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Tragisches Ende nach Stundenlangen warten

Also die Entbindung waren für mich und meinen Schatz alles andere als schön.
Im Vorraus möchte ich noch sagen das mein kleiner komplett mit den Füßen nach unten lag und man ihn nicht drehen konnte, und eben weil die Füßchen unten waren auch keine normale Geburt möglich wäre. Darum ich einen Termin zum Kaiserschnitt bekamm.
Einen Monat vorher:
Ich war am Nachmittag noch beim Arzt, alles war in Ordnung.Der Herzschlag hörte sich an wie beim Pferderennen*gg*.
Gegen Abend war ich in der Geburtsvorbereitung. Zwischendurch habe ich noch schönes strampeln gespürt.
Nach der Gymnastik als ich nach Hause kam.Stand gerade von der Toilette auf und flatsch das Fruchtwasser war drausen. Mein Schatz stand gerade neben mir und wir haben uns nur verdutzt angschaut. Habe mich schnell wieder hingesetzt weil noch etwa Wasser kam.(Ich wusste nicht das man sich gleich hinlegen soll nach einem Blasensprung,kein Arzt hat es mir gesagt, es war mein erstes Kind und im TV sieht man andere Sachen)
Wegen starken Druckgefühl und ich zudem das Gefühl hatte das er kommt habe ich ganz schnell nach meinen Schatz gerufen, der kurz in die Küche ist.
Habe mich dann hingelegt weil die Wehen angefangen haben.Nonstop Schmerzen gehabt.Der Krankenwagen war eigentlich recht schnell da.
Mich nach den Wehenabständen gefragt usw.
Dann ging es los. Ab in die Klinik.
Es kam mir eine Ewigkeit vor. Dann waren wir endlich da. Im Hintergespräch von den Ärzten und den Notarzt habe ich mitbekommen das beide Füßchen schon drausen waren.Dann ab auf das andere Bett.
Der Arzt schaute dann.Sie wollten es wohl auf normalen Wege rausholen( weil sie wohl keine Herztöne mehr hatten, was ich erster hiunterher erfuhr), das waren Schmerzen die kann man nicht beschreiben.Dann habe ich nur noch gesehen das alle herumrennen und mich schnell wegfuhren.Bin dann in den OP, Notkaiserschnitt bekommen.
Mein Schatz saß die ganze Zeit drausen. Durfte nicht rein, sieht nur wie sie mit mir vorbeiflitzen und hat keine Information bekommen bis ich aufwachte.Eine Schwester gratulierte und wir dachten super alles gut.
Ich war aber noch ziemlich kroki und bin wieder eingeschlafen, mein Schatz neben mir am Bett. Es war auch spät Abends.Allerdings nicht allsolange. Nach mehreren Fragen.......haben nur die Antwort bekommen, die Kinderstation hat noch nicht angerufen. Sie wissen noch nix...mitten in der Nacht kam der Arzt. Der Gesichtsausdruck hat mir schon Gänsehaut verpasst. dann erzählt er erst ewig um den heißen Brei herum, bis ich hören musste, sie wissen nicht ob unser Sohn es überlebt.
Nach weiteren Stunden kam eine Schwester, wir sollen runter kommen, unseren Sohn geht es schlechter.Ihn da so zu sehen und mitanhören zu müssen das es keine Chance gibt.
Das er dann in unseren Armen einschläft.
Durch die Lage von ihm, ist er mitsamt Fruchtwasser mitgerutscht und hat die Nabelschnurr mitgenohmen und sich somit die Zufuhr abgeklemmt.
Von meiner Hebamme habe ich erfahren das der Notarzt die Nabelschnurr hätte nach oben heben müssen, bis ich im Kreissaal war.
Wenn ich das alles nur gewusst hätte. Diese Gedanken, das er noch Leben könnte.
Ich könnte ausflippen.Das war so eine Schreckliche Nacht. Auch für mein Schatz. Stundenlanges warten im ungewissen.
Nun bin ich erster mal Zuhause....mein Schatz arbeitet wieder.Und Zuhause alleine zu sitzten. das quält.
Eine Freundin von mir hatte heute ihren Kaiserschnitt. Es wäre nur eine Woche unterschied gewesen. Darauf hatten wir uns gefreut.3 andere Freundinen bekommen es im Dezember.
Das quält noch mehr...........
Ich hoffe dieses Seelenschmerz ist bald zu ende oder abgeschwächt..............
Bisherige Antworten

Tragisches Ende nach Stundenlangen warten

Hallo,
es tut mir unendlich leid, deine Worte zu lesen. Niemand kann deinen Schmerz nachvollziehen, es sei denn man hat es selbst erlebt.
Schlimm finde ich die Ärzte, die um den heissen Brei rumreden, anstatt dich gleich zu deinem Sohn zu bringen. Auch dass sie euch so lange warten haben lassen schmerzt.
Ich würde dir auf alle Fälle raten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn ansonsten drehen sich deine Gedanken im Kreis (was wäre wenn, ach hätte er doch dieses und jenes gemacht und wenn er es gemacht hätte, was hätte dann sein können usw.) und du kommst aus diesem Seelenschmerz gar nicht mehr raus.
Ich wünsche dir alles Gute und verzweifelt nicht
lg
Claudia

Tragisches Ende nach Stundenlangen warten

die Gedanken sind ja da. Wie schon beschrieben.
Wo ich mich frage warum ein Rettungsdienst das nicht weiß????Gerade er sollte solche Sachen wissen.
Warum ein Arzt nicht sagt das die Lage des Kindes unter Risikoschwanger gilt.Das man sich sofort hinlegen soll wenn die Blase platzt. Sie wusste das es mein erstes Kind ist. Da sagt man doch als Arzt alles wichtige.
Vorallem das waren 3 verschiedene Ärzte. Und keiner von denen hat was zu der Lage gesagt.Es wird wohl eine Steißgeburt. Das wars.
Deswegen die Gedanken. Hätte ich das alles gewusst. Wäre alles gut ausgegangen.
Ich habe gemischte Gefühle.Trauer, aber auch Hass. Gegen das alles hier.
Und das ist keine gute Kompination.
Zudem kommen noch andere Gedanken. Über etwas was vor einem Jahr hier in der Wohnung passiert ist.
Wollte damals schon aus der Wohnung raus. Dann kam die Schwangerschaft und hat die schlechte Gedanken vertrieben.
Nun kommen sie wieder ............will nur noch hier raus. Aber das ist nicht so leicht wie gesagt

Tragisches Ende nach Stundenlangen warten

Liebe Babs,
Mir tut es auch ganz ganz doll leid, was Dir passiert ist. Da fuehlt man sich von den Aerzten und allen beteiligten medizinischen Personal im Stich gelassen. Und es waere auch wichtig gewesen Dich ueber die Kindslage aufzuklaeren. Du hast alles richtig gemacht, bei meinem ersten Kind haette ich das mit dem Blasensprung auch nicht gewusst. Beim 2. lag er in Querlage, und das noch in der 39. Woche. Mein Blutdruck ging total hoch und ich bin 4 mal ins KH gefahren und habe um Kaiserseschnitt gebettelt. Eben weil ich Angst vor Blasensprung und Nabelschnurprolaps hatte, ich wusste um das Risiko, und wie schlimm das aus gehen kann. Und niemand nahm mich ernst. Ich konnte mir anhoeren dass sie sich manchmal sogar in der 40. Woche noch drehen. Also haette es bei Dir auch so sein koennen, selbst wenn Du um Massnahmen gebeten haettest, haetten sie Dich vielleicht auch so ab getan. Von alleine hat Deine FA ja auch nichts unternommen, und das finde ich schlimm. Sie haette mit Dir die Kindslage besprechen muessen, und Dir z.B. zu Bettruhe raten, um Deine Bewegungen gering zu halten.
Ich will nur sagen, mach Du Dir keine Vorwuerfe, der Fehler liegt nicht bei Dir. Betreuen lassen wuerde ich mich an Deiner Stelle vielleicht, psychologisch, gerade fuer die naechste SS. Ich schick Dir ganz viel Kraft, und zuende Euch 3 eine Kerze an. Das Leben ist manchmal so grausam, man darf den Glauben an das Gute nicht verlieren. GLG

Tragisches Ende nach Stundenlangen warten

danke dir. aber warum habe ich damals nicht schon so viel gelesen wie jetzt????habe vertrauen in die ärzte gehabt...habe zwar gelesen aber nicht so ausführlich....
nun bin ich gewaffnet.und hoffe und bete das es beim nächsten mal alles gut verläuft.
Habe ja nun meinen Schutzengel oben

Tragisches Ende nach Stundenlangen warten

hallo, ich hatte mich "verklickt" und bin hier im forum gelandet und habe deine geschichte gelesen. es ist schockierend, mir laufen gerade die tränen die wangen hinunter und ich will dir nur sagen, wie leid es mir tut! es ist so schrecklich.
mein sohn war auch eine beckenendlage und mir war in der 32. ssw bei ihm die fruchtblase geplatzt. allerdings durfte er noch einige wochen in meinem bauch bleiben, weil es ein hoher blasensprung war und sich dieser wieder verschlossen hatte. er saß zwar auf dem trockenen, aber es ging ihm gut.
ich wünsche dir alles alles gute für die zukunft und dass du bald ungetrübtes mutterglück erleben darfst. ich hoffe sehr, dass du das alles irgendwie verarbeiten kannst. ich hoffe, du hast dafür professionelle hilfe durch eine psychologin oder einen psychologen.
alles alles gute für die zukunft! claudia
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