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PCOS und Metformin in SS absetzen

Hallo,

meine Frau und ich versuchen seit etwa 3 Jahren ein Kind zu bekommen. In einer Kinderwunschklinik wurde festgesellt, dass meine Frau an PCOS leidet und ihr wurde empfohlen Metformin zu nehmen. 

Nun hat es direkt nach dem 2. Zyklus geklappt. Meine Frau ist in Moment in der 7. SSW.

Die Kinderwunschklinik hat empfohlen Metformin bis zur 12 SSW zu nehmen und dann abprupt abzusetzen. 

Leider leidet meine Frau seit der Einnahme an Magenschmerzen und teils akutem Durchfall. Man könnte meinen es liegt an der Schwangerschaft, aber wir haben die Meinung, dass es an dem Medikament liegt, es war halt auch schon vor der Schwangerschaft so. 

In moment ist es so schlimm, dass wir überlegen das Medikament gegen den Rat der Kinderwunschklinik abzusetzen. 

Wir waren bereits bei 2 verschiedenen Gynäkologen. Die scheinen uns aber nicht so sehr ernst zu nehmen. Wahrscheinlich kennen Sie sich auch einfach nicht damit aus. Die Kinderwunschklinik ist in Sachen Aufklärung leider auch nicht wirklich hilfreich (An uns verdienen Sie wohl nix mehr). 

In diversen Quellen liest man sehr unterschiedliche Empfehlungen bezüglich Metformin. Da heißt es sofort bei eintreten der Schwangerschaft absetzen, hier bis zur 12. dor bis zur 30. SSW und mal heißt es langsam absetzen mal ist nichts davon erwähnt. 

Die Studien, die ich zu dem Thema gibt bzw. die ich gefunden habe, belegen nicht, dass es ein erhöhtes Risiko bzw. ein vermindertes Risiko gibt, wenn Metformin früh oder spät abgesetzt wird bzw. durchgenommen wird. 

Warum ich hier schreibe, ich würd gerne einfach Erfahrungen sammeln von denen, die selbt Erfahrungen gemacht haben um mir ein besseres Bild machen zu können. 

Was wurde euch empfohlen, was für neben Wirkungen hattet ihr oder was für positive/negative Erfahrungen habt ihr gemacht? 

Bisherige Antworten

Re: PCOS und Metformin in SS absetzen

Hallo, ich bin zwar noch nicht schwanger aber meine Endokrinologin riet mir, ich solle das Metformin die ersten drei Monate noch nehmen, wenn es zu einer Schwangerschaft kommt und es dann ausschleichen. Sie verwies auf Studien aus den USA, wo die meiste Bevölkerung das Metformin die komplette Schwangerschaft durch weg nimmt, was wohl keine Probleme verursacht. Aber bei uns sind die Studien noch nicht so weit. Außerdem vermindert das Metformin ja die Wahrscheinlichkeit dass es zu einer Schwangerschaftsdiabetis kommt. Auch wenn man da vorher nicht so anfällig war. Vielleicht könntet ihr ja den Arzt fragen ob ihr die Dosis verringern könnt. Ich habe übrigens genau dieselben Nebenwirkungen. Mal mehr mal weniger. Meistens wenn man kohlenhydratreiche und zuckerhaltige Lebensmittel zu sich nimmt. Vielleicht das versuchen zu reduzieren oder die Metformin Tabletten halbieren und immer zum Essen nehmen, sodass die Nebenwirkungen reduziert werden. Ansonsten vielleicht so pflanzliche Tropfen etc. gegen Durchfall nehmen? (Die man während der Schwangerschaft nehmen darf) Das wäre auch eine Möglichkeit. Aber ihr müsst es wohl selbst entscheiden ob weiternehmen oder nicht. Vielleicht finden sich hier noch ein paar Erfahrungswerte.

Viel Glück und Alles Gute Euch!

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