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Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hallo,
da ich im April wieder arbeiten möchte, suche ich jetzt nach der "richtigen" Betreung für meinen dann 1-jährigen Sohn. Findet Ihr Krippe oder Tagesmutter besser?
Vielen Dank!
Chistine
Bisherige Antworten

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hallo Christine,
eindeutig Krippe ...zu ner Tagesmutter hätte ich nicht so Vertrauen...zum Glück haben wir nen Platz damals bekommen als Luca 1 3/4 war....
LG Kerstin &Luca-Joevin

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Meine Tochter ist mit 7 Monaten zu einer super genialen TaMu gekommen, da wird sie auch bleiben bis sie in die Schule kommt.
Was mir damals wichtig war, war der deutlich bessere Kontakt zu einer TaMu für das Kind (Schmuseeinheiten etc., unsere kuschelt ganz oft mit den Kids), außerdem war unsere Süße immer schon friedlich, die hätte in einer größeren Einrichtung wahrscheinlich den ganzen Tag in einer Ecke gesessen....
Also für mich keine Frage, auf jeden Fall TaMu, aber sie muss die entsprechenden Vorraussetzungen erfüllen: pädagogische Vorbildung, Haus oder große Wohnung mit Garten oder Spielplatz vor der Haustür, mehr als 2 Kinder, und das übliche (Nichtraucher etc.).... und das Zwischenmenschliche zwischen TaMu und Eltern muss natürlich auch stimmen.
Viel Erfolg!
Stadtmaus

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hallo, ich hab zwar keinen Vergleich, meine beiden gingen mit 8 bzw. 11 Monaten in die Krippe und beiden hat es sehr gut getan. Die Erzieherinnen in der Krippe sind ausgesprochen liebevoll und schmusen mit den Kindern, nehmen sie in den Arm...und beide Kinder lieben sie.
Das Problem, welches ich bei einer Tamu hätte - was ist, wenn die Tamu krank ist, wenn sie in Urlaub fahren will...Da ist mir eine Kindereinrichtung lieber, da kann ich sicher sein, daß ich meinen Urlaub nicht nach dem einer anderen Person ausrichten muß und daß das Problem "Krankheit einer Erzieherin" kein wirkliches Problem ist.
LG Kathi

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hallo Christine,
ich persönlich finde die Lösung Krippe besser (vorausgesetzt, Du hast ein gutes Gefühl bei der Einrichtung und der Betreuungsschlüssel ist in Ordnung).
Meine Tochter geht in die Kita (altergemischte Gruppe von 1 bis 5 Jahren), seit sie 13 Monate alt ist. Seit sie 18 Monate alt ist, habe ich das Gefühl, dass sie sehr davon profitiert, täglich mit einer Gruppe anderer Kinder zusammen zu sein.
Für die Krippe spricht meiner Meinung nach, dass dort ausgebildete Erzieherinnen arbeiten und die Bedingungen, zu denen die Krippe arbeitet, vom Jugendamt kontrolliert werden. Außerdem setzt eine gute Krippe meist ein pädagogisches Konzept um, was Tagesmütter selten bieten.
Ganz praktisch kommt dazu, dass Tagesmütter leichter mal ausfallen, weil sie selbst krank werden. Du brauchst also mehr "Auffangnetze" als bei einer Krippe.
LG Ulli

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hier schliesse ich mich an, die Grosse war bei der Tagesmutter, die Kleine in der Krippe. Ich finde aus den oben genannten Gruenden die Krippe besser.
Gruss
Ingrid

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hallo Christine,
wir haben Hendrik bei einer Tagesmutter, die fünf Kinder zwischen ein und drei Jahren hat (Hendrik wird nächste Woche ein Jahr alt und ist damit der Jüngste). Das ist ein guter Mittelweg. So ist er unter Kindern, und trotzdem hat er jemanden, der speziell auf seine Bedürfnisse eingehen kann.
Eine Krippe wäre zwar billiger (Tagesmutter kostet 550? im Monat!), aber erstens gibt es für unseren Heimatort genau ZWEI Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren, und zweitens müssen die Kleinsten dann so ein bißchen mitlaufen, weil es eben doch überall zu wenige Betreuerinnen gibt.
Ganz liebe Grüße
Lena, die für ihren Sohn Luft ist, sobald das Spielzimmer der Tagesmutter am Horizont auftaucht

Nochwas:

Die Hälfte vergessen, wie immer:
Unsere Tagesmutter (übrigens beim Jugendamt gemeldet mit reichlich Fortbildungen etc.) nimmt übrigens auch Kinder, die ein bißchen krank sind, während meine Freundin ihren leicht fiebrigen (37,8) Sohn aus der KiTa sofort wieder mit nach hause nehmen konnte, obwohl sie dringend arbeiten mußte und keine andere Betreuungsmöglichkeit hatte.
Aber wenn es eine wirklich gute KiTa bei Euch gibt, bei der es nicht völlig utopisch ist, einen Platz zu bekommen, spricht da auch nix gegen.
;)

Genau so...

... ist es bei uns auch. :-))

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hängt vom Angebot und vom Kind ab. Krippe mit einer Betreuerin auf 10 gleichalte Kinder finde ich heftig, Kita mit altersgemischter Gruppe von 1-6 Jahren z.B. super. Erfahrene Tagesmutter mit regelmäßigen Fortbildungen und mehr als einem Kind finde ich super, Mutter, die zu ihrem Kind noch ein weiteres dazu nimmt, finde ich schwierig. Kita für ein sehr ruhiges, verpusseltes, zurückhaltendes Kind finde ich schwierig, Tagesmutter für ein quirliges, sozialkontaktfreudiges u.U. auch.
LG Iris

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

krippe - das sind profis, die einrichtung meist städtisch und doch überwachter als bei einer tamu.
ich hatte meinen sohn bei einer sehr lieben tamu, bei uns gibt es keine krippen, hätte ihn aber viel liebe rin die krippe getan.
gruß
maggie

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hallo Christine,
wie Du siehst, sind die Erfahrungen ganz unterschiedlich. Ich hatte meinen Sohn für 2 Tage die Woche bei einer Tagesmutter, seitdem er 1 1/2 war. Mit 3 ging er dann in den Kindergarten. Für meinen Sohn war es definitiv so die richtige Entscheidung, weil
- er sehr anhänglich ist und der Trubel mit so vielen Kinder (sieht man jetzt teilweise auch noch im Kindergarten) ihm manchmal einfach zu viel ist.
- er als kleines Kind vormittags/nachmittags unregelmäßig müde wurde und bei der Tagesmutter einfach schlafen konnte, wann er wollte. Dasselbe gilt auch für Essen,. Trinken etc. Bei einer Krippe muß ein Kind sich einfach früh an einen 'Gruppenrhythmus' anpassen. Für Simon wäre das schwierig gewesen. Jungen tun sich da auch oft schwerer als Mädchen. Eine Tagesmutter kann sich auch intensiver um das Kind kümmern, da sie halt weniger Kinder hat.
- richtig ist das Argument, dass eine Krippe natürlich immer verfügbar ist und unabhängiger. Ob die Betreuung wirklich besser ist, hängt wohl von der Person der Tagesmutter als auch von der Qualität der Erzieher ab. Wir hatten super Glück mit unserer Tagesmutter.
Ich würde es daher immer wieder so machen, mein KInd erst zur Tagesmutter und später in eine öffentliche Einrichtung zu geben.
Gruß, Tina

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hallo,
kommt auf die TM an :o).
Ich habe meine Tochter mit 13 Monaten auch zu einer TM gegeben und fand dies als Einstieg der "Fremdbetreuung" ideal.
Unsere TM war ausgebildetete Erzieherin, betreute 5 Kinder mit Haus und Garten.
Medikamente konnte man problemlos mitgeben und meine Tochter fühlte sich dort sehr wohl.
Mit knapp 3 Jahren wechselte sie problemlos in den Kindergarten.
Einziger Nachteil den Urlaub mußten wir nach Ihr planen.
Also ich würde es jederzeit wieder so machen.
LG, Mona

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Sebastian ging mit 11 Monaten zu einer TaMu, und ich war auch mit ihr zufrieden, zumindest was die Betreung anging. Sechs Monate später wurde die TaMu schwanger und kündigte an, bald umziehen zu wollen, so musste ich mich um eine Alternative kümmern, und fand eine Elterninitiative, wo Sebi dann bis zum KiGa-Alter blieb. Im Nachhinein ist die "öffentliche" Variante besser; für das nächste Kind, das noch im Bauch ist, haben wir schon einen Krippenplatz in dem KiGa von Sebi, und ich bin heilfroh :-))
Chiara

Re: Kinderkrippe oder Tagesmutter für 1-Jährigen?

Hallo Christine,
meine Tochter ist bei einer TaMu seit sie 1 ist, vorher war sie in Schottland ein halbes Jahr in einer Krippe. Die Krippe war toll (eine Betreuerin auf 2 1/2 Babies), aber so ein Betreuungsverhältnis gibt es hier glaube ich nicht. Bei z.B. 4 Babies auf eine Betreuerin kann ich mir nicht richtig vorstellen wie das geht. Unsere Tamu hat immer maximal 3 Kinder zwischen 1 und 2 da (wechselt von Tag zu Tag), das halte ich noch für machbar. Sie macht einen Tamu-Kurs, das zeigt mir dass sie es schon ernst meint mit ihrer Arbeit. Natürlich erfordert eine Tamu mehr Vertrauensvorschuss als eine Krippe, aber mir war wichtiger dass meine Tochter eine feste Bezugsperson hat, und nicht zu viel Trubel rund herum, denn sie ist eher zurückhaltend. Mit dem Krankwerden haben wir Glück: die Tamu war im letzten Jahr noch keinen Tag krank!
Das nächste Baby werden wir übrigens auch wieder zu dieser Tamu schicken.
LG, Monika
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