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Mittwoch, 13. Dezember 2017
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das wäre mir nun auch zu viel!

Ok, das geht jetzt auch für mich viel zu weit. Du hast versucht, mit ihr zu reden, du warst offenbar sachlich und sie ist weitgehend nicht auf deine Argumente eingegangen.
Ich finde es grundsätzlich schon daneben, in einer Grundschule in jeder Klasse ein TV zu haben. Das Geld hätte man besser investieren können. Und langweilig wird es den Kindern sicher nicht, wenn man rausgeht. Ausser sie haben nicht gelernt zu spielen weil sie immer vor dem TV sitzen - womit sich die Schlange in den Schwanz beisst. Das wäre nur ein Zeichen,dass es dringend notwendig wäre.
Nun bist du in der schwierigen Situation, dass es einerseits den anderen Eltern egal ist und andererseits der Rektor das Vorgehen zu dulden scheint.
Was kannst du machen?
Ich denke, ich würde noch einmal in Ruhe (vielleicht zusammen mit deinem Mann?) notieren WAS dich genau stört (TV grundsätzlich? Häufigkeit? Auswahl der Filme? Begründung (Märchen)? etc.) und WARUM.
Damit würde ich noch einmal zur Lehrerin gehen, oder wenn du denkst, das ist verlorene Liebesmüh, dann zum Rektor. Allerdings würde ich es aus Fairness der Lehrerin vorher ankündigen, wenn du damit zum Rektor gehst. Möchte er im Gespräch die Lehrerin dabei haben, dann schau, dass auch mit dir jemand mitgeht (dein Mann, eine gute Freundin,...).
Eine andere Möglichkeit wäre der Elternbeirat. Ich weiss nicht wie und wie gut der bei euch funktioniert. Bei uns war es so, als zwei Eltern mal ein Problem mit der Lehrerin hatten, dass die Elternvertreterinnen eine Befragung bei allen Eltern durchführten und Eindrücke sammelten und dann - quasi als Vertreter der Elternschaft -zur Lehrerin gingen.
Es kann gut sein, dass die anderen Eltern gar nicht mitgeteilt bekamen, wieviele Filme geschaut wurden (viele Kinder erzählen daheim wenig) oder es ist ihnen vorerst egal, vielleicht auch weil ihnen die Häufigkeit nicht bewusst ist. Bei genauerem überlegen finden sie es aber trotzdem nicht gut.
Vielleicht kannst du - via e-mail - ein Stimmungsbild der Elternschaft herausfinden. Um allen ein e-mail oder Elternbrief schreiben zu können, brauchst du vermutlich die Einwilligung des Elternbeirates. Besser noch wäre es, wenn die Elternvertreter dies für dich übernehmen würden, denn sie sind nicht "voreingenommen".
Wichtig wäre es auch hier,dass ein allfälliger Brief an die anderen Eltern sachlich und nicht emotional ist und um die MEINUNG der anderen bittet. Weiter muss eine Möglichkeit zur Meinungsäusserung gegeben werden: Rückmeldung via e-mail, Telefon, ev. ein Stammtisch.
Wenn du etwas erreichen möchtest, ist es wesentlich, dass keine harte Front zwischen dir und der Lehrerin entsteht, sondern Eindrücke von verschiedenen Seiten und auch Verständnis für die Positionen gesucht wird und ein Gespräch entsteht. Es IST streng am Anfang der ersten Klasse, wenn man noch krank wird, besonders. Ihre Ausrede, dass es den Kindern draussen langweilig wird, ist wohl darin begründet, dass ihr im Moment nichts besseres eingefallen ist. Klar, TV anschalten ist bequemer als eine Rasselbande auf dem Pausenhof zu beaufsichtigen!
Ich denke, es ist für dich nicht einfach, etwas zu erreiche, aber ich halte es für wichtig. Am hilfreichsten wäre, wenn du andere Eltern an deiner Seite hast. Hier finde ich es aber relevant, dass es keine "Ratschweiberfront" gibt: also keine Mütter, die die Kinder abholen und vor der Schule stehend darüber schimpfen, wie daneben es doch sei, was die Lehrerin macht - bis man schliesslich beschliesst: der werden wir es mal zeigen! Sowas ist unprofessionell (und als Mutter bist du der Profi für dein Kind!) und führt bloss zur totalen Abwehrhaltung durch die Schule.
Wenn ihr aber sachlich und auch mit Verständnis für bestimmte (!) Probleme reagiert, könntest du/ihr etwas erreichen.
So, das ist jetzt noch länger (gibt zwei Plätzchen)... ich würde mich furchtbar ärgern, wenn es in der Klasse meiner Tochter so zugehen würde!
Alles Gute und berichte mal!
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