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Re: Samstagsfüller

Liebe Paula,

vielen Dank für Deine super lange Antwort auf meine Nachricht, schön dass ich Dir ein bisschen einen Denkanstoß geben konnte.

Deine Chefin ist echt doof, die hat vermutlich auch keine Kinder, oder sie sind schon so groß, dass die gute sich nicht mehr dran erinnern kann........

Ich hab ja das Pech, dass ich nach wie vor überhaupt kein Home-Office machen darf. Eigentlich hatte mein Chef mir das für nach den Osterferien in Aussicht gestellt, Dienstag hab ich mal vorsichtig per Mail nachgefragt, wie es denn jetzt aussieht, ob es denn in Zukunft wenigstens bei schlechtem Wetter die Möglichkeit für Home-Office gäbe, damit ich nicht unbedingt ins Büro radeln muss. Da kam dann sowas zurück von wegen sie können ja nicht alle ins Home-Office lassen und bei meinen 40% könne man es mir zumuten weiterhin ins Büro zu kommen. Es dürften auch andere Tage sein und es müssten auch keine vollen Tag sein. Allerdings ist das nicht auf seinen Mist gewachsen, die Aussage stammt vom obersten IT-Chef und der konnte sich noch nie in das Leben einer Teilzeit-Angestellten reinversetzen, die nebenbei auch noch Mutter und Hausfrau ist. Am liebsten würde ich dem eine ganze Ladung Corona-Viren ins Gesicht schleudern - so ein Vollidiot.

Vielleicht sollte ich mich in Zukunft einfach krank melden, wenns regnet, denn öffentliche Verkehrsmittel sind aktuell von der obersten Geschäftsleitung komplett verboten worden und Auto fahren ist für mich auch keine wirkliche Alternative, da ich erstens sowieso nicht gern in Basel autofahre und zweitens mein Mann zumindest Montags an seinem freien Tag das Auto für diverse Einkäufe etc. braucht.

Hast Du denn gar keine Freundinnen, denen es ähnlich geht wie Dir, mit denen Du Dich ab und zu mal wenigstens telefonisch austauschen kannst? Ich finde das immer total hilfreich, zumindest zu hören, dass wir alle im gleichen Boot sind und Tipps auszutauschen, wie sie es so mit dem Home-Schooling handhaben etc. Wir bauen uns eigentlich immer gegenseitig wieder auf und jetzt wo keine bzw. nur kaum direkte Kontakte möglich sind, muss es halt über Telefon und Mail gehen. Auch mit einem ehemaligen Studienkollegen hab ich neulich 3 Stunden telefoniert, das tat richtig gut.

Mit Tobias lief es diese Woche etwas besser, klar gab es nach wie vor diverse total überflüssige Diskussionen, z.B. über den Inhalt der Sätze, bei denen er eigentlich nur Subjekt und Prädikat bestimmen sollte oder warum er unbedingt den Rechenweg hinschreiben muss, wenn er das doch alles im Kopf rechnet, aber die Strukturierung vom Tag hilft ihm schon sehr. Das werde ich für nächste Woche auf alle Fälle beibehalten, auch wenn er am Anfang bös gemotzt hat und unser Pubertier ihn auch noch unterstützt hat, so von wegen, lass ihn doch machen wie er will......

Naja, das Pubertier ist im übrigen 15 und der Meinung sie könne tun und lassen was sie will, weil sie ja vom Kopf her sowieso schon 18 ist und nur auf dem Papier steht, dass sie erst 15 ist. So vom schulischen her, lass ich sie weitestgehend ihr Ding machen. Aber ich fände es eigentlich schon schön, wenn sie auch mal ab und zu im Haushalt hilft, sich nicht immer einfach nur am Kühlschrank bedient, und ich dann beim Kochen feststellen muss, was schon wieder fehlt und wenn sie nicht immer nur rum maulen würde, weil ich zu selten wasche und wir immer nur das kochen was ihr nicht schmeckt. Wäsche selbst in die Wäschesammler einsortieren, Ideen äußern, was sie gern essen würde - alles leider Fehlanzeige. Das macht das Zusammenleben nicht unbedingt leicht.

So, das ist jetzt auch sehr lang geworden, aber ich finde es ab und an hilfreich, meine Gedanken schriftlich zu sortieren und jemanden zu haben, der das dann später irgendwann kommentiert.

Liebe Grüße und weiterhin gute Nerven und gutes Durchhalten

Sanne

 

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