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Missverständnisse vorprogrammiert!

Achtung: Diese 18 Namen könnten im Ausland Probleme machen

Du willst, dass dein Kind die Welt erkundet und deine Vorliebe für das Reisen teilt? Dann aufgepasst: Manche Vornamen haben in anderen Ländern eine eher unpassende Bedeutung. Wir zeigen dir 18 Babynamen, die in anderen Kulturen zu Problemen oder Gelächter führen können.

Namen, die in anderen Ländern schwierig sind
© Getty Images/JuSun

Viele Babynamen bedeuten je nach Herkunft etwas anderes. Das ist in der Regel nicht schlimm, sondern macht den ausgesuchten Namen nur etwas besonderer und vielseitiger. Manche Vornamen allerdings umschreiben in anderen Sprache etwas Anstößiges oder sind gar Schimpfwörter. Deshalb: Augen auf bei der Namenswahl!

Auf einen Blick:

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Amelie: Der wohlklingende Mädchenname Amelie ist unter anderem wegen des schönen Films "Die fabelhafte Welt der Amélie" beliebt. Die medizinische Bedeutung des Namens ist jedoch nichts für schwache Nerven. Unter Amelie wird eine angeborene Fehlbildung verstanden, bei der eines oder mehrere Gliedmaßen fehlen. Eine Ärztetochter wird so wahrscheinlich nicht heißen!

Candida: Der lateinische Vorname Candida findet vor allem in Italien Verwendung. Seine Bedeutung ist wunderschön, Candida heißt so viel wie "hell", "glänzend" oder "aufrichtig". Leider heißt auch ein bekannter Hefepilz so: Candida albicans ist der häufigste Auslöser für Scheidenpilz.

Christel: Der Mädchenname Christel leitet sich von Christina oder Christiane ab und ist eine seltene, aber süße Verniedlichungsform. Christel erinnert leider stark an die Droge Chrystal Meth. Besonders im englischsprachigen Raum sind irritierte Blicke somit vorprogrammiert.

Fanny: Der Name Fanny ist häufig die Abkürzung von Franziska oder Tiffany und kommt auch in der Schreibweise Fanni vor. Im englischsprachigen Raum führt der Mädchenname nicht selten zu Irritation: Fanny ist in England und Australien eine Bezeichnung für das weibliche Geschlechtsorgan, in den USA ist damit der Hintern gemeint.

Khara: Der lieblich klingende Mädchenname erfreut sich großer Beliebtheit in Indien und Pakistan. Im arabischen Sprachraum werden unter Khara jedoch menschliche Ausscheidungen verstanden.

Kiki: Der kurze Mädchenname klingt kurz und frech. Ein bisschen zu frech für die Philippinen: Hier ist Kiki Slang für "Vagina".

Mona: Der süße Mädchenname Mona kommt wohl aus dem Gälischen, er bedeutet so viel wie "edel". In Italien hingegen solltest du deine Tochter nicht allzu laut mit ihrem Namen rufen: Mona ist hier eine unfassbar vulgäre und abwertende Bezeichnung für das weibliche Geschlechtsorgan.

Sida: Sida ist oftmals die Kurzform von Sidonia. Leider entspricht der Name im Französischen aber der Abkürzung für die Erkrankung AIDS.

Svenja: Der Name Svenja ist hierzulande sehr beliebt, er leitet sich von Sven ab und bedeutet so viel wie Schwan. Im slawischen Raum hingegen steht Svenja für Schwein.

Diese Jungennamen können falsch verstanden werden

Bent: Als dänische Kurzform von Benedikt ist Bent ein süßer und eher seltener Name für kleine Jungen in Deutschland. Im englischen Sprachraum hat Bent dagegen eine homofeindliche Bedeutung und benennt abwertend schwule Männer. Entscheidest du dich für diesen Namen, könnte ein Zweitname sinnvoll sein, der im Ausland genutzt wird.

Gary: Der Name Gary leitet sich vom friesischen Gerrit ab und steht für "fester Speer". Im Japanischen bedeutet ein Wort mit demselben Klang jedoch Durchfall.

Joke: Der Name Joke kommt ebenfalls aus dem Friesischen und ist eine Kurzform von Johann. Menschen aus den UK, USA oder Australien werden über diesen Jungennamen allerdings lachen, denn hier bedeutet Joke "Witz".

Lort: Wir bleiben im Norden: Bei Lort handelt es sich um einen ostfriesischen Jungennamen, der süß klingt und an den "kleinen Lord" erinnert. In Schweden heißt Lort allerdings "Dreck".

Friesische und norddeutsche Namen: Lässig, luftig und prägnant

Mert: Der Name gehört zu den beliebtesten türkischen Jungennamen in Deutschland. In Frankreich kann der Name mit dem Ausruf "Merde!" verwechselt werden, was in etwa mit einem fluchenden "Scheiße!" vergleichbar ist.

Nazi: Nazi war früher eine beliebte Koseform des Namens Ignaz. Und tatsächlich darf man sein Kind immer noch so nennen. Die Frage ist eher, ob man es tun sollte. Weltweit dürfte deinem kleinen Jungen damit Ärger blühen.

Tjorven: Nordische Vornamen liegen voll im Trend, deshalb ist auch der Babyname Tjorven denkbar. In Schweden ist das jedoch ein Kosename, er bedeutet liebevoll so viel wie "dickes Würstchen". Vielleicht nicht die Bedeutung, die du deinem kleinen Babyjungen mit auf den Weg geben möchtest.

Veit: Der Name Veit ist eine Variante des althochdeutschen Namens Wido, er bedeutet so viel wie "Holz" oder "Wald". Stellt man sich im englischsprachigen Raum so vor, kann dies als Drohung verstanden werde. Veit klingt wie "fight", was wiederum "Kampf" oder "kämpfen" bedeutet.

Willi: Willi oder Willy sind mögliche Kurzformen des althochdeutschen Namens Wilhelm. Im Englischen ist "Willy" jedoch Slang für Penis.

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