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Spielmatten Kaufberatung

Autor: Marcel Strobel
Letzte Aktualisierung: 15. Mai 2019

Eine Spielmatte kaufen: Darauf ist zu achten

Weich, formschön und so praktisch: Spielmatten, die oft auch Krabbelmatten, Krabbeldecken oder Spielteppich genannt werden, sind aus dem Kinderzimmer nicht wegzudenken. Sie schützen die lieben Kleinen vor der unangenehmen Kälte des Fußbodens, sie federn zwangsläufig passierende Stürze ab und minimieren außerdem das aufzuwischende Chaos, wenn vom Lieblingssaft doch einmal etwas daneben geht. Eine gute Spielmatte sollte in keinem Haushalt mit Kindern fehlen – worauf man beim Kauf achten sollte, erklärt dieser kleine Ratgeber im Folgenden.

Wie sehen Spielmatten aus?

Spielmatten gibt es in nahezu unendlich vielen Farben und Formen: rechteckig, oval, kreisrund, mit Prinzessinnen- und Rittermotiv, in Neon-Farben oder zarten Pastelltönen...beim Kauf einer Krabbeldecke entscheidet allein der persönliche Geschmack. Wie bei fast allen Baby-Utensilien gilt aber trotzdem: soll die Krabbelmatte für weitere Kinder verwendet werden oder später weiter verkauft werden, sollte man auf neutrale Farben und Unisex-Motive setzen. Tipp: ist das Kind besonders zappelig oder liebt es, Dinge mit Filzstiften zu bekritzeln, sind vielleicht auch dunklere Farben eine bessere Wahl; schließlich sieht man diesen Flecken und Verfärbungen nicht sofort an. Ein schönes Detail ist es, wenn die Optik der Spielmatte den restlichen Look des Kinderzimmers komplettiert, sich also wunderbar ins große Ganze einfügt.

Zusammengefasst: Was sind die Vorteile einer Spielmatte?

  • Sie schützt das Kind vor der Kälte des Fußbodens.

  • Sie schützt das Kind vor Schmutz und Staub, der sich auf dem Fußboden ansammelt.

  • Sie federt Stürze ab.

  • Sie minimiert den Lärm beim Spielen und entlastet so die Nachbarn.

  • Sie hübscht das Kinderzimmer auf.

Ältere Kinder lieben spezielle Spielteppiche, auf denen sie mit Autos, Kuscheltieren und Actionfiguren fantasievoll spielen können. Diese Spielteppiche gibt es zum Beispiel in Form eines Fußballfelds, als verschlungene Straße oder geheimnisvolles Zauberschloss – der Vorstellungskraft sind hier keine Grenzen gesetzt. Nie war es einfacher, die Fantasie deines Kindes anzukurbeln. Mehr zum Thema Kinderteppich findest du in unserem Produktratgeber Teppich fürs Kinderzimmer.

In welcher Größe sollte ich eine Krabbelmatte kaufen?

Wie groß die Spielmatte sein soll, hängt einerseits vom Alter des Kindes ab und andererseits davon, bis zu welchem Alter das Kind damit spielen soll. Spielmatten für Babys sind zum Beispiel oft mit einem zusätzlichen Spielbogen ausgestattet, dafür aber naturgemäß sehr klein. Spielteppiche wiederum fallen teilweise überdimensional groß aus und bedecken dann fast den gesamten Boden des Kinderzimmers. In diesem Fall heißt es: nachmessen, damit man am Ende keine böse Überraschung erlebt. Übrigens: die Spielmatte sollte nicht dicker als 2,5 Zentimeter sein, damit kleinere Kinder nicht darin versinken.

Das Design ist Geschmackssache, aber eine Eigenschaft sollte jede Krabbeldecke haben: Rutschfestigkeit! Sobald die Kleinen ab dem 6. Monat mit dem Krabbeln beginnen, wird bald jeder Stein umgedreht. Die Spielmatte sollte aber immer auf dem Boden bleiben. Tipp: ist sie nicht von Haus aus rutschfest, kann auch eine rutschfeste Unterlage, etwa aus Naturlatex, darunter befestigt werden.

Welches Material eignet sich für eine Spielmatte?

Leicht zu reinigen sollte das Material sein, aus dem eine Spielmatte besteht – und natürlich pestizid- und schadstofffrei. Die meisten Spielmatten bestehen aus Baumwolle, Kunstfasern oder aus einem Gemisch aus beiden. Beides sind sehr strapazierfähige Materialien, die sich meist auch bei niedrigen Temperaturen in der Waschmaschine waschen lassen (Herstellerhinweise beachten!) und starker Beanspruchung standhalten. Aufgepasst: ist die Spielmatte zu weich, wird das Kind Probleme haben, darauf Halt zu finden. Die Wattierung der Krabbeldecke sollte deshalb nicht allzu dick ausfallen. Und noch ein Tipp: riecht die neue Spielmatte unangenehm chemisch, sollte sie zurückgehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie potentiell schädliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Weichmacher enthält, ist groß. Im Kinderzimmer hat sie dann nichts zu suchen.

Tipp zum Verstauen: die Spielmatte wird gerade nicht benötigt? Rolle sie ganz einfach zusammen – dadurch entstehen keine unschönen Knicke.

Auf welche Gütesiegel kann ich beim Kauf von Spielmatten achten?

Ein sehr gutes Zertifikat, nach dem du bei der Suche nach einer Krabbeldecke die Augen offenhalten kannst, ist “ÖkoTex Standard Produktklasse 1”. Erhalten können dieses Textilien und textile Spielwaren für Babys und Kleinkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, wenn sie den hohen Anforderungen entsprechen. Für Spielteppiche gibt es noch die Möglichkeit, auf das TÜV-Umweltsiegel zu achten. Es besagt, dass der Teppich keine gefährlichen Schadstoffe und flüchtige organische Stoffe nur in sehr kleinen Mengen enthält.

Ein ganz besonders großer Spaß: Wasserspielmatten

Das fasziniert nicht nur Babys, sondern auch Kleinkinder: Wasserspielmatten! Das sind weiche Spielmatten, die mit einer oder zwei Wasserblasen gefüllt sind. Wie in einem 3D-Aquarium befinden sich darin Fischchen, Seeigel und anderes Meeresgetier. Die Elemente lassen sich durch die transparente Oberfläche greifen und verschieben – da ist stundenlange Faszination vorprogrammiert.

Welche Hersteller produzieren gute Spielmatten?

Für die eben erwähnten Wasserspielmatten hat sich der Hersteller Haba etabliert. Andere bekannte und beliebte Hersteller sind zum Beispiel Ideenreich, Achoka, Dwinguler, Fisher-Price oder Fehn. Auch bei Spielmatten gilt: lieber auf hochwertige Marken setzen statt auf günstige Asia-Importe – die Gesundheit deines Kindes geht schließlich vor.