infiziert man sich immer bei Kontakt oder kann das Immunsystem es auch verhindern?
Danke
LG
Bisherige Antworten
Expertin-Grüne
Expertin-Grüne | 21.03.2018, 19:54 Uhr
Registriert seit 03.11.2011

Re: Ringelröteln

Hallo Berenike,

wenn Ihr Kind zum betroffenen Kind engen Kontakt hatte, ist die Abklärung Ihres Immunstatus sinnvoll. Möglicherweise sind Sie aufgrund einer früheren (unbemerkten) Infektion bereits immun. Dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.
Anderenfalls ist der Kontakt zum betroffenen Kind zu meiden.

Im Falle einer Ringelrötelninfektion in der Schwangerschaft wird das Virus in ca. 30 % auf das ungeborene Kind übertragen, in 5 -10 % davon treten Komplikationen wie eine Anämie (Blutarmut) mit Wassereinlagerungen auf. Es kann sogar zum Tod des ungeborenen Kindes kommen. Das größte Risiko für besteht bei Infektionen zwischen der 8. und 20. Schwangerschaftswoche.

Daher ist es generell sinnvoll, zu Beginn einer Schwangerschaft den Immunstatus gegen das auslösende Parvovirus B19 zu kennen, besonders bei häufigem privatem oder beruflichem Kontakt zu Klein- und Schulkindern.

siehe: https://www.9monate.de/gesundheit-vorsorge/kinderkrankheiten/ringelroeteln-id94011.html

viele Grüße!

Re: Ringelröteln

O.k. danke. Das wusste ich nicht. Ich habe nur Röteln gekannt. Schade, dass das in der Praxis nicht erwähnt wurde, sonst hätte ich das auch testen lassen. Vielleicht macht auch der Hausarzt einen solchen Test. Werde mal nachfragen.
LG
Expertin-Grüne
Expertin-Grüne | 22.03.2018, 07:03 Uhr
Registriert seit 03.11.2011

Re: Ringelröteln

Hallo Berenike,

der Frauenarzt ist eigentlich zuständig und kann einen solchen Titer auch bestimmen lassen. Sie können sich aber auch an den Hausarzt wenden.

viele Grüße!

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