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Re: Stillen klappte nicht und Traurigkeit danach

Hallo Delia,

häufige Brustentzündungen können ein Hinweis auf Dramprobleme sein. Hier lässt sich tatsächlich oft ansetzen, sodass Stillen möglich ist.

Eine Laktationsberaterin kann hier eine kompetente Ansprechpartnerin vor Ort sein.

Und auch wenn ein Kind nicht gut saugen kann, kann häufig mit der richtigen Unterstützung viel bewirkt werden. Auch nach vier Wochen Stillpause. Der Fachbegriff dafür ist Relaktation.

Aber ja, es kommt auch einfach mal vor, dass alle Bemühungen umsonst sind und das Stillen nicht oder nur mit enormem Einsatz und Hilfsmitteln möglich ist.

Das Stillen aufzugeben, wenn man gerne stillen wollte, ist ein Prozess, der oft mit Trauer, Enttäuschung und schlechtem Gewissen verbunden ist.

Stillen ist zwar nur ein Aspekt des Mutterseins, aber ja doch ein sehr "präsenter". Wenn es mit dem Stillen nicht mehr klappt, dann schau mal, ob du für dich ein Abschluss- oder Abschiedsritual findest, für dich auflistest, was Stillen für dich bedeutet und wie du deinen Söhnen dies ohne Stillen mitgeben kannst - oder ob du jemanden (dem Stillen gegenüber) neutrales findest, mit dem du offen reden kannst. Über Gefühle zu sprechen, kann schon sehr entlasten. Und auch deinen Söhnen kannst du erzählen, wie gerne du sie gestillt hättest und warum es nicht ging.

Herzliche Grüße,

Sonia Sampaolo

 

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