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Gebärmutterverödung

Hallo,

ich, 44, bin Mama von drei Söhnen, die Familienplanung ist abgeschlossen und ich habe/hatte immer schon eine heftige Menstruation.

Endometriose, Verwachsungen, Bluterkrankheit(Willebrand etc.) oder Schmerzen hatte und habe ich nicht. Dies wurde alles medizinisch abgeklärt. Meine Gebärmutterschleimhaut ist nur immer gut aufgebaut. Hormone darf ich durch meine Auramigräne (Sehausfälle aber ohne Kopfschmerzen) und ein kleines Loch im Herzen (muss nicht behandelt werden, war nur Zufallsbefund) aber nicht nehmen. Eine Vollnarkose ist für mich etwas riskanter als für andere Menschen. Sie wäre aber dennoch noch gut durchführbar.

Die Spirale will/darf ich auch nicht.
Verhütung ist nicht nötig, da mein Mann vor einigen Jahren eine Vasektomie hatte.

Durch Cyclokapron, ein Medikament, das die Blutung während der Menstruation etwas vermindert, ist mein Eisenwert in den letzten Jahren zwar im Blut relativ normal aber der Speicher ist immer leer und ich fühle mich nicht 100% fit. Besonders während der Periode bin ich fix und fertig. 
Mein Frauenarzt hat mir nun die Verödung der Schleimhaut mit Nova Sure vorgeschlagen. Ich möchte dies auch. 
Hinsichtlich der Narkose habe ich mich entscheiden dürfen und mich für eine örtliche Betäubung der Gebärmutter (Paracervixblock) entschieden. Also gegen die Vollnarkose. Ich habe alle Kinder ohne jegliche Schmerzmittel bekommen und im letzten Jahr habe ich eine größere Handop, mit Blutsperre, auch nur in örtlicher Betäubung gut ertragen. Nach den Geburten musste ich immer genäht werden, da ich jeweils heftig gerissen war. Ich bin nicht sehr wehleidig und hätte auch keine Probleme damit, die Op mitzuerleben.

Mein Arzt würde durch den Narkosearzt auch, falls nötig, eine Vollnarkose während der kurzen Op (insgesamt ca. 15 Minuten), durchführen lassen. Ich brauche das dann nur zu sagen.
Operiert werde ich in einer Uniklinik und bleibe dann für eine Nacht, was ich sicherer finde. 


Die Narkose erfolgt durch zwei Stiche in den Bereich des Muttermundes. Hatte dies schon einmal jemanden? Soll kurz unangenehm sein, dafür hat man angeblich nach der Op weniger Schmerzen, da die Gebärmutter noch einige Zeit "taub" ist. Das ist nach einer Vollnarkose bei manchen Frauen ziemlich anders (wehenähnliche Schmerzen über ein paar Stunden). 

Bisherige Antworten
Expertin-Grüne
Expertin-Grüne | 27.03.2022, 22:42 Uhr
Registriert seit 03.11.2011

Re: Gebärmutterverödung

Hallo,

eine Endometriumablation - wie geplant - scheint eine gut geeignete Lösung Ihres Blutungsproblems.
Üblicherweise wird der Eingriff in einer sehr kurzen Vollnarkose durchgeführt, vorausgehend eine Gebärmutterspiegelung mit Gewebsprobe.
Ein Parazervikalblock ist auch möglich, bietet aber nicht unbedingt einen Vorteil. In Bezug auf die Schmerzhaftigkeit nach dem Eingriff sind auch nach einer Vollnarkose keine starken Beschwerdne zu erwarten.

viele Grüße
Dr. Grüne

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