Suchen Menü
Expertin-Schleich
Registriert seit:
19.12.2012
Beiträge:
508

Re: Dienst Ausgleichszahlung

Liebe Pepi Na,

vielen lieben Dank für Ihre Frage.

Im Leitfaden zum Mutterschutz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird bzgl. der Bekanntgabe der Schwangerschaft ausgeführt:
"Damit die Arbeitgeberseite die Mutterschutzbestimmungen einhalten kann, sollen Frauen dem Unternehmen ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen diese Tatsachen bekannt sind. Tun sie dies nicht, so gelten die Schutzvorschriften erst, wenn sie die Mitteilung gemacht haben. Verlangt der Arbeitgeber ausdrücklich einen Nachweis der Ärztin bzw. des Arztes, weil ihm die mündliche Information nicht genügt, muss er selbst die Kosten für die Bescheinigung übernehmen. Der Arbeitgeber darf die Mitteilung der werdenden Mutter Dritten gegenüber nicht unbefugt bekannt geben."

Gemäß § 5 Abs.1 Mutterschutzgesetz soll die werdende Mutter dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihr ihr Zustand bekannt ist. Die Mitteilung kann auch mündlich erfolgen.

Es sollte daher möglich sein mit Ihrem Chef diese Verabredung zu treffen, da er ohnehin nicht ohne Ihre Zustimmung die Schwangerschaft öffentlich machen darf.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit weiterhelfen und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.

Herzliche Grüße

Yvonne Schleich
(Diplom- Sozialpädagogin)

Beitrag melden Antworten
Meistgelesen auf 9monate.de
  • Auswertungshilfen für Temperaturkurven

    Die eigene Temperaturkurve innerhalb des Zyklus ist einzigartig, trotzdem ist es manchmal hilfreich, Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Anhand der abgebildeten Beispielkurven können... Mehr...

Diskussionsverlauf
Übersicht aller Foren