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Heute ist es passiert !

Heute ist es passiert. Ich wusste, irgendwann ist das erste Mal, aber herbeigewünscht habe ich es mir nicht. Mir würde sowas nie passieren, dachte ich immer im Stillen. Und ich musste auf die Nase fallen, oder besser gesagt, mein Sohn von unserem elterlichen Bett.

Es war eine sehr unruhige Nacht, er hat kaum geschlafen. Immer wenn ich dachte er schlief, stand er zehn Sekunden danach schon wieder senkrecht im Bett.

Und ich habe immer ein ungutes Gefühl dabei, wenn er an der Seite schläft, wo das Bett endet. Aber es kam so, dass er gerade in dieser Position in den Schlaf fand. Und zwar eng an meinen Körper gepresst.

Und dann passierte es ganz schnell. Er wurde wach und in der nächsten Sekunde drehte er sich und fiel.

Wir machten das Licht an und ich sah, das er mit dem Gesicht auf dem Boden lag. Schock!! Hat er sich die Nase gebrochen, ist mit seinem Gesicht alles in Ordnung? Aufeinmal floss Blut aus einer Stelle am Hinterkopf. Und ich schrie nur: Blut ! Ins Krankenhaus !!

Er schrie, aber nach ca. 1 Minute beruhigte er sich auch schon wieder, eigentlich ja gut, aber war das normal ?

Jetzt dachte ich, ist sein Schädel beschädigt, sein Gehirn in Ordnung ?

Mein Herz pochte. Ich zitterte und murmelte nur die ganze Zeit: Es ist passiert, ich bin so dumm, sooo dumm!

Wir schnappten uns alles was wir meinten zu brauchen und fuhren los. Nach dem dritten Krankenhaus durften wir auf eigene Gefahr nach Hause. Es musste nichts genäht werden und wir bekamen von allen Seiten Entwarnung.

Gott sei Dank - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wir haben gebetet, laut und eindringlich.

Heute beobachte ich ihn bis aufs Genaueste, aber alles scheint so zu sein, wie gestern, vorgestern und die Tage zuvor.

Allerdings fühle ich mich wieder wie an den Anfang zurück katapultiert. Die anfängliche Hilflosigkeit, die Unsicherheit in vielen Dingen. Und mit der Zeit bekam man Sicherheit und Routine.

Und nun ? Es fühlt sich an wie am ersten Tag als du neben mir lagst und ich mir dachte: Ich schaffe das nie ! Diese Verantwortung, ein Kind großzuziehen. Was soll ich nur tun, darauf bin ich nicht vorbereitet.

So fühle ich mich, ohne es steuern zu können, füllen sich meine Augen mit Tränen und ich bin schlichtweg verzweifelt.

Ich frage mich ständig, wie UNS das nur passieren konnte.

Auch wenn ich mich sehr dafür schäme, wollte ich mich hier mitteilen.
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